Aktiv für das Klima an Ratinger Schulen und Kitas

Das Energie- und Klimaschutzprojekt

Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Aktivitäten der Bildungseinrichtungen für den Ressourcen- und Klimaschutz. Anhand von Nutzerverhalten sowie technischen Optimierungen werden Energieeinsparungen erzielt und der Klimaschutz vorangebracht. Das Energiesparen und der Klimaschutz soll fest an den teilnehmenden Schulen und Kitas verankert werden. Die Reduktion von Wärme-, Strom- und Wasserverbrauch sowie des Abfallaufkommens durch verändertes Nutzerverhalten stehen dabei im Vordergrund. Zudem werden Aktionen für klimafreundliches und nachhaltiges Mobilitätsverhalten durchgeführt. Die Bildungseinrichtungen erhalten dafür ein umfangreiches Angebot für Aktionen und Maßnahmen und werden hierbei von professionellen Beraterinnen und Berater unterstützt und begleitet. Zusätzlich erhalten die Schulen und Kitas für die im Rahmen des Projektes umgesetzten Aktivitäten jährlich Prämien. 

Das Energiespar- und Klimaschutzprojekt „aktiv fürs Klima in Ratingen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der beteiligten Verwaltungseinheiten (Hochbauamt, Schulverwaltungsamt, Jugendamt, Klimaschutzmanagement sowie kommunale Dienste) und ein Baustein der Klimaschutzstrategie der Stadt Ratingen

  • Einzige Voraussetzung zur Teilnahme ist die von der Leitung der Einrichtung unterschriebene und an das Amt 65 Hochbauamt zugemailte Klimavereinbarung 
  • Die Vereinbarung ist auf Anfrage per Mail zu erhalten: afkRatingen@ratingen.de 
  • Die unterschriebene Vereinbarung wird digital über dieselbe E-Mail eingereicht. 
  • Sobald uns die Klimavereinbarung der Bildungseinrichtung vorliegt, werden wir in Kontakt mit den jeweiligen Einrichtungen treten und die weiteren Schritte abstimmen.

1. Die Bildungseinrichtungen werden im Projekt von professionellen Beraterinnen und Berater unterstützt und begleitet, die gemeinsam mit den Beauftragten der Bildungseinrichtungen Maßnahmen und Aktionen entwickeln und umsetzen. 

2. Zu Beginn erhalten die Bildungseinrichtungen ein Klima-Handbuch, das eine Anleitung zur Durchführung der Projektschritte mit zahlreichen Beispielen und Vorschlägen und weiterführenden Informationen enthält. 

3. Im Rahmen des Projekts können die Bildungseinrichtungen sodann unterschiedliche Angebote nutzen: 

  • Vor-Ort-Termin in der Einrichtung 
  • Fragen zum Projekt beantworten 
  • Begehung exemplarischer Räumlichkeiten 
  • Protokoll inkl. Fotodokumentation mit Empfehlungen 
  • Workshops für Pädagog/-innen und Hausmeister/-innen sowie neu eingestiegene Einrichtungen
  • Fachthemen nach Bedarf: Heizen & Lüften, Strom & Licht, Wasser, Abfall, Mobilität 
  • Prämienveranstaltung mit öffentlicher Vergabe der Prämien

4. Einmal im Jahr kann jede teilnehmende Bildungseinrichtung einen kurzen Klimabericht einreichen, der über den Status der Umsetzung der vorgeschlagenen Projektschritte Auskunft gibt. Für die umgesetzten Projektschritte erhält die Bildungseinrichtung eine Prämie mit einer Urkunde.

Zu Beginn des Projekts wurden konkrete Ziele festgelegt:

  • Kinder und Jugendliche lernen von klein auf, verantwortungsvoll mit Ressourcen in ihrer unmittelbaren Umgebung umzugehen.
  • Ressourcenschonendes und klimafreundliches Verhalten wird zur Selbstverständlichkeit und auch zu Hause praktiziert. 
  • Das Energiesparprogramm ist fester Bestandteil der Bildungsskultur der Gemeinde. 
  • Die Stadt spart kontinuierlich Energie- und Entsorgungskosten. Das Programm unterstützt die Stadt bei der Kostenkontrolle und der Planung von Sanierungsmaßnahmen. 
  • Schulen und Kindertagesstätten, Gebäudemanagement, Schulverwaltung, Jugend- und Umweltämter sowie Energieberater arbeiten Hand in Hand zusammen. 
  • Das Programm wird stetig weiterentwickelt und integriert fortlaufend neue Ideen

Deutschland will die Emissionen deutlich verringern und bis zum Jahr 2045 die Treibhausgasneutralität erreichen. 
Ein Großteil der öffentlichen Gebäude sind Bildungseinrichtungen, die eine hohe Energienutzung und großen Ressourcenverbrauch aufweisen. 

An Bildungseinrichtungen kann unmittelbar und langfristig angesetzt werden, damit achtsam mit Ressourcen umgegangen wird. Dabei können viele Menschen als Nutzer der Bildungseinrichtungen direkt erreicht werden. 
Studien zeigen, dass besonders für Kinder und Jugendliche es wichtig ist zu erfahren, wie im direkten Umfeld Klimaschutz umgesetzt werden kann. Bildungseinrichtungen können hierbei als Plattform und Vorbild wirken und Erfolge auch an private Haushalte weitergeben.

  • Ressourcen einsparen und weniger CO₂ verursachen 
  • Ein umfangreiches Angebot von Aktivitäten und Maßnahmen für Energiesparen und Klimaschutz bekommen 
  • Professionelle Beratung und Begleitung für Energiesparmaßnahmen und Klimaschutzaktivitäten erhalten 
  • Für Energie- und Klimaschutzaktivitäten jährlich Prämien ausgezahlt bekommen 
  • Überblick und Transparenz von Verbrauchsmengen erlangen 
  • Zusätzliche Motivation der Gemeinschaft an der Bildungseinrichtung für Ressourcen- und Klimaschutz 
  • Von der Öffentlichkeitswirksamkeit des Projektes profitieren 
  • Den Ressourcen-und Klimaschutz vor Ort voranbringen 
  • Vernetzung und Erfahrungsaustausch mit anderen teilnehmenden Einrichtungen

Projektleitung

Die Projektleitung liegt beim Hochbauamt der Stadt Ratingen und den Vertreter/-innen der beteiligten Verwaltungseinheiten in der dafür gebildeten Projektsteuerungsgruppe (PSG). 

Stadt Ratingen 
Stadionring 17 
40878 Ratingen

Kontakt: afkRatingen@ratingen.de