Es war ein rundum glänzender Abend: Am Sonntag, 30. November, wurden im feierlichen Rahmen des Preisträgerkonzertes zum 25. Ferdinand-Trimborn-Musikförderpreis die diesjährigen Heimatpreise verliehen. Das Publikum freute sich mit den Heimatpreis-Gewinnern und kam gleichzeitig in den Genuss eines großartigen Konzertes der vier Gewinner des Musikförderpreises.
Den Abend eröffnete die Sinfonietta Ratingen unter der Leitung von Professor Thomas Gabrisch. Bürgermeister Patrick Anders übernahm anschließend gerne die ehrenvolle Aufgabe und zeichnete die Hospizbewegung Ratingen e.V. und das Künstlerhaus an der Drupnas aus. Beide erhielten jeweils 2.500 Euro. Ein Sonderpreis ging außerdem an eine Gruppe Ratinger Kinder, die das Lied „Ich liebe meine Stadt“ über ihre Heimatstadt in einem Ferienkurs erstellt und aufgenommen hatten.
Das Preisträgerkonzert der vier Gewinner des diesjährigen Trimborn-Musikförderpreises bot für die Verleihung einen passenden, feierlichen Rahmen. Das Konzert der Violinisten eröffneten die beiden Drittplatzierten Paula Wilkes und David Plavsic. Anschließend präsentierte Dayoung Yoon, die Zweitplatzierte der Finalrunde, die Sonate Nr. 6 E-Dur, op. 27 Nr. 6 von Eugène Ysaÿe.
Nach der Verleihung der Musikförderpreise durch Bürgermeister Patrick Anders folgte mit dem Auftritt des ersten Gewinners Anatholy Tizian Moseler der musikalische Höhepunkt. Der 17-jährige spielte alle drei Sätze des Violinkonzertes Nr. 3, G-Dur, von Wolfgang Amadeus Mozart und wurde dabei von der Sinfonietta musikalisch begleitet. Der tosende Applaus bei allen Programmpunkten war ein klarer Beleg für eine äußert stimmige Veranstaltung.
Seit 2019 wird in Ratingen jährlich der Heimat-Preis im Rahmen des Programmes der Landesregierung „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ vergeben.
Die Landesregierung lädt alle Kommunen dazu ein, vor Ort den „Heimat-Preis“ zu vergeben. Damit soll das Engagement der Menschen wertgeschätzt werden, die ihre Heimat jeden Tag, im Großen wie im Kleinen, gestalten. In den nordrhein-westfälischen Kommunen gibt es viele herausragende Projekte, Initiativen, Organisationen, Heimatvereine und -verbände, die zeigen, wie in Nordrhein-Westfalen geheimatet wird. Der „Heimat-Preis“ ist neben Lob und Anerkennung zugleich auch Ansporn für andere, mitzumachen. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert durch die Übernahme von Preisgeldern die Auslobung und Verleihung von „Heimat-Preisen“ durch Gemeinden und Gemeindeverbände. Damit befähigt die Landesregierung – getreu dem Ziel: Heimat wächst von unten – Gemeinden und Gemeindeverbände vor Ort, das lokale Engagement unserer zigtausend ehrenamtlich Tätigen zu würdigen.
Ehrenamtliche Vereine, Organisationen, Initiativen oder Einzelpersonen können sich mit ihren Projekten bewerben.
Die Bewerbungsfrist für das Jahr 2025 endete am 30.06.2025.
Es soll sich um ein eigenständiges, konkretes Projekt handeln. Zukünftige Projekte von ehrenamtlichen Vereinen,Organisationen, Initativen oder Einzelpersonen können nicht gefördert werden.
Wichtig ist, dass das Projekt eine breite Unterstützung durch die Stadtgesellschaft erfährt und es von lokaler Bedeutung ist und sich auf ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt bezieht.
Sofern die Landesregierung Nordrhein-Westfalen einen thematischen Schwerpunkt benennt, ist dieser angemessen zu berücksichtigen.
Die Stadt Ratingen vergibt insgesamt ein Preisgeld von 5.000 €. Dabei ist es möglich, einen einzelnen Preis oder diesen in bis zu drei Kategorien aufgeteilt zu verleihen.
Über die Vergabe des Preises entscheidet der Rat der Stadt Ratingen in nichtöffentlicher Sitzung auf Vorschlag eines Auswahlgremiums, dem unter Vorsitz des Ersten Beigeordneten Patrick Anders folgende Personen angehören:
Geschäftsführung: Amt für Kultur und Tourismus
Die heterogene und interdisziplinäre Zusammensetzung des Auswahlgremiums, in dem neben dem für Kultur zuständigen Ersten Beigeordneten überörtliche politische Repräsentanten Ratingens, der Vorsitzende des Kulturausschusses, der Vorsitzende des Vereins „Aktiv für Ratingen“, stellvertretend für ein breites Netzwerk aus Handel, Wirtschaft, Kultur vertreten sind, sowie die Unterstützung der Arbeit durch das Kulturamt gewährleisten eine fundierte Entscheidungsvorbereitung für den Rat.