Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern der Heinrich-Schmitz-Schule sowie Bürgermeister Patrick Anders und Beigeordneter Martin Gentzsch ließen sich von den Baufachleuten der Verwaltung und der Firma Kleusberg den Baufortschritt an der neuen Schule erläutern.
Sebastian Quast, Leiter der Kleusberg-Niederlassung Düsseldorf, und Bürgermeister Patrick Anders in dem in Umrissen schon gut erkennbaren Erdgeschoss der neuen Schule.
In Windeseile wächst die neue Heinrich-Schmitz-Schule in Lintorf in die Höhe. Nicht einmal eine Woche nach Beginn der Modullieferung steht das Erdgeschoss praktisch schon da. Weil sich zurzeit auf der Baustelle so viel tut, besuchten am Donnerstag Bürgermeister Patrick Anders, der zuständige Beigeordnete Martin Gentzsch sowie Vertreterinnen und Vertreter der Heinrich-Schmitz-Schule die Baustelle. Die ausführende Firma Kleusberg, die als Totalunternehmer tätig ist, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste mit einem kleinen Imbiss zu bewirten, hübsch garniert mit guten Nachrichten: Die Arbeiten sind voll im Plan, wenn es so weitergeht, ist die Schule Ende des Jahres fertig.
Das war eine der Fragen von Schülerinnen und Schülern, die Projektleiterin Angelina Sitter von Kleusberg gern beantwortete. Eine andere war: Wie viele Arbeiterinnen und Arbeiter sind denn so auf der Baustelle? Bis zu 50, lautete die Antwort. Auch wenn im Modulbau viel vorgefertigt wird, braucht es auf der Baustelle trotzdem noch viele helfende Hände.
Die neue Schule entsteht auf einem seit längerem nicht mehr genutzten Sportplatz des Schulkomplexes an der Brandsheide. Die Module konnten präzise im Werk in Sachsen vorgefertigt werden, während auf dem Baufeld die Gründungsarbeiten liefen. Modulares Bauen geht aufgrund parallel ablaufender Prozesse schneller, erfordert aber eine sehr präzise Planung. Hier erfolgte die Vorplanung durch die städtische Stabsstelle für besondere Hochbauprojekte, bevor die Gesamtmaßnahme in die Hände der Firma Kleusberg gegeben wurde. Trotz der Schnelligkeit entsteht hier ein hochwertiger, robuster und nachhaltiger Neubau, der alle Ansprüche einer modernen Schule erfüllt.
Im Moment ist gut sichtbar Bewegung drin. Tag für Tag fahren acht bis elf übergroße Sattelschlepper vom Parkplatz des Schulzentrums aus die Baustelle an. Jeder transportiert ein acht mal vier Meter großes und acht Tonnen schweres Raummodul. Innerhalb weniger Minuten hievt ein Schwerlastkran die Module von den Lkw und passt sie wie überdimensionierte Legosteine an die vorgesehene Stelle im Bau ein. Dann werden die Module verschraubt, so wächst die neue Schule praktisch jede Woche um ein Geschoss in die Höhe. 144 Module werden es am Ende sein, voraussichtlich im Juni kann schon Richtfest gefeiert werden.
Alt und Jung beobachteten die eingespielten Abläufe fasziniert. Bürgermeister Patrick Anders sagte: „In Bezug auf unsere Infrastruktur müssen wir ins Handeln kommen, das ist mein Credo seit meinem Amtsantritt im November. Hier haben wir ein hervorragendes Beispiel, wie das gehen kann. Es macht einfach Spaß, den Baufortschritt fast wie in einer Art Zeitraffer zu beobachten.“
Stadt Ratingen