"Ratingen liest - Lesen verbindet" - Lesung der Schriftstellerin Annett Gröschner aus ihrem Buch "Schwebende Lasten".

Annett Gröschner liest aus ihrem Buch "Schwebende Lasten". Ein Gemeinschaftsprojekt Kulturkreis Hösel und den Stadtbüchereien Ratingen. "Ratingen liest - Lesen verbindet" ist eine Idee des Kulturkreises Hösel als Referenz an das Stadtjubiläum Ratingen in 2026.

Wann: 25.März 2026 - 18:30 Uhr

Wo: Lesecafé

Eintritt: Mitglieder des Kulturkreis Hösel 20.-€ / Nichtmitglieder 25.-€ / Schüler/Studenten/Azubis frei / Abendkasse + 3.-€

Anmeldung hier

Wir rufen ab sofort gemeinsam zum Lesen dieses, für den deutschen Buchpreis 2025 nominierten Werkes auf und laden die Leser an folgenden Tagen .... (werden in Kürze hier bekanntgegeben) zur Diskussion dieses Buches in kleinen Literaturkreisen in die Stadtteilbüchereien ein. Frau Margret Paprotta betreut und moderiert diese Diskussionen. Das zu diskutierende Buch kann - sofern verfügbar - entweder in den Büchereien ausgeliehen oder  im Buchhandel käuflich erworben werden. Es kann auch als Hörbuch bei Audible gebucht und über das  Smartphone oder den Laptop (s. link ganz unten) vorgelesen werden. Die Lesung der Autorin Annett Gröschner am 25. März ist dann der krönende Abschluss des Projektes "Ratingen liest - Lesen vebindet". wir freuen uns, wenn das Projekt zu Literaturkreisen in den Stadtteilen anregt.

Zur Schriftstellerin: Annett Gröschner wurde nach ihrem 1982 bestandenen Abitur Ankleiderin am Theater Magdeburg. Sie studierte Germanistik in Ost-Berlin und Paris. 1990 bis 1991 war Annett Gröschner Mitbegründerin und Mitarbeiterin der Frauenzeitschrift Ypsilon. Zwischen 1992 und 1996 arbeitete sie als Historikerin für das Prenzlauer Berg Museum und beteiligte sich seit 1994 an zahlreichen Forschungs-, Buch- und Ausstellungsprojekten. Sie ist Mitglied im PEN Zentrum Deutschland und Mitbegründerin des PEN Berlin. Seit 1997 ist sie freiberufliche Schriftstellerin und Journalistin, u. a. für die Berliner Seiten der FAZ (1999–2002), den "Freitag", die "Theater der Zeit" und "Literaturen". Seit März 2005 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sachbuchforschungsprojektes der Universität Hildesheim und der Humboldt-Universität Berlin. 2020 erschien Berliner Bürger*Stuben. Palimpseste und Geschichten, in denen Beiträge in Zeitschriften und Zeitungen aus den letzten zehn Jahren über die Hauptstadt Berlin und den Prenzlauer Berg sowie das Brandenburger Umland im speziellen enthalten sind. Gröschner lebt seit Mitte der 1980er Jahre in Berlin. 

Zum Buch (Klappentext): Hanna Krause ist in Magdeburg geboren im Kaiserreich,war Blumenhändlerin in der Zeit des Nationalsozialismus und Kranführerin in der ehemaligen DDR. Sie hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder geboren und zwei davon nicht begraben können, was ihr naheging bis zum Lebensende. Hatte später, nachdem ihr Blumenladen längst Geschichte war, von einem Kran in der Halle eines Schwermaschinenbaubetriebes in Magdeburg einen guten Überblick auf die Beziehungen der Menschen zehn Meter unter ihr und starb rechtzeitig, bevor sie die Welt nicht mehr verstand. Hanna Krause blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo: anständig bleiben. Annett Gröschners Roman erzählt die Geschichte eines Jahrhunderts in einem einzigen Leben und gibt mit Hanna denen ein Gesicht, die zu oft unsichtbar bleiben. Ein Roman über das Ende des Industriezeitalters und seiner Heldinnen im Osten Deutschlands - und über eine gewöhnliche Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert. Ihr Roman war 2025 nominiert für den Deutschen Buchpreis.