Stadtumbau in Ratingen

Integriertes Handlungskonzepte Ratingen Zentrum „Die Generationengerechte Stadt“

Die Stadt Ratingen ist im Jahr 2014 mit der Gesamtmaßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes „Die Generationen gerechte Stadt“ in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“ des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen worden und erhält Investitionszuschüsse aus Städtebaufördermitteln für die Umsetzung von Stadterneuerungsmaßnahmen.

In dem Integrierten Handlungskonzept „Die Generationen gerechte Stadt“ ist für den Bereich des Stadtumbaugebietes dargestellt mit welchen Planungszielen und  Stadterneuerungsmaßnahmen innerhalb des Zeitraums 2014-2018 die Ratinger City – das „Herz unserer Stadt“ generationen-gerecht und nachhaltig gestärkt bzw. weiterentwickelt worden ist. Mit den Maßnahmen wurden neue Impulse für eine nachhaltige Stärkung und Aufwertung der City als Lebens- und Arbeitsraum entsprechend den  Anforderungen des demografischen Wandels gesetzt. Im Fokus steht die Aufwertung des öffentlichen Raums. Leuchtturmprojekte sind der barrierefreie Umbau des Düsseldorfer Platzes und der Rathausneubau/ Sanierung des Westflügels einschließlich der Gestaltung des Rathausumfeldes.

 
Baumaßnahmen
Gestaltleitfäden
 
 
Kommunale Förderprogramme
Öffentliche Beteiligung
Der Stadtrat hat mit Ratsbeschluss vom 19.02.2019 die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes die Festlegung des in der Übersichtskarte dargestellten Stadtumbaugebietes gemäß § 171 b BauGB mit den Teilbereichen A und B beschlossen.

In der Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes „Generationengerechte STADTLandschaft“ sind für den Teilbereich des Stadtumbaugebietes (Teil A) dargestellt mit welchen Planungszielen und Stadterneuerungsmaßnahmen für die zweite Förderperiode 2019-2023 das Stadtumbaugebiet im Stadtzentrum generationengerecht weiterentwickelt werden soll. Planungsschwerpunkte der Fortschreibung sind insbesondere eine möglichst barrierefreie Vernetzung der Innenstadt an den Planungsraum Angertal (Teil B), die Vernetzung und Qualifizierung des Umfeldes des Stadttheaters und der Stadthalle und die Stärkung der südlichen innerstädtischen Randlage. Hierzu gehört unter anderem  die Qualifizierung des Stadtparks als Mehrgenerationenpark.

Im Stadtzentrum besteht ein Defizit an öffentlichen Grünflächen. Für die Steigerung der Lebens- und Wohnqualitäten ist eine möglichst barrierefreie Vernetzung, Qualifizierung und Aufwertung von bestehenden Wegeverbindungen („Angertaler Schleife“), öffentlichen Grün- und Naherholungsflächen und -angeboten im Planungsraum Angertal (vom Vermillionring im Westen bis zur Papiermühle Bagel im Osten) von besonderer Bedeutung. Im Rahmen der Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes (Teil B) „Generationengerechte StadtLANDSCHAFT werden diese und weitere Planungsziele und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt. Hierzu gehören auch die zukunftsfähige Entwicklung des Planungsraums Blauer See einschließlich der Etablierung eines Umweltbildungszentrums, der barrierefreien Sanierung der Naturbühne und der Erhalt des Märchenzoos.