Eigenkompostierung

Hochwertiger Kompost für den eigenen Garten

Aus Ihren organischen Garten- und Küchenabfällen kann mit der Eigenkompostierung hochwertiger Kompost für den eigenen Garten gewonnen werden. Sie erhalten einen natürlichen Dünger

  • für gesundes Pflanzenwachstum
  • zur Schädlingsbekämpfung
  • und zur Bodenverbesserung.

Gleichzeitig leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Abfallvermeidung. Denn alle organischen Stoffe, die Sie selber kompostieren, verbrauchen in Ihrer Restmülltonne keinen Platz. Das spart Gebühren und schont die Umwelt!

Die Stadt Ratingen honoriert daher die Neueinrichtung eines Kompostplatzes mit einem einmaligen finanziellen Zuschuss.

Kompostierung auf Einfamilienhausgrundstücken:

Eigentümer, die sich zur Eigenkompostierung entschließen, erhalten bei der Anschaffung oder dem Selbstbau eines Kompostbehälters einen einmaligen Zuschuss von 40 Prozent der nachgewiesenen Kosten, maximal jedoch 25,57 Euro.

Kompostierung auf Mehrfamilienhausgrundstücken (ab 5 Wohneinheiten):

Ihnen werden einmalig 30 Prozent der belegbaren Kosten für die Einrichtung des Kompostplatzes, maximal 25,57 Euro pro Haushalt, erstattet.

Bitte beachten Sie:

  • Der Kompost sollte ebenerdig auf dem naturbelassenen Gartenboden angelegt werden, damit die Bodenlebewesen, z.B. die Regenwürmer in den Kompost einwandern können.
  • Halten Sie den Mindestabstand von 0,50 m zum Nachbargrundstück ein.
  • Wählen Sie einen schattigen Platz.

Bei sachgerechter Kompostierung brauchen Sie keine Bedenken hinsichtlich Geruchsentwicklung und Ungeziefer zu haben.

Tipps für die Eigenkompostierung aus der Praxis

  • Unterste Schicht aus grobem Material aufbauen (Drainagewirkung, Belüftung)
  • Auf eine gute Durchmischung von Garten- und Küchenabfällen achten.
  • Zeitungspapier sollte nur in kleineren Mengen bei zu hohem Feuchtegehalt zugegeben werden.
  • Dicke Schichten aus dem gleichen Material (z.B. Grasschnitt) vermeiden. Fäulnisgefahr!
  • Küchenabfälle stets gut mit Erde abdecken.
  • Schwer zersetzbare Laubarten (z.B. Walnuss, Platane, Eiche, Pappel) und Nadeln nur gut zerkleinert unter den Kompost mischen.
  • Ist der Kompost zu trocken, sollten besonders wasserhaltige Abfälle (Rasenschnitt, Küchenabfälle) untergemischt werden.
  • Wenn der Kompost zu nass ist und es schlecht riecht, Heckenschnitt, Äste oder Stroh zumischen, Gesteinsmehl oder Betonit fein darüberstreuen und mit Erde abdecken.
  • Evtl. auftretende Ameisen sind nur ein Zeichen dafür, dass der Kompost zu trocken ist. Durch ausreichende Befeuchtung verschwinden sie.
  • Gegen Obst-und Eintagsfliegen hilft das Abdecken der letzten Füllung mit Stroh, Erde oder Papier.
  • Den fertigen Haufen decken Sie am besten luftdurchlässig ab, um Wärmeentwicklung zu fördern sowie Feuchtigkeits- und Stickstoffverluste zu vermeiden.

So wird Kompost sinnvoll angewendet:

Kompost grundsätzlich nur vermischt mit Garten- oder Blumenerde einsetzen, z.B. in Blumenkästen oder -kübeln.

Mischungsverhältnis:

1 Teil Kompost

2 Teile Gartenerde

1 Teil Sand

Kompost im Frühjahr auf dem Boden verteilen, je nach Pflanzart 1-2 Liter pro m² und leicht einharken. Bei einer Neuanlage eines Gartens und bei sehr schlechtem Boden können einmalig bis zu 20 Liter Kompost pro m² (1-2 cm dicke Sicht) in die oberen 10-20 cm des Bodens eingearbeitet werden.

Achtung: Für die Düngung säureliebender Pflanzen wie Rhododendron und Erika ist Kompost auf Grund seines Basisreichtums ungeeignet.

Kompostieren Informationen, Tipps & Ratschläge

Download des Flyers (PDF-Datei, 4,2 MB)
Gartenabfall, Gartenabfälle, Laub
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