Abfall Aktuell

Das Zentralmateriallager nimmt vorübergehend keine Haushaltsbatterien und Akkus mehr an

Ab Montag, 22. Februar, können am Zentralmateriallager (ZML) in Tiefenbroich, Robert-Zapp-Straße 3, vorübergehend keine Haushaltsbatterien und Akkus mehr angenommen werden. Hintergrund: Das mit der Abholung der Altbatterien beauftragte herstellereigene Rücknahmesystem GRS-Batterien teilte mit, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu Störungen im Betriebsablauf kommt und eine Abholung der Altbatterien von den Annahmestellen derzeit nicht möglich ist. Daher sind die Annahmekapazitäten am ZML bald erschöpft.

Die Stadtverwaltung wird sofort mitteilen, sobald sich die Betriebsabläufe beim zuständigen Unternehmen wieder normalisieren und dann auch am ZML wieder Batterien angenommen werden können. Bis dahin werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, verbrauchte Haushaltsbatterien beim Händler zurückzugeben. Die Batteriesammelboxen stehen überall dort, wo Batterien verkauft werden, zum Beispiel in Drogerien und Supermärkten.

Ausgabe von gelben Säcken: Neue Standorte in Mitte, Lintorf und Ost

Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung vieler Geschäfte sind einige Ausgabestellen für gelbe Säcke im Stadtgebiet weggefallen. Die Verwaltung hat nun vorübergehend für Abhilfe gesorgt, die eine kontaktlose Ausgabe ermöglicht: Ab sofort stehen an der Lintorfer Straße 38 (alte Feuerwache) sowie am Schulzentrum Lintorf, Duisburger Straße, im Bereich der Sporthalle jeweils 80-Liter-Tonnen bereit, an denen ein Schild „Gelbe Säcke“ angebracht ist. Durch Mitarbeiter vor Ort wird bei Bedarf nachgefüllt.

Da zum Beispiel Apotheken und Lebensmittelläden noch geöffnet haben, können Bürgerinnen und Bürger neben den beiden Interims-Ausgabestandorten aktuell noch folgende Ausgabestellen für gelbe Säcke im Stadtgebiet aufsuchen: Zigarren Krings (Marktplatz, Mitte), städtischer Bauhof (Sandstraße 25, West), Awo Angerland (Treff Lintorf, Breitscheider Weg 25), Herz-Apotheke (Duisburger Str. 23), Homberger Frischemarkt (Steinhauser Straße 22), ACTIV Apotheke im real-Markt Breitscheid (An der Hoffnung 125), Apotheke am Handelshof (Daniel-Goldbach-Straße 21) und Zentralmateriallager (Robert-Zapp-Straße 3, beide Tiefenbroich) sowie in Hösel im CDK-Shop (Postfiliale, Bayernstraße 1) und im Kiosk Kremer (Bahnhofstraße 156).

In Ost konnte mit dem Kiosk an der Bruchstraße 50a eine neue Ausgabestelle dauerhaft gewonnen werden, wofür die Stadtverwaltung dem Betreiber herzlich dankt.

Müllabfuhr auch am Rosenmontag

Corona ändert in diesem Jahr alles, auch die Müllabfuhrtermine an den Karnevalstagen. Weil am Rosenmontag nicht gefeiert wird, ist der 15. Februar ein ganz normaler Arbeitstag und die Woche vom 15. bis 19. Februar eine (fast) normale Woche für die Müllabfuhr – anders, als es im gedruckten Abfallwegweiser 2021 steht!

Für die graue Restmülltonne, die braune Biotonne und die blaue Altpapiertonne gibt es in dieser Woche keine Feiertagsverschiebung. Wer also vom 15. bis 19. Februar mit der Abfuhr an der Reihe ist, sollte seinen jeweiligen Abfallbehälter an dem gewohnten Wochentag am Straßenrand bereitstellen.

Doch Achtung! Dies gilt nicht für die gelbe Tonne und die gelben Säcke. Diese werden so abgefahren, wie es im Abfallwegweiser steht, also verschoben.

Die gültigen Abfuhrtermine können im Internet unter www.ratingen.de sowie in der Abfall-App abgerufen werden.

Weitere Fragen beantwortet das Infotelefon unter 550-7070.

Zentralmateriallager: Anlieferverkehr wird reguliert

Aufgrund der hohen Infektionszahlen und der Ansteckungsgefahr können Anlieferungen am städtischen Zentralmateriallager (ZML) in Tiefenbroich, Robert-Zapp-Straße 2, nur noch begrenzt zugelassen werden.

Zum Schutz sowohl der Bürger als auch der Mitarbeiter dürfen ab sofort nur drei Fahrzeuge gleichzeitig Wertstoffe auf dem ZML-Gelände anliefern. Dadurch kann es auch zu längeren Wartezeiten kommen.

Die Stadt Ratingen appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, in den kommenden Wochen nur dringende Entsorgungsfahrten zu unternehmen.

Das Zentralmateriallager hat Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 15.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 16 Uhr und Freitag von 7 bis 13 Uhr geöffnet.

Der neue Abfallkalender kommt ins Haus

Frisch aus dem Druck wird seit Anfang Dezember der städtische Abfallkalender für 2021 als Postwurfsendung in die Briefkästen aller Ratinger Haushalte verteilt. Die neue Broschüre enthält über die reinen Abfuhrtermine hinaus wieder viel Wissenswertes und gibt Tipps, wie Bürgerinnen und Bürger möglichst umweltbewusst mit ihrem Abfall umgehen.

Alle Abfuhrtermine stehen voraussichtlich ab Mitte Dezember auf der Homepage der Stadt Ratingen zur Verfügung. Im Online-Abfallkalender kann man sich durch die Eingabe der Adresse selbst einen Abfallkalender erstellen und in den eigenen elektronischen Terminplaner übertragen oder als Halbjahreskalender ausdrucken. Anfang Januar wird wieder eine gesonderte Abholung der Weihnachtsbäume angeboten. Die Entsorgung der abgeschmückten Weihnachtsbäume findet in der Zeit vom 11. bis 22. Januar statt. Die Abholung erfolgt jeweils am Abfuhrtag der Biotonne. Diese Regelung gilt auch für Haushalte, die keine Biotonne nutzen.

Doch nicht nur die Termine und richtigen Entsorgungswege werden im Abfallwegweiser beschrieben. Die Abfallberatung legt auch besonderen Wert darauf, dass Abfall gar nicht erst entsteht, und informiert auf zwei Seiten zum Thema Abfallvermeidung. Schwerpunktthemen sind in der neuen Ausgabe „plastikfrei Leben“ und die Verwendung von „Mehrwegwindeln“. Das Schadstoffmobil kommt vier Mal im Jahr in die Stadtteile Lintorf, Homberg, Breitscheid und Hösel. Ab dem neuen Jahr wird das Schadstoffmobil in Hösel nicht mehr auf dem Parkplatz der Freiwilligen Feuerwehr stehen, sondern auf dem Parkplatz des Sportplatzes Neuhaus.

Am Zentralmateriallager können montags bis freitags wieder Kühl- und Gefrierschränke abgegeben werden. Diese konnten aufgrund coronabedingter Entsorgungsengpässe bei den Verwertungsfirmen für einige Zeit nicht angenommen werden. Allerdings bleibt auch im neuen Jahr angesichts des Infektionsgeschehens im Kreis Mettmann und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger die Annahmestelle bis auf Weiteres an den Samstagen geschlossen. Die Schadstoffannahme findet samstags vorübergehend auf dem städtischen Gelände Sandstraße 22 (direkt gegenüber dem Baubetriebshof der Kommunalen Dienste) statt.

Der Service bei der Sperrgutanmeldung hat sich deutlich verbessert. Die Anmeldung des Sperrmülls kann jetzt auch telefonisch unter der Rufnummer 0800/4488866 bei dem Entsorgungsunternehmen Awista Logistik GmbH oder online unter www.awistalogistik.de/ratingen erfolgen. Bereits bei der Anmeldung erfährt der Antragsteller den Entsorgungstermin.

Großer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die Müll-Apps. Diese Apps erinnern an die persönlichen Abfuhrtermine, so dass auch bei Feiertagsverschiebungen keine Leerung verpasst wird. Die Kommunalen Dienste bieten unter www.mymüll.de die kostenlose und komfortable Müll-App für iPhone-, iPad,- Android- und Windows-Smartphones an. Die Nutzung der App ist anonym, es werden keine Adressdaten gespeichert. MyMüll.de bietet neben den Abfuhrterminen noch mehr: Wer zum Beispiel den nächsten Papier-, Glas- oder Altkleidercontainer sucht, der klickt auf den Button „Standorte“ und die App zeigt die Containerstandplätze im Stadtgebiet an und navigiert zuverlässig per Knopfdruck dorthin. Auch die Sperrgutabfuhr kann einfach und schnell über die App beantragt werden und das integrierte Abfall-ABC hilft bei Entsorgungsfragen. Damit in Zeiten der Corona-Krise alle immer auf dem Laufenden bleiben, werden die neusten Informationen zur Abfallentsorgung über Push-Nachrichten übermittelt.

Wer zusätzlich zum Abfall-Wecker mehr Informationen rund um das Ratinger Stadtleben möchte, ist bei der „Ratingen-APPsolut“ genau richtig. Neben den Abfuhrterminen bekommen die Nutzer einen umfassenden Überblick über Gastronomie und Dienstleister in der Stadt, werden mit lokalen Nachrichten versorgt und können sich über freie Parkplätze, Bus- und Bahnverbindungen sowie (E-)Tankstellen informieren. Die App dient als Wegweiser durch die Stadtverwaltung und einiges mehr.

Abgerundet wird der Abfallwegweiser durch das beliebte Abfallquiz. Zu gewinnen gibt es die vielseitige DumeklemerCard in drei unterschiedlichen Preisstufen. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist auch über die Internetseiten der Stadt Ratingen möglich. Die Fragen können am Bildschirm beantwortet und gleich versendet werden.

Wie bereits erwähnt, wird die Abfallbroschüre derzeit an alle Haushalte verteilt. Postfachkunden werden auf diesem Weg also nicht erreicht, diese müssen sich das Heft bei den Kommunalen Diensten, dem Zentralmateriallager oder an den Verteilstellen für Abfallsäcke abholen.

Weitere Informationen sind auch im Internet oder über das Info-Telefon unter (02102) 550-7070 in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr erhältlich.

Zentralmateriallager: Samstagsannahme ruht

Das Zentralmateriallager der Stadt Ratingen bleibt ab sofort bis auf weiteres an den Samstagen geschlossen. Die Annahme von Sperrgut, Bauschutt und Elektroaltgeräten findet montags bis freitags zu den gewohnten Öffnungszeiten statt.

Auf Grund des aktuellen Infektionsgeschehens und dem hohen Anliefer-Verkehr, besonders an den Samstagen, ist eine konsequente Zugangsbeschränkung zum Schutz der Bevölkerung und der Mitarbeiter erforderlich. Die Einhaltung der geforderten Schutzmaßnahmen können an den Samstagen durch den großen Andrang nicht mehr gewährleistet werden, so dass die Schließung des Zentralmateriallagers an diesem Wochentag bis auf Weiteres erforderlich ist.

Die Stadt Ratingen appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, in den kommenden Wochen nur dringende Entsorgungsfahrten zu unternehmen. Das Zentralmateriallager hat Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 15.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 16 Uhr und Freitag von 7 bis 13 Uhr geöffnet.

Die Schadstoffannahme, die ebenfalls samstags am Zentralmateriallager stattfindet, wird auf das Gelände Sandstraße 22 (gegenüber dem Baubetriebshof der Kommunalen Dienste) verlegt. Die Schadstoffsammlung erfolgt in der Zeit von 9 bis 12 Uhr.

Online Sperrmüll-Anmeldung jetzt mit neuem Service

Die Anmeldung zum Abholen von Sperrmüll wird einfacher. Ab 1. Juli erhalten Bürgerinnen und Bürger über die Webseite der Stadt Ratingen mit nur wenigen Klicks einen Termin. Hinzu kommt: Die bisher notwendigen detaillierten Mengenangaben entfallen. „Mit der Einführung dieses weiteren Online-Dienstes kommen wir dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach, die Anmeldung zur Entsorgung von Sperrmüll zu erleichtern“, sagt Umweltdezernent Martin Gentzsch.

Bislang müssen sich Bürgerinnen und Bürger, die zum Beispiel eine Entrümpelung planen, etwa vier Wochen vorher um einen Termin bemühen. Das geht per Postkarte, die dem Abfallwegweiser beiliegt oder über ein Online-Formular. Der Termin wird ihnen dann per Postkarte mitgeteilt. Wer dagegen ab 1. Juli online Sperrmüll anmeldet, bekommt sofort eine Terminbestätigung. Bei telefonischer Bestellung gibt der Mitarbeiter des Dienstleisters die Daten direkt in das Online-Bestellformular ein. Die bisher gewohnte Anmeldung von Sperrgut per Postkarte bleibt aber weiter möglich.

Weitere Informationen zur Sperrmüllentsorgung können im Internet unter dem Stichwort „Sperrgut“ abgerufen werden.

Wohin mit großen Kartons in Ratingen?

Das Zentralmateriallager der Stadt Ratingen, Robert-Zapp-Str. 3, in Tiefenbroich baut seinen Service in diesem Jahr weiter aus. Neben einer Kofferraumladung Bauschutt und Sperrmüll sowie Elektroaltgeräten werden ab sofort auch anfallende Übermengen an Papier, Pappe und Kartonagen kostenlos angenommen.

Seit vielen Jahren haben sich für die Sammlung von Altpapier die blaue Tonne und die Depotcontainer bewährt. Jedoch im Zeitalter des Online-Handels ist der Anteil an kleinen und großen Kartonagen erheblich gestiegen. Die bestehenden Sammelsysteme stoßen dabei immer wieder an ihre Grenzen. Während in der blauen Tonne hauptsächlich Tages- und Wochenzeitungen, Illustrierte sowie kleine Verpackungen entsorgt werden, gelangt ein erheblicher Teil der großvolumigen Kartonagen in die Depotcontainer. Dabei werden diese teilweise ohne vorherige Zerkleinerung in die Einwurf-Öffnungen der Großbehälter gedrückt. Darin springen sie wieder auf und blockieren häufig die weitere Befüllung.

Oftmals werden, zum Ärgernis der Anwohner und aufmerksamer Passanten, die Kartons neben die Depotcontainer gestellt und entwickeln sich so schnell zu wilden Müllkippen. Dies bedeutet auch zusätzlicher Mehraufwand und hohe Personalkosten für die Kommunalen Dienste. In diesem Zusammenhang wird daraufhin gewiesen, dass die nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Abfall, Leichtverpackungen, Kartons usw. eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Der Ahndung solcher Ordnungswidrigkeiten wird konsequent nachgegangen. Die Kontrollen erfolgen sowohl von den Kommunalen Diensten als auch vom Kommunalen Ordnungsdienst.

Neben der blauen Tonne und den Depotcontainern haben die Kommunalen Dienste jetzt zusätzlich eine große Papierpresse am Zentralmateriallager installiert. So können dort ab sofort auch großvolumige Kartons an der Robert-Zapp-Straße 3 von den Bürgerinnen und Bürgern entsorgt werden. Obendrein entfällt so auch das mühevolle Zerreisen oder Zerkleinern.

Das Zentralmateriallager an der Robert-Zapp-Straße 3 öffnet montags und mittwochs von 6 bis 15.30 Uhr, dienstags von 6 bis 16 Uhr, donnerstags von 6 bis 17.30 Uhr, Freitag von 6 bis 13 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. 

Konzept zur Reduzierung von Gefährdungen im Straßenverkehr durch Abfallsammelfahrzeuge

Immer wieder stoßen die Beschäftigen der städtischen Müllabfuhr bei ihrer Arbeit an gefährliche Grenzen: In zu schmal gebauten Straßen und Wegen sowie in Sackgassen ohne ausreichende Wendemöglichkeit wird die Abfallentsorgung insbesondere für die Fahrer zur Mutprobe. Ausgelöst durch verschärfte Unfallverhütungsvorschriften, die es einzuhalten gilt, wurden bereits in den letzten Jahren alle Straßen auf Ratinger Stadtgebiet untersucht. In der Folge mussten aus Sicherheitsgründen seinerzeit die Anfahrt von besonders engen und schwer erreichbaren Straßen und Privatstraßen abgelehnt werden – auch vor dem Hintergrund, dass bereits ein stadteigenes Müllfahrzeug auf einem unbefestigten Waldweg in die Böschung gerutscht war und fast umgekippt wäre. Auch wurden in den letzten Jahren bereits erste technische und organisatorische Gegenmaßnahmen beschlossen und umgesetzt.

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Projekt "Refill": Mit gratis Trinkwasser gegen Plastikmüll

Aufkleber "Refill"

Schnell am Kiosk oder im Supermarkt eine Flasche Wasser kaufen - das machen die meisten, wenn sie unterwegs Durst bekommen. Wer aber Plastikmüll vermeiden, Verpackungsmaterial und Geldbeutel schonen möchte, der hat einfach seine eigene Trinkflasche dabei und füllt sie bei Bedarf auf - mit Leitungswasser. Dies bieten immer mehr Läden und Gastronomiebetriebe gratis an. „Refill“ - zu Deutsch nachfüllen - heißt diese Bewegung und bedeutet: Wer etwas trinken möchte, der kann sich eine mitgebrachte leere Flasche kostenlos mit Leitungswasser auffüllen lassen, beispielsweise in Cafés, Bars, Restaurants und anderen Geschäften.

Für Einzelhändler ist die Einstiegshürde gering, man muss sich nur einen „Refill“-Sticker an die Tür kleben, das ist alles. Hamburg war die erste deutsche Stadt mit „Refill“-Stationen, inzwischen öffnen deutschlandweit mehr als 2300 Geschäft ihre Wasserhähne für das Projekt. Wo überall frisches Wasser gezapft werden kann, finden Durstige über die Website von „Refill“-Deutschland unter www.refill-deutschland.de.

Die „Refill“-Initative ist jetzt auch in Ratingen angekommen. Eine Anlaufstelle für Durstige bietet das Café „Brothimmel und Kaffeesünde“ in der Bechemer Straße. Mit dieser Aktion überflüssigen Plastikmüll und Verpackungsmaterial zu vermeiden - das gefiel der Inhaberin Bettina Lindemann auf Anhieb gut. Der Aufkleber mit dem kleinen blauen Wassertropfen „Refill-Station - kostenloses Trinkwasser“ hängt bereits seit einigen Monaten neben der Eingangstür. Das Konzept von „Refill“ fügt sich thematisch ideal in das Café mit nachhaltigen Backwaren und Getränken ein. Kaffee zum Mitnehmen gibt es nur im Mehrweg-Coffee-Cup, jeder verpackungsfreie Einkauf von Backwaren wird belohnt und wer darüber hinaus seine eigene Trinkflasche mitbringt, bekommt darin kostenlos gekühltes Leitungswasser abgefüllt.

Die Stadt Ratingen und die Ratingen Marketing GmbH machen auf das Projekt „Refill“ aufmerksam und hoffen, dass sich noch weitere Geschäfte in Ratingen dieser Idee anschließen. Interessierte Gewerbetreibende, die Teil der Initiative werden möchten, können sich beim Amt Kommunale Dienste per E-Mail (amt70@ratingen.de) oder telefonisch unter (02102) 550-7041 anmelden. Der Aufkleber wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Dispersionsfarbe richtig entsorgen

Dispersionsfarben werden auf Wasserbasis hergestellt. Sie enthalten keine Schadstoffe und müssen daher nicht über das Schadstoffmobil entsorgt werden. Da die Wandfarben zumeist in großen Gebinden (Farbeimern) angeliefert werden, hat das nicht selten zu erheblichen Transportproblemen geführt.

Nicht zuletzt deshalb wird zum 01. Januar 2017 diese Praxis geändert. Dispersionsfarben werden dann beim Schadstoffmobil- auch in den Stadtteilen Lintorf, Hösel, Homberg und Breitscheid- nicht länger angenommen. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Annahme von Farbeimern mit flüssigen Farbresten jeweils samstags von 9 bis 12 Uhr auf dem Zentralmateriallager der Stadt Ratingen. Die Annahme ist für alle Ratinger Haushalte kostenfrei.

Bitte beachten Sie die Tipps zur Entsorgung von Farbeimern und Streichwerkzeug:

- Vollkommen restentleerte Farbeimer können Sie über die gelbe Tonne / gelben Säcke entsorgen

- Farbeimer mir eingetrockneter Farbe über die Restmülltonne entsorgen oder die eingetrocknete Farbe vorher aus dem Eimer in die Restmülltonne klopfen. Den so restentleerten Eimer geben Sie danach in die gelbe Tonne / gelben Säcke

- Hartgewordenen Pinsel und Rollen entsorgen Sie bitte über die Restmülltonne

Wohin mit Buchsbaumschnitt, der mit dem Buchsbaumzünsler befallen ist?

Der vom Buchsbaumzünsler befallene Buchsbaumschnitt darf in die Biotonne.

Im Kompostierungsprozess der Kompostierungsanlage des Kreises Mettmann wird über mehrere Tage eine Temperatur von 75 Grad Celsius erreicht. In diesem Temperaturbereich werden die Eier, Raupen und Puppen des Buchsbaumzünslers abgetötet.

Der Buchsbaumzünsler (Diaphania perspectalis) ist ein Kleinschmetterling aus Ostasien. Die Raupen dieses Falters fressen im Inneren der Sträucher. Sie fressen, wenn sie die Blätter vollständig vernichtet haben, auch die grüne Rinde um die Zweige herum bis aufs Holz. Alle Teile über diesen Fraßstellen sterben ab. Typisch für die Raupen des Buchsbaumzünslers ist die Bildung von dichten Gespinsten. Die grünlichen Raupen werden bis 5 cm lang, bevor sie sich in einem Kokon zwischen den Blättern verpuppen. Die Falter schlüpfen im folgenden Jahr Anfang Mai. Eine Bekämpfung ist nur durch Absammeln der Raupen sowie das Herausschneiden der Gespinste und Befallsnester möglich.

Mitnahme von Sperrgut ist verboten

Hohe Rohstoffpreise fördern weiterhin den Altmetall- und Elektroschrottdiebstahl durch illegale gewerbliche Sperrmüllsammler. Um an die begehrten Gegenstände zu kommen, fahren die illegalen Sammler am Vortag der Sperrgutabfuhr durch die Straßen und nehmen mit, was sich zu Geld machen lässt. Dabei handelt es sich nicht um bedürftige Sammler, sondern im Vordergrund steht das bestens organisierte Geschäft mit Altmetallen. Für die Stadt entsteht dadurch ein hoher wirtschaftlicher Schaden. Denn mögliche Erlöse aus dem Verkauf der Wertstoffe tragen dazu bei, dass die zu entrichtenden Abfallgebühren niedrig gehalten werden können. Darauf weisen die Kommunalen Dienste der Stadt Ratingen einmal mehr hin und warnen vor der illegalen Sperrgut-Mitnahme.

Mehr als nur einen Diebstahl zu Lasten der Gebührenzahler begehen die Sperrmüllsammler, die sich an Elektrogeräten zu schaffen machen, um an Metall oder bestimmte Bauteile zu kommen. Sie schädigen mit ihrem illegalen Geschäft oft massiv die Umwelt. Insbesondere bei den Kühl- und Gefriergeräten ist dies von besonderer Bedeutung, da bei unsachgemäßer Demontage die gesundheits- und umweltgefährdeten FCKW-haltigen Kühlmittel ungesichert in die Atmosphäre entweichen können.

Eine Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen belegt, dass von den weltweit anfallenden Mengen an Elektroschrott nur zehn bis 40 Prozent verwertet und ordnungsgemäß entsorgt werden. Die übrigen Mengen werden deponiert oder zur Entsorgung illegaler Weise in Entwicklungsländer verschifft und stellen aufgrund der in den Geräten enthaltenen Giftstoffe auch eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar.

Die Kommunalen Dienste der Stadt Ratingen hingegen stehen für eine ordnungsgemäße Entsorgung: Alle Elektroaltgeräte werden unter Einhaltung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes verwertet. Sie rät daher den Haushalten, als Sperrmüll angemeldete Elektrogeräte erst am Morgen des Abholtages herauszustellen, damit das Zeitfenster für die Abfalldiebe möglichst klein ist. Zusätzlich können ausgediente Geräte kostenlos am Zentralmateriallager der Stadt Ratingen in der Robert-Zapp-Straße 3 abgegeben werden.

Auch zukünftig werden die Kommunalen Dienste gemeinsam mit dem Ordnungsamt und der Polizei an Sperrgutterminen Kontrollen durchführen, um den illegalen gewerblichen Sperrgutdieben das Handwerk zu legen.

MyMüll.de - die Müll-App für das Smartphone

Wer ein Smartphone besitzt, kann sich mit der praktischen Müllabfuhr-App an die Abholtermine erinnern lassen. Der Abfallwegweiser enthält einen QR-Code, der mit den aktuellen Smartphones gescannt werden kann, um das Erinnerungsprogramm MyMüll.de kostenlos auf das Handy herunter zu laden. Mit Hilfe der cleveren Müll-App wird kein Abfuhrtermin mehr verpasst! Das Gute daran: die Nutzung der App ist anonym, es werden keine Adressdaten gespeichert. Diese Variante kommt vor allen Nutzerinnen und Nutzer mit einem hohen Datenschutzbedürfnis entgegen.

mymüll.de

Europäische Woche der Abfallvermeidung

Europäische Woche zur Abfallvermeidung

Das Projekt

Die Europäische Woche zur Abfallvermeidung ist eine Initiative der Europäischen Union. Nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung und Abfallmanagement sollen während einer einzigen Woche besonders thematisiert werden. Ein breites Spektrum von Zielgruppen (Behörden, Privatunternehmen, die Zivilgesellschaft sowie die Bürger selbst) sollen zur Abfallvermeidung aufgefordert werden.

 

Darum geht es:

• Um unsere Abfallberge zu reduzieren, können wir Kleidung, Haushaltsgegenstände und Lebensmittel umweltfreundlicher verpacken, ordentlich entsorgen und wiederverwerten.

• Doch der beste Abfall bleibt der, der gar nicht erst entsteht.

• Während der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung wird gezeigt, wie man es machen kann! Das Jahresmotto 2017 lautet "Gib Dingen ein zweites Leben"!

• Vom 18. bis 26. November 2017 präsentieren bereits zum achten Mal bundesweit Initiativen und Projekte, wie jeder seine persönliche Abfallbilanz verbessern kann – sei es am Arbeitsplatz, in der Schule, beim Einkaufen oder zu Hause.

Wir alle sind gefordert, die anfallenden Müllmengen zu reduzieren:

• Industrie und Handel müssen weiter daran arbeiten, dass Produkte langlebig und recyclingfähig sind, dass sie ressourcenschonend hergestellt und vertrieben werden.

• und Verbraucher können Produkte so kaufen und nutzen, dass möglichst wenig Abfall entsteht. Hier sind es oft Änderungen der Gewohnheiten, die eine große Wirkung zeigen.

Die Abfallberatung möchte zu dieser Woche ebenfalls beitragen und die Abfallvermeidung in bestimmten Bereichen thematisieren.

Zuständiges Amt

 

Zuständige Abteilung

 

Sprechzeiten

Montag bis Freitag:
09.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag:
14.00 bis 18.00 Uhr

 

Abfallberatung

Ute Baggelmann

Telefon 02102 550-7041

ute.baggelmann @ratingen.de