Abfall Aktuell

Altpapiercontainer werden abgezogen

Nachdem die Stadt Ratingen Anfang Juli die Altpapierentsorgung auf einen 14-täglichen Leerungsrhythmus umgestellt hat, wird jetzt im Gegenzug ein Großteil der Altpapier-Depotcontainer im gesamten Stadtgebiet abgezogen. Von 145 Papiercontainern an 71 Standorten werden am Ende noch 35 Container an 15 Standorten verbleiben. An den anderen Standplätzen werden aber weiterhin Altkleider und Altglas gesammelt.

Altpapier, Pappe und Kartonagen sollen nur noch über die blaue Altpapiertonne gesammelt werden. Um die größeren Mengen zu bewältigen, werden die blauen Tonnen seit Juli nicht mehr alle vier Wochen, sondern alle 14 Tage geleert. Die Stadtverwaltung empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, die bisher noch nicht über eine eigene blaue Tonne verfügen, eine solche zu bestellen. Denn die Nutzung der Papiertonne ist mit Inkrafttreten der Satzung über die Kreislaufwirtschaft in der Stadt Ratingen für Wohngrundstücke verpflichtend geworden.

Blaue Tonnen können jederzeit schriftlich über das entsprechende Formular auf der städtischen Webseite sowie formlos per Post oder E-Mail (amt70@ratingen.de) bestellt werden.

Einige wenige Altpapier-Container bleiben erhalten. Die 15 Standplätze verteilen sich auf alle Stadtteile:

-Breitscheid: Alte Kölner Straße (Rote Kirche), An der Kemm

-Eggerscheidt: Am Obersthof

-Homberg: Ostring

-Hösel: Eggerscheidter Straße 82

-Lintorf: Konrad-Adenauer-Platz (Parkplatz), Rehhecke 80

-Ost: Bruchstraße, Homberger Straße

-Tiefenbroich: Sohlstättenstraße (Sportplatz)

-West: Am Seeufer, Berliner Straße gegenüber 45-49

-Mitte: Gerhardstraße, Kaiserswerther Straße, Poststraße

Großvolumige Kartons können weiterhin am Zentralmateriallager in Tiefenbroich, Robert-Zapp-Straße 3, abgegeben werden. Das mühsame Zusammendrücken und Zerschneiden solcher Großverpackungen entfällt in diesem Fall. Diese Sonderleistung sowie die Nutzung der verbleibenden Altpapier-Depotcontainer ist übrigens ausschließlich Privathaushalten vorbehalten.

Wenn die Biotonne im Sommer müffelt...

Biotonne

Die nächste Hitzewelle steht bevor. Dies nehmen die Kommunalen Dienste zum Anlass, um auf die richtige Handhabung der Biotonne aufmerksam zu machen, um Geruchsbelästigung zu vermeiden.

Gerade im Sommer kann von Biotonnen ein intensiver Geruch ausgehen. Die Kombination aus hohen Temperaturen, hoher Feuchtigkeit und geringer Luftzufuhr bietet für Mikroorganismen optimale Bedingungen. Gelangen Fliegen zur Eiablage in die Biotonne, lassen Maden nicht lange auf sich warten. Mit einigen Tricks lassen sich diese Probleme jedoch weitgehend vermeiden.

Obst- und Gemüsereste aus der Küche sollte man in verschließbaren Biogutbehältern sammeln und möglichst täglich entleeren. So können Fliegen keine Eier auf den Abfällen ablegen. Um Feuchtigkeit zu binden, sollten feuchte Bioabfälle vorher in ein wenig Zeitungspapier einwickelt werden. Die Verwendung von Kunststofftüten oder kompostierbaren Bio-Plastiktüten ist nicht erlaubt. Diese bereiten in der Kompostieranlage große Probleme, da sie als sogenannte Störstoffe aufwendig aussortiert werden müssen.

Je trockener die Bioabfälle sind, desto besser. Tipp: Einfach eine Schicht aus zerknülltem Zeitungspapier oder Eierkartons zum Aufsaugen und Binden von Flüssigkeiten auf den Tonnenboden geben. Nicht geeignet sind bunt bedruckte Illustrierte, damit funktioniert es nicht. Frisch gemähten Rasen sollte man zwei bis drei Tage trocknen, bevor man ihn in die Biotonne gibt. Direkt nach dem Mähen ist er sehr feucht und bietet den Mikroorganismen daher eine gute Grundlage. Falls der Rasen nicht auf der Rasenfläche liegen gelassen werden kann, findet sich im Garten oder unter Bäumen und Sträuchern fast immer ein unauffälliger Platz zum Trocknen.

Beim Befüllen der Biotonne ist darauf zu achten, dass das Biogut nicht festgedrückt wird, denn das ermöglicht kaum Luftzufuhr. Man kann die Belüftung weiter verbessern, indem man Häckselschnitt und gröberes Strukturmaterial zugibt, das die Abfälle auflockert und eine gute Durchlüftung gewährleistet.

In der prallen Sonne erhitzen sich die Bioabfälle, die Tonne beginnt zu „schwitzen“ und wird zu feucht. Die Biotonne sollte deshalb an einen möglichst kühlen, schattigen Platz stehen, zum Beispiel unter einen Baum.

Den Deckel der Biotonne sollte man immer geschlossen halten und nur zum Befüllen öffnen, damit keine Fliegen und andere Insekten angezogen werden. Fliegen und Maden werden außerdem ferngehalten, wenn der Tonnenrand ab und zu mit Essig besprüht oder abgewischt wird. Nach der Leerung sollte die Biotonne hin und wieder mit Wasser gereinigt werden, anschließend gut durchtrocknen lassen.

Sollten sich dennoch Maden in der Biotonne zeigen, helfen Insektengifte nicht weiter. Sie gefährden nur die Gesundheit von Mitbewohnern und Müllwerkern. Auch heißes Wasser oder Kalk in den Tonnen schaffen keine große Abhilfe. Wirkungsvoller ist es, eine Lage Zeitungspapier über die Bioabfälle und Maden auszubreiten. Das verhindert die Wanderung der Tierchen zum Deckelrand. Bei der nächsten Leerung werden die Fliegenmaden dann gleich mitentsorgt.

Hilfreich bei Madenbefall ist zudem, eine Handvoll Gesteinsmehl über den Abfall zu streuen. Das entzieht den Maden Feuchtigkeit. Und wenn man der heimischen Vogelwelt etwas Gutes tun möchte: Für Vögel sind Maden ein Festmahl!

Leerung der blauen Tonne für Altpapier jetzt alle 14 Tage

Blaue Tonnen

Die Stadt stellt die Altpapierentsorgung zum 1. Juli auf einen 14-täglichen Leerungsrhythmus um. Das hatte der Rat der Stadt Ratingen im vergangenen Jahr beschlossen.

Zwei Ziele stehen im Vordergrund: erstens eine Service-Verbesserung für die Bürgerinnen und Bürger, zweitens die Pflege des Stadtbildes. Dafür werden die blauen Tonnen demnächst doppelt so häufig abgefahren wie zurzeit. Im Gegenzug wird der Großteil der Altpapier-Depotcontainer abgebaut. Nur an 15 von zurzeit 72 Standplätzen im gesamten Stadtgebiet bleiben die Altpapier-Container stehen, an den übrigen werden ab 2023 nur noch Altglas und Altkleider gesammelt. „Wir werden im ersten Jahr die Entwicklung genau beobachten und dann den Bedarf anpassen“, sagt Umweltdezernent Prof. Dr. Bert Wagener.

Die neuen Abfuhrtermine haben alle Bürgerinnen und Bürgern zu Beginn des Jahres mit dem Abfallwegweiser 2022 erhalten. Zusätzlich stehen alle Termine auf der Homepage der Stadt Ratingen zur Verfügung. Wer in den letzten Monaten eine blaue Tonne bestellt hat, kann sich durch die Eingabe der Adresse seinen Abfallkalender erstellen, in den eigenen elektronischen Terminplaner übertragen oder als Halbjahreskalender ausdrucken. In den beliebten Abfall-Apps wie MyMüll und Ratingen-APPsolut sind die 14-täglichen Leerungstermine bereits eingepflegt.

Die Nutzung der Papiertonne für die Entsorgung von Altpapier ist zukünftig für Wohngrundstücke verpflichtend. Haushalte, die bislang noch nicht über eine blaue Altpapiertonne verfügen, können diese jederzeit über das entsprechende Formular auf der städtischen Webseite sowie formlos per Post oder E-Mail bestellen.

Der Handlungsbedarf ist für jede Bürgerin und jeden Bürger offensichtlich: Die Altpapier-Depot-Container sind häufig voll, viele stellen dann Stapel von Altpapier einfach daneben, um nicht unverrichteter Dinge wieder wegfahren zu müssen. Je mehr dazu kommt, desto mehr verstärkt sich der optische Eindruck eines Müllabladeplatzes, was nicht selten dazu führt, dass auch anderer Abfall dort abgelegt wird.

Die Gründe für diese Entwicklung, die sich in den letzten Jahren deutlich beschleunigt hat, wurden durch das städtische Amt für Kommunale Dienste präzise herausgearbeitet. Einer der wichtigsten ist die extreme Zunahme des Verpackungsabfalls, die bundesweit zu beobachten ist. Rund zwei Drittel des gesamten Altpapiervolumens sind mittlerweile Kartonagen. Diese sind aber wesentlich voluminöser als zum Beispiel Zeitungen und Zeitschriften, zudem werden die Kartons häufig nicht ausreichend zerkleinert, bevor sie weggeworfen werden. Die logische Folge: Die Depotcontainer sind schnell so verstopft, dass nichts mehr hineinpasst, dabei ist in Wahrheit noch sehr viel Luft im Container.

Der Fachbegriff dafür heißt Schüttdichte. Während früher bei der Altpapiersammlung Schüttdichten zwischen 100 bis 120 Kilogramm pro Kubikmeter üblich waren, liegen diese je nach Sammelsystem mittlerweile nur noch zwischen 50 und 100 kg/m³. Und das ist ein allgemeiner Durchschnittswert. In Ratinger Depotcontainern liegt die Schüttdichte bei gerade einmal 21 kg/m³, während sie in den blauen Tonnen, die in vielen Haushalten stehen, immerhin bei 64 kg/m³ und damit im Durchschnittsbereich liegt.

„Dreck-weg-Tag“ am 26. Februar: Gemeinsam für eine saubere Stadt

Sauberes Ratingen

Der „Dreck-weg-Tag“ - international bekannt als „Cleanup day“ - ist eine schöne Gelegenheit, um für die Umwelt, die Gemeinschaft und auch für sich selbst etwas Gutes zu tun.Am Samstag, 26. Februar, sind daher alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Straßenränder und Wege, Plätze und Parks von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Jede helfende Hand ist willkommen.

Die aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz verbieten zwar große Gruppenveranstaltungen, aber auch allein, mit der Familie oder zusammen mit Freunden und Bekannten lässt sich viel für das Erscheinungsbild unserer Stadt erreichen. Hinzu kommt, dass die Bewegung an der frischen Luft die Gesundheit fördert.

Gesammelt wird am 26. Februar in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Das Einsatzgebiet und den Treffpunkt bestimmt jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer selbst. Alle Helferinnen und Helfer werden mit Arbeitshandschuhen, Müllsäcken und teilweise mit Greifzangen ausgestattet.

Anmeldungen nimmt die Abfallberatung telefonisch unter (02102) 550-7041, per Fax unter (02102) 550-9700, per E-Mail an amt70@ratingen.de oder online unter www.ratingen.de entgegen

Zentralmateriallager öffnet wieder samstags

Ab Samstag, 4. Dezember, werden am Zentralmateriallager in Tiefenbroich wieder Wertstoffe wie zum Beispiel Elektroaltgeräte, geringe Mengen Sperrmüll und Bauschutt von Ratinger Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Auch Schadstoffe können damit wieder an der Robert-Zapp-Straße abgegeben werden. Dieser Samstagsservice war vorübergehend zur Sandstraße ausgelagert gewesen. Es gilt die 3G-Regel für den Einlass und, wie an den anderen Wochentagen, eine Beschränkung von maximal drei Fahrzeugen auf dem Hof. Besucherinnen und Besucher müssen also nachweislich geimpft, genesen oder getestet sein. Im Übrigen ist auf dem Gelände eine FFP2- oder OP-Maske zu tragen und der Sicherheitsabstand einzuhalten. Aufgrund der Einlassbeschränkung kann es an den Samstagen zu längeren Wartezeiten kommen. Daher appelliert die Stadt Ratingen an die Bürgerinnen und Bürger, nur dringende Entsorgungsfahrten an den Samstagen zu unternehmen. Das Zentralmateriallager hat montags, mittwochs und donnerstags von 7 bis 15.30 Uhr, dienstags von 7 bis 16 Uhr, freitags von 7 bis 13 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Zentralmateriallager: Anlieferverkehr wird reguliert

Aufgrund der hohen Infektionszahlen und der Ansteckungsgefahr können Anlieferungen am städtischen Zentralmateriallager (ZML) in Tiefenbroich, Robert-Zapp-Straße 2, nur noch begrenzt zugelassen werden.

Zum Schutz sowohl der Bürger als auch der Mitarbeiter dürfen ab sofort nur drei Fahrzeuge gleichzeitig Wertstoffe auf dem ZML-Gelände anliefern. Dadurch kann es auch zu längeren Wartezeiten kommen.

Die Stadt Ratingen appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, in den kommenden Wochen nur dringende Entsorgungsfahrten zu unternehmen.

Das Zentralmateriallager hat Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 15.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 16 Uhr, Freitag von 7 bis 13 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhrgeöffnet.

Online Sperrmüll-Anmeldung jetzt mit neuem Service

Die Anmeldung zum Abholen von Sperrmüll wird einfacher. Ab 1. Juli erhalten Bürgerinnen und Bürger über die Webseite der Stadt Ratingen mit nur wenigen Klicks einen Termin. Hinzu kommt: Die bisher notwendigen detaillierten Mengenangaben entfallen. „Mit der Einführung dieses weiteren Online-Dienstes kommen wir dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach, die Anmeldung zur Entsorgung von Sperrmüll zu erleichtern“, sagt Umweltdezernent Martin Gentzsch.

Bislang müssen sich Bürgerinnen und Bürger, die zum Beispiel eine Entrümpelung planen, etwa vier Wochen vorher um einen Termin bemühen. Das geht per Postkarte, die dem Abfallwegweiser beiliegt oder über ein Online-Formular. Der Termin wird ihnen dann per Postkarte mitgeteilt. Wer dagegen ab 1. Juli online Sperrmüll anmeldet, bekommt sofort eine Terminbestätigung. Bei telefonischer Bestellung gibt der Mitarbeiter des Dienstleisters die Daten direkt in das Online-Bestellformular ein. Die bisher gewohnte Anmeldung von Sperrgut per Postkarte bleibt aber weiter möglich.

Weitere Informationen zur Sperrmüllentsorgung können im Internet unter dem Stichwort „Sperrgut“ abgerufen werden.

Wohin mit großen Kartons in Ratingen?

Das Zentralmateriallager der Stadt Ratingen, Robert-Zapp-Str. 3, in Tiefenbroich baut seinen Service in diesem Jahr weiter aus. Neben einer Kofferraumladung Bauschutt und Sperrmüll sowie Elektroaltgeräten werden ab sofort auch anfallende Übermengen an Papier, Pappe und Kartonagen kostenlos angenommen.

Seit vielen Jahren haben sich für die Sammlung von Altpapier die blaue Tonne und die Depotcontainer bewährt. Jedoch im Zeitalter des Online-Handels ist der Anteil an kleinen und großen Kartonagen erheblich gestiegen. Die bestehenden Sammelsysteme stoßen dabei immer wieder an ihre Grenzen. Während in der blauen Tonne hauptsächlich Tages- und Wochenzeitungen, Illustrierte sowie kleine Verpackungen entsorgt werden, gelangt ein erheblicher Teil der großvolumigen Kartonagen in die Depotcontainer. Dabei werden diese teilweise ohne vorherige Zerkleinerung in die Einwurf-Öffnungen der Großbehälter gedrückt. Darin springen sie wieder auf und blockieren häufig die weitere Befüllung.

Oftmals werden, zum Ärgernis der Anwohner und aufmerksamer Passanten, die Kartons neben die Depotcontainer gestellt und entwickeln sich so schnell zu wilden Müllkippen. Dies bedeutet auch zusätzlicher Mehraufwand und hohe Personalkosten für die Kommunalen Dienste. In diesem Zusammenhang wird daraufhin gewiesen, dass die nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Abfall, Leichtverpackungen, Kartons usw. eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Der Ahndung solcher Ordnungswidrigkeiten wird konsequent nachgegangen. Die Kontrollen erfolgen sowohl von den Kommunalen Diensten als auch vom Kommunalen Ordnungsdienst.

Neben der blauen Tonne und den Depotcontainern haben die Kommunalen Dienste jetzt zusätzlich eine große Papierpresse am Zentralmateriallager installiert. So können dort ab sofort auch großvolumige Kartons an der Robert-Zapp-Straße 3 von den Bürgerinnen und Bürgern entsorgt werden. Obendrein entfällt so auch das mühevolle Zerreisen oder Zerkleinern.

Das Zentralmateriallager an der Robert-Zapp-Straße 3 öffnet montags und mittwochs von 6 bis 15.30 Uhr, dienstags von 6 bis 16 Uhr, donnerstags von 6 bis 17.30 Uhr, Freitag von 6 bis 13 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. 

Konzept zur Reduzierung von Gefährdungen im Straßenverkehr durch Abfallsammelfahrzeuge

Immer wieder stoßen die Beschäftigen der städtischen Müllabfuhr bei ihrer Arbeit an gefährliche Grenzen: In zu schmal gebauten Straßen und Wegen sowie in Sackgassen ohne ausreichende Wendemöglichkeit wird die Abfallentsorgung insbesondere für die Fahrer zur Mutprobe. Ausgelöst durch verschärfte Unfallverhütungsvorschriften, die es einzuhalten gilt, wurden bereits in den letzten Jahren alle Straßen auf Ratinger Stadtgebiet untersucht. In der Folge mussten aus Sicherheitsgründen seinerzeit die Anfahrt von besonders engen und schwer erreichbaren Straßen und Privatstraßen abgelehnt werden – auch vor dem Hintergrund, dass bereits ein stadteigenes Müllfahrzeug auf einem unbefestigten Waldweg in die Böschung gerutscht war und fast umgekippt wäre. Auch wurden in den letzten Jahren bereits erste technische und organisatorische Gegenmaßnahmen beschlossen und umgesetzt.

Weitere Informationen »

Projekt "Refill": Mit gratis Trinkwasser gegen Plastikmüll

Aufkleber "Refill"

Schnell am Kiosk oder im Supermarkt eine Flasche Wasser kaufen - das machen die meisten, wenn sie unterwegs Durst bekommen. Wer aber Plastikmüll vermeiden, Verpackungsmaterial und Geldbeutel schonen möchte, der hat einfach seine eigene Trinkflasche dabei und füllt sie bei Bedarf auf - mit Leitungswasser. Dies bieten immer mehr Läden und Gastronomiebetriebe gratis an. „Refill“ - zu Deutsch nachfüllen - heißt diese Bewegung und bedeutet: Wer etwas trinken möchte, der kann sich eine mitgebrachte leere Flasche kostenlos mit Leitungswasser auffüllen lassen, beispielsweise in Cafés, Bars, Restaurants und anderen Geschäften.

Für Einzelhändler ist die Einstiegshürde gering, man muss sich nur einen „Refill“-Sticker an die Tür kleben, das ist alles. Hamburg war die erste deutsche Stadt mit „Refill“-Stationen, inzwischen öffnen deutschlandweit mehr als 2300 Geschäft ihre Wasserhähne für das Projekt. Wo überall frisches Wasser gezapft werden kann, finden Durstige über die Website von „Refill“-Deutschland unter www.refill-deutschland.de.

Die „Refill“-Initative ist jetzt auch in Ratingen angekommen. Eine Anlaufstelle für Durstige bietet das Café „Brothimmel und Kaffeesünde“ in der Bechemer Straße. Mit dieser Aktion überflüssigen Plastikmüll und Verpackungsmaterial zu vermeiden - das gefiel der Inhaberin Bettina Lindemann auf Anhieb gut. Der Aufkleber mit dem kleinen blauen Wassertropfen „Refill-Station - kostenloses Trinkwasser“ hängt bereits seit einigen Monaten neben der Eingangstür. Das Konzept von „Refill“ fügt sich thematisch ideal in das Café mit nachhaltigen Backwaren und Getränken ein. Kaffee zum Mitnehmen gibt es nur im Mehrweg-Coffee-Cup, jeder verpackungsfreie Einkauf von Backwaren wird belohnt und wer darüber hinaus seine eigene Trinkflasche mitbringt, bekommt darin kostenlos gekühltes Leitungswasser abgefüllt.

Die Stadt Ratingen und die Ratingen Marketing GmbH machen auf das Projekt „Refill“ aufmerksam und hoffen, dass sich noch weitere Geschäfte in Ratingen dieser Idee anschließen. Interessierte Gewerbetreibende, die Teil der Initiative werden möchten, können sich beim Amt Kommunale Dienste per E-Mail (amt70@ratingen.de) oder telefonisch unter (02102) 550-7041 anmelden. Der Aufkleber wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Dispersionsfarbe richtig entsorgen

Dispersionsfarben werden auf Wasserbasis hergestellt. Sie enthalten keine Schadstoffe und müssen daher nicht über das Schadstoffmobil entsorgt werden. Da die Wandfarben zumeist in großen Gebinden (Farbeimern) angeliefert werden, hat das nicht selten zu erheblichen Transportproblemen geführt.

Nicht zuletzt deshalb wird zum 01. Januar 2017 diese Praxis geändert. Dispersionsfarben werden dann beim Schadstoffmobil- auch in den Stadtteilen Lintorf, Hösel, Homberg und Breitscheid- nicht länger angenommen. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Annahme von Farbeimern mit flüssigen Farbresten jeweils samstags von 9 bis 12 Uhr auf dem Zentralmateriallager der Stadt Ratingen. Die Annahme ist für alle Ratinger Haushalte kostenfrei.

Bitte beachten Sie die Tipps zur Entsorgung von Farbeimern und Streichwerkzeug:

- Vollkommen restentleerte Farbeimer können Sie über die gelbe Tonne / gelben Säcke entsorgen

- Farbeimer mir eingetrockneter Farbe über die Restmülltonne entsorgen oder die eingetrocknete Farbe vorher aus dem Eimer in die Restmülltonne klopfen. Den so restentleerten Eimer geben Sie danach in die gelbe Tonne / gelben Säcke

- Hartgewordenen Pinsel und Rollen entsorgen Sie bitte über die Restmülltonne

Wohin mit Buchsbaumschnitt, der mit dem Buchsbaumzünsler befallen ist?

Der vom Buchsbaumzünsler befallene Buchsbaumschnitt darf in die Biotonne.

Im Kompostierungsprozess der Kompostierungsanlage des Kreises Mettmann wird über mehrere Tage eine Temperatur von 75 Grad Celsius erreicht. In diesem Temperaturbereich werden die Eier, Raupen und Puppen des Buchsbaumzünslers abgetötet.

Der Buchsbaumzünsler (Diaphania perspectalis) ist ein Kleinschmetterling aus Ostasien. Die Raupen dieses Falters fressen im Inneren der Sträucher. Sie fressen, wenn sie die Blätter vollständig vernichtet haben, auch die grüne Rinde um die Zweige herum bis aufs Holz. Alle Teile über diesen Fraßstellen sterben ab. Typisch für die Raupen des Buchsbaumzünslers ist die Bildung von dichten Gespinsten. Die grünlichen Raupen werden bis 5 cm lang, bevor sie sich in einem Kokon zwischen den Blättern verpuppen. Die Falter schlüpfen im folgenden Jahr Anfang Mai. Eine Bekämpfung ist nur durch Absammeln der Raupen sowie das Herausschneiden der Gespinste und Befallsnester möglich.

Mitnahme von Sperrgut ist verboten

Hohe Rohstoffpreise fördern weiterhin den Altmetall- und Elektroschrottdiebstahl durch illegale gewerbliche Sperrmüllsammler. Um an die begehrten Gegenstände zu kommen, fahren die illegalen Sammler am Vortag der Sperrgutabfuhr durch die Straßen und nehmen mit, was sich zu Geld machen lässt. Dabei handelt es sich nicht um bedürftige Sammler, sondern im Vordergrund steht das bestens organisierte Geschäft mit Altmetallen. Für die Stadt entsteht dadurch ein hoher wirtschaftlicher Schaden. Denn mögliche Erlöse aus dem Verkauf der Wertstoffe tragen dazu bei, dass die zu entrichtenden Abfallgebühren niedrig gehalten werden können. Darauf weisen die Kommunalen Dienste der Stadt Ratingen einmal mehr hin und warnen vor der illegalen Sperrgut-Mitnahme.

Mehr als nur einen Diebstahl zu Lasten der Gebührenzahler begehen die Sperrmüllsammler, die sich an Elektrogeräten zu schaffen machen, um an Metall oder bestimmte Bauteile zu kommen. Sie schädigen mit ihrem illegalen Geschäft oft massiv die Umwelt. Insbesondere bei den Kühl- und Gefriergeräten ist dies von besonderer Bedeutung, da bei unsachgemäßer Demontage die gesundheits- und umweltgefährdeten FCKW-haltigen Kühlmittel ungesichert in die Atmosphäre entweichen können.

Eine Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen belegt, dass von den weltweit anfallenden Mengen an Elektroschrott nur zehn bis 40 Prozent verwertet und ordnungsgemäß entsorgt werden. Die übrigen Mengen werden deponiert oder zur Entsorgung illegaler Weise in Entwicklungsländer verschifft und stellen aufgrund der in den Geräten enthaltenen Giftstoffe auch eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar.

Die Kommunalen Dienste der Stadt Ratingen hingegen stehen für eine ordnungsgemäße Entsorgung: Alle Elektroaltgeräte werden unter Einhaltung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes verwertet. Sie rät daher den Haushalten, als Sperrmüll angemeldete Elektrogeräte erst am Morgen des Abholtages herauszustellen, damit das Zeitfenster für die Abfalldiebe möglichst klein ist. Zusätzlich können ausgediente Geräte kostenlos am Zentralmateriallager der Stadt Ratingen in der Robert-Zapp-Straße 3 abgegeben werden.

Auch zukünftig werden die Kommunalen Dienste gemeinsam mit dem Ordnungsamt und der Polizei an Sperrgutterminen Kontrollen durchführen, um den illegalen gewerblichen Sperrgutdieben das Handwerk zu legen.

MyMüll.de - die Müll-App für das Smartphone

Wer ein Smartphone besitzt, kann sich mit der praktischen Müllabfuhr-App an die Abholtermine erinnern lassen. Der Abfallwegweiser enthält einen QR-Code, der mit den aktuellen Smartphones gescannt werden kann, um das Erinnerungsprogramm MyMüll.de kostenlos auf das Handy herunter zu laden. Mit Hilfe der cleveren Müll-App wird kein Abfuhrtermin mehr verpasst! Das Gute daran: die Nutzung der App ist anonym, es werden keine Adressdaten gespeichert. Diese Variante kommt vor allen Nutzerinnen und Nutzer mit einem hohen Datenschutzbedürfnis entgegen.

mymüll.de

Europäische Woche der Abfallvermeidung

Europäische Woche zur Abfallvermeidung

Das Projekt

Die Europäische Woche zur Abfallvermeidung ist eine Initiative der Europäischen Union. Nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung und Abfallmanagement sollen während einer einzigen Woche besonders thematisiert werden. Ein breites Spektrum von Zielgruppen (Behörden, Privatunternehmen, die Zivilgesellschaft sowie die Bürger selbst) sollen zur Abfallvermeidung aufgefordert werden.

 

Darum geht es:

• Um unsere Abfallberge zu reduzieren, können wir Kleidung, Haushaltsgegenstände und Lebensmittel umweltfreundlicher verpacken, ordentlich entsorgen und wiederverwerten.

• Doch der beste Abfall bleibt der, der gar nicht erst entsteht.

• Während der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung wird gezeigt, wie man es machen kann! Das Jahresmotto 2017 lautet "Gib Dingen ein zweites Leben"!

• Vom 18. bis 26. November 2017 präsentieren bereits zum achten Mal bundesweit Initiativen und Projekte, wie jeder seine persönliche Abfallbilanz verbessern kann – sei es am Arbeitsplatz, in der Schule, beim Einkaufen oder zu Hause.

Wir alle sind gefordert, die anfallenden Müllmengen zu reduzieren:

• Industrie und Handel müssen weiter daran arbeiten, dass Produkte langlebig und recyclingfähig sind, dass sie ressourcenschonend hergestellt und vertrieben werden.

• und Verbraucher können Produkte so kaufen und nutzen, dass möglichst wenig Abfall entsteht. Hier sind es oft Änderungen der Gewohnheiten, die eine große Wirkung zeigen.

Die Abfallberatung möchte zu dieser Woche ebenfalls beitragen und die Abfallvermeidung in bestimmten Bereichen thematisieren.

Zuständiges Amt

 

Zuständige Abteilung

 

Sprechzeiten

Montag bis Freitag:
09.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag:
14.00 bis 18.00 Uhr

 

Abfallberatung

Ute Baggelmann

Telefon 02102 550-7041

ute.baggelmann @ratingen.de