Abfallvermeidung beim Einkaufen

Einkaufskörbe helfen Abfall zu vermeiden

Abfallvermeidung beim Einkaufen

Einkaufskörbe helfen Abfall zu vermeiden Die Abfallvermeidung wird im Kreislaufwirtschaftsgesetz als oberstes Ziel im Umgang mit Abfällen, vor der Vorbereitung zur Wiederverwendung, dem Recycling, der sonstigen Verwertung und letzlich der Abfallbeseitigung, genannt. Die Abfallvermeidung umfasst Maßnahmen, die ergriffen werden, bevor ein Stoff zu Abfall geworden ist, und die geeignet sind, die Abfallmenge und die Schädlichkeit von Abfällen zu verringern.

Im EU Vergleich hat Deutschland mit 611 Kilogramm pro Person nach Luxemburg (662) und Dänemark (663) das höchste kommunale Abfallaufkommen. Zwar ist Deutschland europaweit Spitze, wenn es darum geht, Abfälle zu recyceln, liegt aber bei der Vermeidung von Abfällen eher unter dem Durchschnitt.

Die Verwertung von Abfällen erfordert einen hohen Energieaufwand, daher ist Abfallvermeidung der wichtigste Schritt um Ressourcen zu schonen und damit die Umwelt und das Klima zu schützen.

Abfall vermeiden kann jeder

Abfallvermeidung und Ressourcenschutz sind von größter Bedeutung. Nicht nur Industrie und Handel sind aufgefordert, langlebige und recyclingfähige Produkte zu erschaffen, auch jeder Einzelne kann wesentlich dazu beitragen, dass weniger Abfall entsteht. Gerade durch veränderte Einkaufs- und Verhaltensweisen von Verbrauchern kann eine große Wirkung erzielt werden.

Vom Kauf langlebiger Produkte über die Weitergabe und Wiederverwendung brauchbarer Gegenstände bis zum Vermeiden unnötiger Verpackungen gibt es zahllose Möglichkeiten, die Abfallmenge zu reduzieren

Einige Tipps zur Abfallvermeidung

• Gegenstände, die für Sie selbst nicht mehr interessant sind, für andere zur Weiterverwendung bereitstellen, zum Beispiel in den Abgabestellen der karitativen Einrichtungen oder auf Flohmärkten und Internetbörsen.

• Keine andere Branche ist so „innovationsfreudig“ wie die Elektronikindustrie. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, ob wirklich jedes neue Angebot angenommen werden muss.

• Reparieren statt wegwerfen. Achten Sie bereits beim Kauf eines Gegenstandes auf Reparaturfreundlichkeit.

• Möglichst unverpackt einkaufen: Früher war es normal, sein Brot in einem Brotsäckchen zu kaufen. Heute denkt kaum jemand daran, dass die vielen Papiertüten eigentlich völlig überflüssig sind, ebenso wie die Verpackungen in vielen Supermärkten.

• Mehrweg statt Einweg. Getränke und Milchprodukte sind meistens in Mehrwegverpackungen erhältlich. Eine Mineralwasser-Mehrwegflasche wird im Durchschnitt über 50 mal wiederbefüllt.

• In fast jedem Geschäft erhält man automatisch eine Plastiktüte beim Einkauf – auch wenn das gekaufte Produkt so klein ist, dass es in jede Manteltasche passt. Sagen Sie „nein“, wenn Ihnen eine Plastiktüte angeboten wird.

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Ute Baggelmann

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