West

Gute Erfahrungen mit dem Hundestrand am Grünen See

Auch wenn es auf diesem Bild nicht so aussieht, wird der Hundestrand am Grünen See insgesamt gut angenommen. Schwierigkeiten gibt es nur dann, wenn Hundebesitzer ihre Vierbeiner ohne Leine von der großen Auslaufwiese (rechts oben im Bild) über den Hauptparkweg zum Strand rennen lassen.
Der Hundestrand auf der Landzunge am südlichen Ufer des Grünen Sees, der im Jahr 2015 eingerichtet wurde, bleibt dauerhaft erhalten. Dieser wird von den Hundebesitzern sehr gut angenommen und durchweg positiv bewertet. Vor allem im Sommer ist dort sehr viel los, zumal sich auf der anderen Seite des Spazierweges gleich eine Hundeauslaufzone anschließt. Diese Konstellation führt jedoch auch zu Problemen. Denn viele Hundebesitzer leinen ihre Vierbeiner nicht an, wenn sie aus der Auslaufzone zur Landzunge mit dem Strand wechseln. Da sie dabei aber den Hauptweg durch den Erholungspark Volkardey überqueren, können unkontrolliert rennende Hunde Fußgänger und Radler gefährden. Die Stadt begegnet diesem Problem auf mehreren Ebenen. Zum einen beobachtet der Ordnungsdienst die Situation verstärkt. Zum zweiten beschloss der Rat, die Hundeauslaufwiese vom Spazierweg und der Landzunge optisch zu trennen, und zwar durch eine strategische Bepflanzung am Ende der Hundeauslaufzone. Darüber hinaus soll der Hundestrand beschildert werden.

Unten Kita, oben Wohnungen

Der Bau der Kindertagesstätte in Ratingen-West am Ende der Liebigstraße soll dazu genutzt werden, um auch neuen Wohnraum zu schaffen. Das beschlossen der Bezirksausschuss sowie die Fachausschüsse einstimmig.

Wie andere Stadtteile auch, braucht Ratingen-West eine zusätzliche Kita. Zunächst errichtet die Stadt an der Gothaer Straße, neben dem vorhandenen Kindergarten, eine Interims-Kita in Pavillonbauweise. Eine feste viergruppige Einrichtung entsteht dann auf der Grünfläche am Ende der Liebigstraße. Zurzeit wird dafür der Bebauungsplan aufgestellt.

Nun hat die Verwaltung ihre Planungsziele konkretisiert. Vorgesehen ist nun, nicht nur eine Kita zu bauen, sondern ein höheres Gebäude mit Wohnungen in den Obergeschossen. Damit will man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: erstens dringend benötigte Kita-Plätze schaffen, zweitens die Wohnungsnot im bezahlbaren Bereich ein wenig lindern. Mit der Fertigstellung des Kindergartens ist 2021 zu rechnen.

Falschparker im Visier: Erneute Testfahrt von Feuerwehr und Ordnungsamt lässt hoffen

Der zweite Anlauf war schon besser und lässt hoffen: Nach einer erneuten abendlichen Testfahrt von Feuerwehr und Ordnungsamt durch Wohngebiete registrierten die „Tester“ ein verbessertes Parkverhalten und weniger Verstöße.

Zuständiges Amt