Anonyme Beratung gemäß § 8b SGB VIII

Laut § 8b SGB VIII haben Personen, die beruflich in Kontakt mit Kindern oder Jugendlichen stehen, bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft.

Anspruchsberechtigt sind:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe
  • Berufsgruppen nach § 4KKG
  • Weitere Personengruppen: z.B. Trainer im Sportverein, Ausbilder/Ausbilderinnen, etc.

 Berufsgruppen gemäß § 4 KKG sind:

  1. Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Entbindungspfleger und Angehörige anderer Heilberufe,
  2. Berufspsychologinnen oder -psychologen mit staatlicher Anerkennung
  3. Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Jugendberaterinnen und -berater,
  4. Beraterinnen und Berater für Suchtfragen in einer Beratungsstelle,
  5. Mitgliedern und Beauftragte einer anerkannten Schwangerschaftsberatungsstelle,
  6. staatlich anerkannte Sozialarbeiterinnen oder -arbeiter und staatlich anerkannte Sozialpädagoginnen oder -pädagogen,
  7. Lehrerinnen und Lehrer an öffentlichen und an staatlich anerkannten privaten Schulen.

Für diese Risikoanalyse bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung dürfen die o. g.  Personen der Kinderschutzfachkraft die dafür erforderlichen Daten übermitteln; müssen diese jedoch vorher pseudonymisieren.

Erste Anlaufstelle für diese sogenannte  §8b-Beratung ist in Ratingen der Deutschen Kinderschutzbund, mit seiner Beratungsstelle auf der Düsseldorfer Str. 79.

Ihre Ansprechpartnerin ist
Lisa Junggeburth
Tel.: 02102/24448