Rundwanderweg A 9 − Steinkothen

Die Wanderung beginnt am Wanderparkplatz Steinkothen im Angertal. Sie führt uns über ca. 10 km durch das Angertal nach Homberg und wieder zurück in das Angertal. Insgesamt überwinden wir rund 260 Höhenmeter und kommen dabei am höchsten Punkt Ratingens (179,70 m) vorbei. Die Gehdauer beträgt ungefähr drei Stunden.

Routenbeschreibung

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Wir beginnen unsere Wanderung vom Wanderparkplatz Steinkothen aus. Die Wegstrecke von 9,8 km führt uns entlang des Rundwanderweges A 9. Die Gehdauer beträgt ca. 3 Stunden, dabei überwinden wir rund 260 Höhenmeter.

Wir lassen den Parkplatz linker Hand liegen und folgen dem Weg in Richtung Haus Müschenau zum Angerbach. Der Angerbach entspringt in unterirdischen Zuflüssen zum Stadtteich Wülfrath und mündet nach ca. 36 km Fließstrecke durch ein weites, geschwungenes Kerbtal im Süden Duisburgs in den Rhein. Die stellenweise steil ausgeprägten Hänge sind überwiegend mit Buchenwald bewachsen, der zum Hangfuß hin in Eichen-Hainbuchenwald und schließlich in bachbegleitende Erlenbestände übergeht. Die Wanderung führt durch das Angertal. Seit der letzten Änderung des Landschaftsplanes des Kreises Mettmann im Dezember 2006 bildet dessen Kernbereich nun das Naturschutzgebiet "Angertal", das umgeben ist von den Landschaftsschutzgebieten "Angertal" und "Anger und Nebenbäche".

Der Weg führt uns unter der Kalkbahnlinie durch, anschließend gehen wir geradeaus auf der Straße Müschenau weiter. Auf der rechten Seite des Angerbaches sehen wir das Gasthaus Müschenau mit dem nahe gelegenen Campingplatz.
Im weiteren Verlauf des Weges unterqueren wir die Autobahn A 3. An der Brücke zur Burg Gräfgenstein gehen wir geradeaus. Dieses ehemalige Rittergut, das 1254 erstmals erwähnt wurde, ist heute ein teils landwirtschaftlich genutztes Gut und liegt mit seinem viergeschossigen Turm dekorativ am Steilhang des Angerbaches.

Nach dem Passieren einer imposanten, felsigen Steilwand gelangen wir an eine Brücke, vor der wir nach links abbiegen.
In dem tief eingeschnittenen Bachtal des Homberger Baches, der dem Angerbach zufließt, wandern wir immer geradeaus bergauf. Bizarr aussehende Hainbuchen säumen unseren Weg. An dem Steilhang wächst die Hainsimse, nach der der hier vorhandene Hainsimsen-Buchenwald benannt ist. Es hat sich ein Hohlweg ausgebildet.

Oben angekommen, wenden wir uns nach rechts, unterqueren die Bundesautobahn A 3, wandern an dem Hof Viegenkothen vorbei und folgen dem Wanderzeichen A 1 nach links auf den Wittenhausweg, dem wir folgen. Dabei sind wir umgeben von Höfen, Pferdeweiden, Obstwiesen, Hecken und Feldern.
Brachflächen bieten den unter Naturschutz stehenden Heuschrecken, die man hier bei Sonnenschein hört, optimale Lebensbedingungen.

In der Ortslage Homberg schwenken wir nach links und wandern entlang der Lilienstraße, vorbei an einer Schrebergartenanlage, bergauf weiter. Die Äcker in dieser flachwelligen Landschaft verdanken ihre hohe Fruchtbarkeit den mächtigen Lößauflagerungen. Naturräumlich befinden wir uns auf den Mettmanner Lößterrassen innerhalb der Haupteinheit Bergisch-Sauerländisches Unterland.
In Höhe des rechts des Weges gelegenen Naturschutzgebietes "Sandgrube in der Bracht", das wichtige Lebensräume für Amphibien und Wasservögel umfasst, genießen wir den Blick bis in die Rheinebene. Wir befinden uns hier mit 179,7 m NN auf dem höchsten Punkt des Stadtgebietes.

Bei der nächsten Möglichkeit biegen wir nach links in den Breckhauser Weg und gleich wieder nach rechts auf die Straße Hohenanger ab. Nach rechts haben wir eine gute Aussicht auf Heiligenhaus.
An der Weggabelung wählen wir den Weg nach rechts in den Wald hinab. Wir erreichen die Angermühle, ein Bruchsteingebäude aus dem 10. Jahrhundert, und wenden uns hinter dem Haus Anger nach links. Der Gutshof Haus Anger wurde als Rittersitz bereits im Jahre 904 erwähnt und wurde früher durch Wassergräben geschützt.

Sobald wir in den Wald gelangen, halten wir uns links. Im sanft geschwungenen Verlauf des Weges, dem wir nun folgen, begegnen wir immer wieder dem Angerbach, um letztendlich wieder am Parkplatz Steinkothen einzutreffen. Auf der Kuppe einer Wiese sehen wir die Skulptur "Mann im Hirschgeweih" von Stephan Balkenhol, die Teil des im Rahmen der EUROGA 2002 plus angelegten Kunstwegs "Skulpturale Erscheinungen" ist.

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