Rundwanderweg A 8 - Am Trockenen Stiefel

Diese Waldwanderung beginnt am Wanderparkplatz Am Trockenen Stiefel. Die Streckenlänge beträgt bei geringen Steigungen 7,2 km und die Gehdauer ca. 2 Stunden.

Routenbeschreibung

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Diese Waldwanderung beginnt am Wanderparkplatz Am Trockenen Stiefel. Die Streckenlänge beträgt bei geringen Steigungen 7,2 km und einer Gehdauer von ca. 2 Stunden.

Wir laufen vom Parkplatz aus nach Osten in den Wald hinein. Der Name Am Trockenen Stiefel stammt vermutlich daher, dass man sich schon in vergangenen Zeiten trockenen Fußes hier bewegen konnte während sich in der Umgebung geschwungene Bäche und das Quellgebiet des Hinkesforstgrabens befinden.

Auf der gesamten Wanderung folgen wir dem Wanderzeichen A 8. Wir bleiben dabei im Landschaftsschutzgebiet "Ratinger Stadtwald Süd-West" und damit innerhalb der größten zusammenhängenden Waldfläche im Gebiet des Kreises Mettmann. Der Landschaftsraum zeichnet sich zudem durch eine hohe Vielfalt an Waldtypen, hügeliges Gelände und zahlreiche Bachtäler aus.

Nach einer Linksbiegung verläuft der Weg entlang der S-Bahn-Gleise bis zur Unterführung, die wir nutzen.
Wir wenden uns an der übernächsten Abzweigung nach rechts und laufen geradeaus weiter. Während wir durch Eichen-Buchenwald wandern, unterqueren wir die Kreisstraße K 31 (Zum Schwarzebruch) sowie im weiteren Verlauf noch einmal die S-Bahn-Gleise.

An der Hoflage Kellersdiek halten wir uns links, wandern an einzelnen Höfen vorbei durch den Wald bis zur Straße Berger Schule und biegen dort nach rechts ein. Rechts grenzt das Naturschutzgebiet Baulofsbruch an unseren Weg an, das naturnahen Wald, eine Feuchtgebiet, ein Amphibienbiotop und einen naturnahen Bachlauf enthält.

Links von uns liegt das Freizeitgelände Blauer See mit seinen Steilwänden und der beeindruckenden Naturbühne. Auch einen Märchenzoo gibt es hier. Die geologischen Aufschlüsse entstanden bei der ehemaligen Nutzung als Steinbruch für Dolomitkalkstein und sind als Naturdenkmal geschützt. Als der Steinbruch sich mit Wasser füllte, war dieses aufgrund des hohen Kalkgehaltes türkisblau gefärbt. Dadurch erhielt der See seinen Namen. 

Entlang des Wanderzeichens A 8 gelangen wir zur Mülheimer Straße, überqueren diese und wenden uns nach rechts. Wir laufen an der Mülheimer Straße entlang, bis wir nach links wieder in den Wald wandern. Dort biegen wir sofort rechts in den Sandweg ein und wandern durch Kiefern- und Fichtenforst.

Naturräumlich gehört diese Landschaftseinheit den Lintorfer Sandterrassen an.
Zwischen den Schotterkuppen als Überresten der Hauptterrasse befinden sich ausgedehnte Flugsandabdeckungen. Stellenweise tritt das karbonische Grundgebirge hervor. Der Wald ist überwiegend aus Buchen- und Eichenbeständen mit beigemischter Hainbuche aufgebaut, es kommen auch Abschnitte mit Kiefern und Fichten vor, in feuchteren Bereichen wachsen Erlen und Birken. Flächenweise gibt es im Unterwuchs eine Strauchschicht u. a. aus Haselnuss, Holunder und Brombeere. An manchen Bäumen wächst Efeu empor.

Wir halten uns geradeaus und folgen dem Wanderzeichen A 8. Der Weg beschreibt eine Links- und dann eine Rechtskurve, nach der wir vor einer Lebensbaum-Anpflanzung links abbiegen. Nach einem kleinen Rechtsbogen sehen wir links eine Fläche mit alten, einzeln stehenden Eichen. Nach der Überquerung des Hinkesforstgrabens verläuft der Weg in einer Linkskurve. Am nächsten Wegekreuz biegen wir rechts ab und schwenken gleich wieder nach rechts auf einen schmalen Pfad. Am Hauptweg wenden wir uns erneut nach rechts und gelangen zurück zum Parkplatz Am Trockenen Stiefel.

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