neanderlandSTEIG - Entdeckerschleife Industriepfad & Kunstweg

Eckdaten

  • Länge: 19,5 km
  • Dauer: 4,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Niedrigster Punkt: 53 m
  • Höchster Punkt: 161 m
  • Start: Brachter Straße/ Ecke Dorfstraße (Homberg)
    ÖPNV Haltestelle Dorfstraße, Linien 748, 761, 771, DL1
  • Ziel: Grüner See
    ÖPNV Haltestelle Nösenberg, Linien 752, 754

neanderlandSTEIG App

Die neanderland STEIG Wander-App ist der interaktive Guide für unterwegs und umfasst die Entdeckerschleifen sowie die Etappen des STEIGs. Zusätzlich zur Tourenplanung bietet sie nützliche Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten und Unterkünften sowie einen Wegezustandsmelder. 

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Routenbeschreibung

Start: ÖPNV Bushaltestelle Dorfstraße, Linien 748, 761, 771, DL1

Wir starten in Ratingen Homberg auf der Dorfstraße , der Weg führt von der Meiersberger Straße nördlich an der Evangelischen Kirche vorbei bis in den alten Dorfkern von Ratingen Homberg, der sich den typisch niederbergischen Charme eines ländlichen Dorfes erhalten hat.
Besonders sehenswert: Die romanische Kirche St. Jacobus der Ältere aus dem 12. Jahrhundert

Weiter geht es Richtung Norden, am Ortsausgang rechts in den R- Rundwanderweg und vorbei am Schneppershof. Bei der nächsten Möglichkeit biegen wir links in die Straße „Am Häuschen“ ein und passieren das Naturschutzgebiet "Sandgrube in der Bracht". Wir befinden uns nun mit 179,7 m NN auf dem höchsten Punkt des Ratinger Stadtgebietes.

An der Lilienstraße biegen wir rechts ab. Nach Überquerung der geplanten Autobahntrasse A44 folgen wir dem Wanderweg A9 bis zur Anger und biegen zwischen den ehemaligen Rittergut Haus Anger und der Angermühle links in das Angertal ein. Wir folgen den Flussverlauf weiter auf dem Weg A9.

Nahe des Parkplatzes Am Steinkothen, auf der Kuppe einer Wiese auf der rechten Seite, sehen wir die Skulptur "Mann im Hirschgeweih" von Stephan Balkenhol, die Teil des im Rahmen der EUROGA 2002 plus angelegten Kunstwegs "Skulpturale Erscheinungen" ist.

Danach führt der Weg links unter der Kalkbahnlinie durch ,im weiteren Verlauf des Weges passieren wir die Müschenau, und unterqueren die Autobahnbrücke der A 3. Auf dem weiteren Weg sehen wir auf der Höhe rechts der Anger den mittelalterlichen Rittersitz Burg Gräfgenstein.

Im weiteren Verlauf finden wir nach der Kickenau rechts im Auwald als weiteren Bestandteil des Ratinger Kunstweges die Skulptur „Pferd“ von Johannes Brus.

Nach weiteren ca. 1,2 Km halten wir uns rechts, überqueren die Gleise der Kalkbahn und gelangen zur Auermühle, die als ehemalige Kornmühle Bestandteil des Ratinger Industriepfades ist, ebenso wie die wenige Gehminuten entfernte Papiermühle Bagel.

Hier gelangen wir auf den Hölenderweg, dem wir nach links folgen bis zur Bahnüberquerung. 100 Meter weiter links überqueren wir wieder die Gleise der Kalkbahn, wo wir nach der Brücker Mühle rechts in die Teichstr. einbiegen. Gleich am Anfang links befindet sich das alte Landgericht. Unmittelbar am Parkplatz vom Blauen See, wenige Schritte von der Angerbrücke entfernt stoßen wir auf die Reste eine alten Kalkofens.

Wir treffen auf die Straße am Blauen See, dort liegt direkt gegenüber das Herrenhaus Obercromford. Wir gehen ein Stück die Straße Zum Blauen See entlang, biegen  dann links in den Junkernbusch und folgen dem Gleisverlauf, bis wir bei der zweiten Gelegenheit die Schienen überqueren. Entlang der Wiese mit 2 Biotopen gelangen wir zum Poensgenpark. Wir halten uns rechts, gehen vorbei an der Grabstätte der Familie Brügelmann und folgen dem 1.Weg links, bis wir auf die  Cromforder Allee stoßen, die uns zum LVR- Industriemuseum Cromford führt. Die Textilfabrik Cromford ist die erste mechanische Baumwollspinnerei auf dem europäischen Kontinent.

Auf der Wiese vor dem Herrenhaus befindet sich die Skulptur von Peter Brüning „Objektive Landschaft – Kartographische Baumzeichen aus dem Jahr 1969. Mit dem Schloss Cromford im Rücken gehen wir über den Brügelmannweg wieder zurück in den Park und gehen hier die von Sturm Ela erheblich in Mitleidenschaft gezogene Kastanienallee entlang, über die Angerbrücke in Richtung Wasserburg Haus zum Haus. Sie wurde um 1276 als Stammsitz des Adelsgeschlechts „vom Haus“ errichtet.

Weiter geht es entlang der Bahngleise am Parkplatz des Freibades entlang bis zum Gleisdreieck Angerpark. In Sichtweite befindet sich das Gebäude der Angermühle, eine ehemalige Papiermühle und früherer Standort der Metallwerke Siebeck.

Hier finden wir, kurz bevor wird den Vermillionring über den Zebrastreifen überqueren, die Skulptur „Hasenkommunikation Nr. 7“ von Ulrike Zilly, wenige Meter weiter steht unter der Brücke das Objekt „Hasentangente Ost-West“ von Robert Hartmann.
Über den Kreisaufstieg betreten wir die Süd-Dakota-Brücke, überqueren auf ihr die Gleise der Westbahn und verlassen die Brücke am nächsten Kreisabgang. Wir halten uns rechts und biegen dann links in die Straße am Westbahnhof ein, passieren dann nach 40 Metern die Ratinger Moschee. Unmittelbar nach der Moschee schlagen wir linkerhand einen Pfad ein und folgen Ihm, bis wir links in die Straße Am Schimmersfeld einbiegen. Wir passieren den Schimmershof und halten uns an seiner Ecke links, wo wir dem Pfad durch einen Hain folgen. So gelangen wir am Rückhaltebecken vorbei wieder zur Anger. Wir überqueren die Straße Am Roten Kreuz und folgen dem Verlauf der Anger weiter an der Kleingartenanlage entlang, bis wir zu einer Fußgängerbrücke kommen, auf der wir den Fluß überqueren.

Wir gehen auf der Pempelfurtstraße bis zur Kaiserwerther Straße, die wir an der Fußgängerampel überqueren. Das „Rosentor“ von Brigitte Trennhaus aus dem Jahr 2002 bildet die Eingangspforte zum Grünzug Ratingen West.

Wir halten uns links, folgend dem Verlauf des Weges am Wasserspielplatz und an der Kindertagesstätte vorbei in Richtung Süden. Kurz bevor wir die Berliner Straße erreichen, finden wir auf der rechten Seite – eingelassen in den Rasen – die Plastik „Himmel auf Erden“ von Werner Barfuß (zur Zeit aus Sicherheitsgründen abgedeckt).

Nach Überqueren der Berliner Straße gehen wir durch den Grünzug zwischen den Hochhäusern weiter und kommen an der Teichanlage Schwanenspiegel vorbei. Wir halten uns schräg rechts und folgen dem Pfad entlang des Haarbachs am Abenteuerspielplatz vorbei. Wenige Meter weiter gehen wir links über die kleine Haarbach-Brücke und kommen nach 100 Metern zur Breslauer Straße, die wir überqueren.

Nach weiteren 100 Metern kommen wir zum Ende der Grünanlage, wo wir an der Kreuzung die Plastik „Anlasser (Drehkreuz)“ von Johannes Lenhart vorfinden. Wir überqueren die Volkardeyer Straße und kommen am Ende unserer Wanderung am Grünen See an. Der ehemalige Baggersee ist zusammen mit dem Silbersee Bestandteil des Erholungsparks Volkardey.

 Ziel: ÖPNV Haltestelle Nösenberg, Linien 752, 754

 

Plastik „Anlasser (Drehkreuz)“ von Johannes Lenhart
 

Sehenswertes & Gastronomie-Tipps

Sehenswertes

1) St. Jacobus, Homberg

2) Haus Anger (privat)

3) Haus Gräfgenstein (privat)

4) Textilfabrik Cromford

5) Grüner See

Gastronomie-Tipps

A) Die Krone

B) Liebevoll in der Auermühle

C) Volkardeyer Stübchen

Anfahrt, Parken und ÖPNV

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