Station 03: Bäume

Bäume prägen in besonderer Weise das Landschaftsbild und beeindrucken uns durch ihre Größe und Langlebigkeit. Sie produzieren Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen, und tragen bei einem Spaziergang durch ihre lebendige grüne Farbe und das Rascheln des Laubes zu unserer Erholung bei.

Ein Baum besteht aus der Wurzel, dem verholzten Stamm, Ästen, Zweigen und Blättern oder Nadeln. Der Stamm und die Krone besonders von einheimischen Bäumen beherbergen zahlreiche Lebewesen. Die meisten Bäume leben, wie die Birke mit dem Fliegenpilz, in einer Symbiose mit speziellen Pilzen, die den Baum mit Wasser und Nährstoffen versorgen und Kohlenhydrate aus der Wurzel erhalten.

Einige der hier vorkommenden Bäume werden im Folgenden näher vorgestellt:

Die Traubeneiche  ist ein einheimischer, sommergrüner Laubbaum. Im Gegensatz zur nahe verwandten Stieleiche sind die Eicheln ungestielt in Trauben angeordnet. Die Traubeneiche wächst bevorzugt auf tiefgründigen, lehmigen Sandböden und benötigt mildes, subatlantisches Klima. Eichen wurden früher für die Schweinemast in sogenannten Hutewäldern gezielt gefördert. Das feste und beständige Holz mit der markanten Maserung eignet sich gut als Bauholz und für Möbel.

Die Gattung Weide umfasst viele Arten, die überwiegend an feuchten Standorten wachsen. Weiden sind sommergrün, haben ein intensiv und weit verzweigtes Wurzelsystem und können nach Astbruch oder Rückschnitt kräftig neu austreiben. Sie bilden oft hohle Äste oder Stämme aus, die von Höhlenbrütern  , Insekten und Fledermäusen genutzt werden können.

Auch die Sandbirke ist ein schnell wachsender, sommergrüner Baum. Sie ist ein anspruchsloses Pioniergehölz und breitet sich durch Samenflug aus. Auffällig ist die weiße, abblätternde Rinde.

Die Schwarzkiefer gedeiht am besten auf trockenem und kalkhaltigem Boden. Als Nadelbaum ist sie immergrün. Von den langen Nadeln sind jeweils zwei an einem Kurztrieb zusammengefasst. Ihre Heimat ist Südeuropa.


Unter den sommergrünen, heimischen Bäumen zeigt die Vogelkirsche besonders schön den Wechsel der Jahreszeiten an. Im April erscheinen weiße Blütenbüschel, aus denen im Juli Kirschen reifen. Im Herbst sind die Blätter gelb-rot gefärbt. Das harte und rötliche Holz ist für den Bau von Möbeln und Musikinstrumenten sehr geschätzt. Sie gedeiht gut auf nährstoffreichen, frischen Böden. Die Befruchtung der Vogelkirsche erfolgt über Insekten, vor allem Honigbienen, und die Ausbreitung durch Vögel.

Alle Etagen des Baumes dienen einer Vielzahl von Tieren als Lebensraum und Nahrung. Manchmal überziehen Flechten Teile der Rinde. Die herab gefallenen Blätter werden am Boden zersetzt. An einer alten Eiche kommen bis zu tausend Tierarten vor.

Bäume


Stadtwappen mit Schriftzug

Kommunale Dienste

Büro:
Lintorfer Straße 38,
40878 Ratingen

1. Obergeschoss
Stadtplan

Persönlicher Kontakt:
Angelika Genieser
Raum 106
Telefon 02102 550-6731
Fax 02102 550-9670
E-Mail: Angelika.Genieser
@ratingen.de

Postanschrift:
Postfach 101740
40837 Ratingen