Fachbereich Tasteninstrumente

Fachbereichsleitung Tasteninstrumente:
Katja Zan
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 ● Klavier

„Die Klaviertechnik ist in Wirklichkeit sehr ­einfach, man braucht jedoch Jahre, um sie zu beherrschen.“ sagte einst Glenn Gould (Pianist, 1932 – 1982).

Dieses Zitat beschreibt, dass es nicht einfach ist, einen komplexen Notentext zu lesen, seine beiden Hände zu koordinieren, den richtigen Rhythmus zu spielen, die richtigen Nuancen zu finden, kurz: wirklich gut Klavier zu spielen. Auch große Pianisten wie Glenn Gould haben ihre einwandfreie pianistische Technik mit Fleiß und Zeit erworben. Dabei ist die Technik nicht so schwer zu verstehen. Theoretisch ist es sogar sehr einfach. Das Gehirn braucht jedoch Zeit, um all diese Informationen zu speichern und sie in die Praxis umzusetzen.

Der beste Weg diesen Prozess zu gestalten, besteht in der Auswahl der geeigneten Literatur. Klaviermusik ist in allen Schwierigkeitsgraden und Stilrichtungen verfügbar. So können KlavierschülerInnen den Lernprozess, den Glenn Gould meint, anhand geeigneter Stücke mit viel Freude entwickeln, denn Musik macht ja nicht erst dann Spaß, wenn sie unbeschreiblich virtuos wird.

Davon konnte man sich bei unserem letzten Fachbereichskonzert „Tasteninstrumente“ überzeugen. Unter dem Motto „Tänze“ erklangen von der Tanzimprovisation bis hin zum Spiel am „präparierten“ Klavier auch Filmmusik und klassische Tänze. Insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler gestalteten dieses gut besuchte Konzert.

Vladimir Horowitz, wahrlich einer der bedeutendsten Pianisten, sagte einmal bei einem Meisterkurs: „Klavierspiel besteht aus Vernunft, Herz und technischen Mitteln. Alles sollte gleichermaßen entwickelt sein. Ohne Vernunft sind Sie ein Fiasko, ohne Technik ein Amateur, ohne Herz eine Maschine.“ – Wie wahr!

● Keyboard

Das Keyboard bietet für alle Altersstufen einen leichten Einstieg in die Musik.

Bei der großen Auswahl an Rhythmen und Klän­gen auf diesem Instrument kann jeder Spieler seine Vorstellung von Musik entwickeln und ­erklingen lassen.
Die heute übliche anschlagdynamische Tas­tatur ermöglicht zudem eine differenziertere Tongestaltung. Beim Kauf eines Keyboards sollte also unbedingt auf die „Anschlagdynamik“ geachtet werden! Dann ermöglichen schon relativ geringe Anschaffungskosten von circa 200 Euro für ein 5-oktaviges Keyboard viel (portablen) Spielspaß.

● Akkordeon

Das Akkordeon ist erst im 19. Jahrhundert entstanden und eine Weiterentwicklung der Mundharmonika. Die Funktionsweise ähnelt der des Harmoniums und auch der Mundharmonika, wobei unklar ist, welches der beiden Instrumente zuerst im Gebrauch war: Frei schwingende Stimmzungen erzeugen den unverwechselbaren Klang.

Verschiedene Instrumentengrößen ermöglichen es auch Kindern ab circa sechs Jahren einzusteigen.

Zu Beginn spielen wir altersgemäße Kinderlieder. Aber schon bald entdecken wir auch die für das Akkordeon „typische“ Musik und spielen leichte Tangos oder Chansons. Leider reicht die Schülerzahl an unserer Musikschule nicht aus, einen eigenen Spielkreis einzurichten, aber das Instrument ermöglicht natürlich grundsätzlich das gesellige Zusammenspiel. Ganz gleich, ob man in „kleiner Runde“ spielt oder in einem „Akkordeonorchester“ mitwirkt: Die Freude am Musizieren ist der Lohn für „fleißiges Üben“.

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