Fachbereich Schlaginstrumente

● Stabspiele/Mallet-Instrumente
● Schlagwerk/Pauken, 
   Orchesterschlagzeug
● Perkussion/World-, Small-Percussion
● Schlagzeug/Drumset
   (siehe auch Fachbereich RockPopJazz)

Ansprechpartner Schlaginstrumente:
Benjamin Leuschner
post@benjaminleuschner.de 

Das Schlagzeug-Spielen leitet sich von einer der ältesten und simpelsten Formen des Musikmachens ab: dem Händeklatschen. Kombiniert mit unserer Stimme (Rhythmussprache) und dem Stampfen der Füße lassen sich sämtliche Rhythmen und Metren der Welt darstel­len. Mit diesen Komponenten, welche in der heutigen, elementaren Musikpädagogik unter dem Schlagwort „Bodypercussion“ Anwen­dung finden, kann sich der angehende ­Schlagzeugschüler auch ohne Instrument schon viele Koordinations- und Rhythmus­übungen aneignen.

Nahezu jedes Material („Zeug“) eignet sich zum An- und Gegeneinanderschlagen, wodurch sich ein Universum an Klangmöglichkeiten eröffnet und seine Entsprechung in schätzungsweise circa 500 existierenden Schlag­instru­menten findet, rechnet man Ausführungspraktiken wie Rütteln, Schütteln, Streichen, Reiben und Schaben dazu. Dabei unterscheidet man zwischen denen mit definierter Tonhöhe (Xylophon, Glockenspiel, Pauken, Gongs etc.) und den eher Geräuschhaften (Becken, Trommeln, Klanghölzer, Shaker, Tamburin etc.).

Grundsätzlich können Schüler ab circa sieben Jahren mit dem Schlagzeugunterricht beginnen. Die meisten Schüler sind von ihrer Motivation auf das Drumset fokussiert, lassen sich aber erfahrungsgemäß gerne auch auf die Erkundung der Vielfalt des Instrumentariums ein, woraus sich später ganz individuelle Vorlieben entwickeln können. So gibt es mittlerweile mehrere Schüler an unserer Musikschule, deren Schwerpunkt auf den Stabspielen (Marimba, ­Vibraphon) liegt. Die Platten der Mallet-­Instru­mente haben dieselbe Anordnung wie die Tas­ten eines Klaviers und gespielt mit vier ­Schlä­geln, sind sie vollwertige Harmonie­instrumente.

Die Musikschule verleiht keine Schlaginstrumente, aber im Musikhandel sind qualitativ gute, neue Drumsets ab 400–600 Euro zu bekom­men. Mit dabei ist da schon eine Snare (Kleine Trommel), die eine zentrale Rolle im Unterricht spielt, da auf ihr nicht nur Timing und sämtliche rhythmische Pattern, sondern auch der Umgang mit den Sticks (Trommel­stöcken) und eine adäquate, entspannte Körperhaltung erübt wird.

Virtuose Sololiteratur und Spieltechniken gibt es heutzutage für fast jedes perkussive Instrument: von Tamburin über Pauke bis Xylophon. Allerdings erschließt sich dem Schlagzeuger der Groove (das lebendige, stimmige Rhythmusgefühl) und der musikalische Kontext vor allem im Zusammenspiel mit Anderen, sei es „Live“ oder mit Hilfe von Playbacks. An unserer Musikschule bestehen nach circa zwei bis drei Jahren Unterricht glücklicherweise die unterschiedlichsten Möglichkeiten, den eigenen Interessen entsprechend in Ensembles, Orchestern und Bands mitzuwirken. Diese Chance sollte man sich nicht ­entgehen lassen – aber Achtung: ein Schlagzeuger kann sich niemals verstecken: Jeder Triangelschlag ist exponiert!

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