Aktuelles

"Kinderkonzert-Online 2021"

Ratingen.  Der Förderkreis der Städtischen Musikschule präsentiert mit Unterstützung der Sparkasse HRV das „Kinderkonzert und Tag der offenen Tür-Online“ auf der Homepage der Musikschule: www.musikschule-ratingen.de.

Im Frühjahr eines jeden Jahres haben Ratinger Eltern und Kinder die Möglichkeit, sich im „Kinderkonzert“ und am „Tag der offenen Tür“ über die Angebote der Städtischen Musikschule zu informieren. In diesem Jahr können diese schönen Veranstaltungen leider nicht stattfinden, da die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie das nicht zulassen.

Natürlich nimmt die Musikschule trotzdem gerne Anmeldungen zum neuen Schuljahr entgegen. Um die Auswahl des richtigen Instruments zu unterstützen stehen ab sofort Videos für „Kinderkonzert und Tag der offenen Tür-Online“ auf der Homepage der Musikschule sowie bei Youtube unter der Stichwortsuche „Stadt Ratingen“ zur Verfügung.

Musikschulleiter Paul Sevenich lädt dort zu einer kurzen Führung durch das Hauptgebäude der Musikschule ein. Darüber hinaus stehen fünf Videos bekannter Kinderlieder zur Auswahl. Schülerinnen und Schüler der Musikschule im Alter von 6 bis 15 Jahren präsentieren darin jedes angebotene Instrument auf anschauliche und kurzweilige Weise.

Mit dem neuen Schuljahr starten auch wieder die Kurse der Musikalischen Früherziehung für Kinder im Vorschulalter. Anmeldungen hierfür sowie für den Kinderchor der Musikschule sind ebenfalls möglich.

Das Anmeldeformular und die Entgeltordnung sind auf der Homepage verfügbar. Weitere Beratung bietet die Musikschule auch telefonisch unter 02102 / 550 40-30, 32, 34.

Die Musikschule empfiehlt die Musikvideos auch als „Musikgenuss“. Die Schülerinnen und Schüler, die sich an dieser Aktion beteiligt haben, freuen sich ebenso über zahlreiche Internet-Aufrufe wie die Beteiligten des Videos „Always Look On The Bright Side Of Life (Video Youtube) “, das schon seit Herbst letzten Jahres als fröhliche Musikbotschaft mit aktiver Beteiligung von Musikerinnen und Musikern aus unserer Partnerstadt „Le Quesnoy“ ebenfalls über die Homepage verfügbar ist.

Neu an der Musikschule

Mein Name ist Alina Loewenich, ich wurde 1990 in Troisdorf geboren und fing mit sechs Jahren an Blockflöte zu spielen. Seitdem hat mich ­dieses Instrument in all seiner Vielfalt und mit all seinen Klangfarben nicht mehr losgelassen.

Ich widme mich als Solistin, Performance-Künstlerin und Ensemblemusikerin der Alten und Neuen Musik. Köln und Wien bilden dabei das Umfeld meiner künstlerisch-musikalischen Arbeit. Ich schätze es sehr, mit der Blockflöte stets neue und alte Geschichten durch Musik, Klang und Geräusch zu erzählen. Ob in der Alten Musik von Mittelalter über Renaissance bis hin zu Barock, oder in der Zeitgenössischen Musik. Hier auch in enger Zusammenarbeit mit jungen Komponist*innen.

Ich studierte Konzertfach Blockflöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, und schloss dort im Sommer 2019 mit Auszeichnung ab. Zuvor studierte ich an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo ich meine künstlerische Ausbildung im Bachelor of Music durch die Studiengänge Instrumental­pädagogik und Elementare Musikpädagogik ergänzte und alle drei Fächer ebenfalls mit Auszeichnung absolvierte. Neben zahlreichen internationalen Wettbewerben, Teilnahmen an verschiedensten Festivals für „Alte Musik“ sowie Auftritten im Rundfunk, konnte ich schon früh meine Leidenschaft für das Instrument Blockflöte im Rahmen von Einzel-, Gruppen- und Ensembleunterricht als auch in Workshops mit Schüler*innen und interessierten Blockflötenspieler*innen teilen.

Das Arbeiten im instrumentalpädagogischen Bereich bereitet mir sehr viel Freude und meine Faszination für die Musik und für die Blockflöte im Unterricht weiterzugeben, ist mir ein großes Anliegen. Die reine Spielfreude am Blockflötenspiel, das Erleben von Musik, die Neu- gierde am Lernen, sowie den Mut Neues auszuprobieren und die eigene Kreativität zu entdecken, stehen hierbei im Fokus. Ich freue mich, in diesem hoffnungsvollen Jahr 2021, meine Unterrichtstätigkeit als Blockflötenlehrerin an der Musikschule Ratingen beginnen zu dürfen.

(Zimmer)Bühne frei

„Zu vermieten“ ist eine schöne Bühne (ca. 45 qm) mit tollem Ausblick über einen weitläufigen Publikumsbereich (ca.180 qm), ausgestattet mit allen Extras wie wohlklingender Akustik, angrenzendem Tonstudio, Flügelgarage und noch andere Raffinessen, die man so zum täglichen Klingen braucht. Zentral ­gelegen ist das beschriebene Objekt im Ferdinand-Trimborn-Saal der Städtischen Musik­schule Ratingen. Gerne laden wir Sie zur Besichtigung ein.

So oder so ähnlich könnte ein Inserat geklungen haben.

Denn die jahrelange Bewohnerin des beschriebenen Objekts, „Frau Bechstein“ hat den Saal verlassen. Wir freuen uns sehr, dass nun „Herr Steinway“ die Bühne mit seinem grandiosen Klang und seinem tadellosen Aussehen bereichert.

Der Umzug fand mittels Transportunternehmen statt und im Zuge dessen freute sich „Familie Boston“ im Raum 003 über den Zuzug von „Frau Bechstein“ in die neue Wohngemeinschaft. Ist es doch auch viel schöner, so Flügel an Flügel zu sein. Zusammen verweilen, zusammenklingen, abwechselnd gespielt zu werden: Das ist doch eine feine Sache!

Alle Leserinnen und Leser dieses Artikels fragen sich nun bestimmt, was es mit diesem Text auf sich hat.

Zunächst sei an dieser Stelle dem Ehepaar Irmgard und Ferdinand Trimborn ausdrücklich für die nachhaltige Unterstützung der Musikschule gedankt. Der Ratinger Ehrenbürger Ferdinand Trimborn war schon zu Lebzeiten ein großzügiger Spender und ganz besonderer Freund und Gönner unserer Musikschule. Aus seinen ­Mitteln wurde der Bau des Ferdinand-Trimborn-Saals realisiert. Seither findet dort ein reger musikalischer Betrieb statt. Unzählige Konzerte und Proben erklangen bisher und werden in diesem einzigartigen Ambiente auch künftig stattfinden. Auf der Bühne stand seit der ­Einweihung des Saals im Jahr 2005 ein viel ­bespielter und sehr beliebter Bechstein-Flügel.

Um genauer zu sein, handelt es sich bei diesem Instrument um einen sogenannten A-Flügel. Gemeint ist damit ein Instrument, das neben einem klaren Ton und einer breiten Farbscala mit seiner Länge von 180 cm einem Flügel entspricht, der für einen Probenraum perfekt ­geeignet ist. Für eine Konzertbühne gibt es ­jedoch andere Lösungen.

„Onkel Ferdi“, wie er sich gerne von unseren Schülerinnen und Schülern ansprechen ließ, verstarb im Jahr 2008. Seine Frau Irmgard ist ihm im Jahr 2019 gefolgt. Im Nachlass hat das Ehepaar Trimborn die Musikschule ein weiteres Mal großzügig bedacht. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Ende des Jahres 2020 ­besagter A-Flügel durch einen B-Flügel aus dem Hause Steinway & Sons ausgetauscht ­werden konnte.

Allein beim Namen Steinway & Sons geht jedem Musiker, besonders Pianisten, das Herz auf.

Das Modell B gehört mit einer Länge von 211 cm zu den mittelgroßen Modellen und wird häufig als der „perfekte“ Konzertflügel ­bezeichnet.

Berufspianisten und auch erfahrene Hobbyspieler schätzen die Qualität und die Klang­vielfalt dieses Instruments, welches seit 1878 in Hamburg und New York hergestellt wird.

Die feine Mechanik, der ausgereifte Klang und die Erfahrung im Bau dieser Instrumente ­eröffnen jedem Klavierspieler unendliche ­Entfaltungsmöglichkeiten.

Jeder Steinway & Sons Flügel ist ein Unikat, ein Meisterwerk der Handwerkskunst. Die Klangvielfalt im Bass und Diskant reicht von hell und klar bis zart und weich.

Die Auswahl eines Flügels ist indes eine ­Herausforderung. Erst nach intensivem ­Bespielen und mehrmaligem Hören kann eine Entscheidung getroffen werden.

Das genaue Abstimmen der Klangfarbe und der Lautstärke, das sogenannte „Intonieren“, wird nach dem Transport durch einen Instrumentenbauer vorgenommen. Klangliche Besonder­heiten können damit ausgearbeitet werden. Nichtsdestotrotz trägt jedes Instrument ab Bau schon eine eigene Handschrift und entfaltet nach einem intensiven Einspielen seine spezifischen Charakteristika.

„Unser“ Steinway & Sons Flügel stand im ­Düsseldorfer Klavierhaus neben zwei weiteren B-Flügeln. Beim Anspielen aller Modelle ­kristallisierte sich sehr schnell die eindeutige Entscheidung für besagten Flügel aus. Der klare Klang in allen Oktavbereichen, die differenzierte Repetition der Tasten lassen jedem ­Pianisten uneingeschränkte Gestaltungsmöglich­keiten.

Wurde dieses Instrument bereits von erfahrenen Pianisten eingespielt, so kann man schon klar die klanglichen Besonderheiten erkennen.

Poetisch würde man von „Liebe auf den ersten Anschlag“ sprechen. Dieser Flügel ist eine große Bereicherung für unseren schönen Saal und für unsere gesamte Musikschule.

Wir freuen uns auf viele tolle Konzerte an und mit diesem grandiosen Instrument!

Geschäftsstelle

Städtische Musikschule Ratingen
Poststraße 23
40878 Ratingen
Telefax: 02102 550-9403
robert.fink@ratingen.de 

Auskünfte

Robert Fink
Telefon 02102 550-4032

Alexandra Spindelndreier
Telefon 02102 550-4034

Musikschulleitung

Paul Sevenich 
Musikschulleiter
Telefon 02102 550-4030

Katja Zan 
stellvertretende Musikschulleiterin

Telefon 02102 550-4031

Sprechzeiten nach Vereinbarung