Baby-Blues und postpartale Depression (PPD)

duda

Nicht immer löst die Geburt eines Kindes bei der Mutter das von allen erwartete permanente Glücksgefühl aus.

Zum einen gibt es den sogenannten Baby-Blues, der bei 50 - 80 % aller Mütter nach der Geburt auftritt. Der Baby-Blues bezeichnet ein Stimmungstief in den ersten zehn Tagen nach der Entbindung.

Kennzeichen sind zum Beispiel:

- Traurigkeit und häufiges Weinen
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Ängstlichkeit, Reizbarkeit
- Schlaf- und Ruhelosigkeit

Der Baby-Blues gilt als relativ harmlos, weil er sehr häufig vorkommt und schnell wieder vergeht.

Wenn er jedoch nicht vergeht, kann sich daraus eine dauerhafte Depression entwickeln. Ca. 10-20 % aller Mütter erkranken nach der Geburt an dieser sogenannten postpartalen Depression. Dieser oft lang anhaltende Zustand von Traurigkeit, Angst, Selbstzweifel und Erschöpfung sollte frühzeitig behandelt werden.

Weitere Informationen zur postpartalen Depression finden Sie im Internet unter:

www.beiallerliebe-verein.de 

www.schatten-und-licht.de

 

 

Eine Mutter-Kind-Ambulanz gibt es:

in der LVR-Klinik Bonn
Tel.: 0228/551-2800
Kaiser-Karl-Ring 20c, 53111 Bonn

 im LWL Klinikum Herten
Telefon:  02366 / 802-0
Im Schlosspark 20, 45699 Herten
E-mail: info-herten@lwl.org

 

im LWL-Klinikum Dortmund
 Telefon: 0231 / 4503-8100
Marsbruchstraße 179 • 44287 Dortmund

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