Coronavirus - Das sollten Sie jetzt wissen

Ab 14. Juni Inzidenzstufe 1

Nachdem am 12. Juni die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Mettmann an fünf Tagen in Folge unter 35 lag, sind am 14. Juni weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens in Kraft getreten. Im Kreis Mettmann und damit auch in Ratingen gilt jetzt die Inzidenzstufe 1.

Im Folgenden eine Zusammenfassung wichtiger aktueller Regelungen (alle Detailinformationen liefert die aktuelle Coronaschutzverordnung):

Zusammenkünfte im öffentlichen Raum

1. Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind für die Angehörigen von fünf Haushalten möglich, und zwar mit unbegrenzter Personenzahl. Mit negativem Test können sich sogar 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen.

Keine Ausgangssperre

2. Die mit der Bundesnotbremse verfügte nächtliche Ausgangssperre gilt schon seit dem 31. Mai nicht mehr.

Ohne Test ins Freibad

3. Kleinere Freizeitparks (Minigolf, Klettergärten etc.) dürfen auch Innenbereiche öffnen. Für den Besuch ist ein negativer Corona-Test erforderlich. Um Freibäder zu besuchen, ist hingegen kein Test mehr erforderlich. Natürlich wenden die Stadtwerke Ratingen als Betreiber des Angerbades und des Allwetterbades Lintorf weiterhin ihr erprobtes Hygienekonzept an, mit dem unter anderem sichergestellt wird, dass sich nicht zu viele Menschen zu nahe kommen. Alle Informationen zum Schwimmbadbesuch unter www.ratinger-baeder.de.

Einkaufen ohne Test und Termin

4. Der Einzelhandel kann (fast) uneingeschränkt öffnen. Weder muss ein Termin vereinbart werden, noch ist ein negativer Test nötig. Allerdings bleibt die Zahl der Kunden begrenzt auf einen Kunden pro 10 m².

Kulturstätten geöffnet

5. Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen dürfen seit dem 31. Mai wieder öffnen. Ein Besuch ist nun auch ohne Terminbuchung möglich. Ein Testnachweis ist ebenfalls nicht erforderlich.

Auch Kulturveranstaltungen mit Publikum sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich, und zwar mit bis zu 1.000 Besuchern auch in Innenräumen, die allerdings alle einen negativen Test nachweisen und nach einem festen Sitzplan im Schachbrettmuster platziert werden müssen.

Amateursport jetzt auch in Innenräumen ohne Test

6. Die Ausübung von Amateursport ist in der Inzidenzstufe 1 weitgehend frei, zumal auch im gesamten Land NRW dieselbe Inzidenzstufe gilt. Das erlaubt Kontaktsport mit bis zu 100 Personen außen wie innen, und zwar ohne Pflicht zum Testnachweis.

Innengastronomie kann ohne Test besucht werden

7. Gastronomiebetriebe dürfen innen wie außen Gäste bedienen, und zwar ohne Pflicht zum Testnachweis. Allerdings muss den Gästen weiterhin ein Platz zugewiesen werden, die Rückverfolgbarkeit muss gewährleistet sein, und die Maskenpflicht besteht weiterhin.

Friseurbesuch auch ohne Test möglich

8. Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Haare schneiden dürfen unter Auflagen erbracht werden, es müssen zum Beispiel medizinische Masken getragen werden, und die Rückverfolgbarkeit muss gewährleistet sein. Wenn der Kunde/die Kundin wegen der Art der Dienstleistung keine Maske tragen kann, muss der Erbringer der Dienstleistung eine FFP-2-Maske tragen, und beide müssen einen negativen Test nachweisen. Für Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen, muss kein Negativtest nachgewiesen werden.

In Bus und Bahn reicht wieder eine OP-Maske

9. In Zügen, Bahnen, Bussen, Taxen und allen Beförderungsmitteln muss keine FFP2-Maske mehr getragen werden. Eine medizinische (OP-)Maske reicht. Dies gilt auch für Haltestellen.

Hotels dürfen wieder Touristen aufnehmen

10. Die Beherbergung von Touristen in Hotels und anderen Betrieben samt voller gastronomischer Versorgung ist wieder möglich.

Ausführliche Informationen zu den neuen Regelungen für NRW sowie die Coronaschutzverordnung im Wortlaut gibt es auf den entsprechenden Seiten des Landesportals NRW.

Kitas und Schulen

Bundeseinheitlich geregelt sind seit April Schutzmaßnahmen an Schulen und Kitas bei Überschreitung einer kritischen Inzidenz. Hier liegen Grenzwerte bei 100 und 165.

Ab 100 dürfen Schulen Unterricht nur noch im Wechsel zwischen Präsenz und Distanzunterricht erteilen. Ab 165 ist kein Präsenzunterricht mehr erlaubt.

Unterhalb der Notbremsenschwelle von 100 regelt das Land NRW den Schulbetrieb. Seit dem 31. Mai wird überall dort, wo die Inzidenz unter 100 liegt, normaler Präsenzunterricht erteilt wird. Zu beachten sind dabei jedoch weiterhin die bekannten Coronaschutzregeln (Abstand, Tests, Masken).

Auch in den Kitas gilt mit Wirkung ab 7. Juni wieder Normalbetrieb. Zu diesem Datum hat das NRW-Familienministerium die Beschränkung des Betreuungsumfangs um zehn Wochenstunden aufgehoben.

Impfungen

Die verbindliche Impfpriorisierung ist am 7. Juni bundesweit aufgehoben worden. Dann können alle Bürger Impftermine vereinbaren, in der Praxis wird dies aber sehr stark davon abhängen, wie viel Impfstoff zur Verfügung steht. So werden aktuell im Impfzentrum des Kreises Mettmann in Erkrath-Hochdahl ausschließlich Zweitimpfungen verabreicht.

Alternativ zum zentralen Impfzentrum in Erkrath, werden Impfungen in (Haus-)Arztpraxen durchgeführt. Die niedergelassenen Ärzte entscheiden selbst, wen sie bevorzugt impfen, jedoch im Einklang mit der Impfverordnung.

Umfassende Informationen zum Thema Impfen gibt es auf dem entsprechenden Portal des Landes NRW sowie beim Kreis Mettmann.

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten allgemeinen Fragen und Antworten rund um die Corona-Schutzimpfung (wird laufend aktualisiert):


Kostet die Impfung etwas?

Nein, die Impfung ist kostenlos.


Gibt es eine Impfpflicht?

Nein. Zum eigenen Schutz und zur wirksamen Bekämpfung der Corona-Pandemie ist es aber sehr wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen.


Wie gut wirken die Impfungen?

Impfungen mit den bisher zugelassenen Impfstoffen (das sind die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna sowei die Vektor-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson) schützen gemäß Studien während des Zulassungsverfahrens und der bisherigen Erfahrungswerte aus den laufenden Impfkampagnen weltweit mit einer deutlich über 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit mindestens vor einer schweren Erkrankung an Covid-19. Nach jüngeren Studien haben die Impfungen auch eine positive Wirkung, was die Weiterverbreitung von Viren angeht. Diese wird vermutlich nicht gänzlich verhindert, jedoch deutlich gebremst. Die Wirkung kann als sehr gut bezeichnet werden.


Sind Nebenwirkungen bekannt?

Gravierende Nebenwirkungen traten bei den bisherigen Impfungen nicht auf, lediglich Impfreaktionen wie zum Beispiel Rötungen und Druckgefühl an der Einstichstelle. Solche leichten Symptome sind auch von den erprobten Impfungen gegen Influenza (Grippe) bekannt. Sehr selten wurden allergische Reaktionen beobachtet bei entsprechend sensiblen Personen. Auch wurden im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen mit dem Impfstiff von AstraZeneca sehr selten eine spezielle Form von Venenthrombosen beobachtet, weshalb die Impfung mit diesem Impfstoff vorsichtshalber kurzzeitig ausgesetzt wurde. Da diese Form von Thrombosen bei jüngeren Menschen beobachtet wurde, wird der Impfstoff von AstraZeneca (ebenso wie der zweite Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson) von der deutschen Ständigen Impfkommission (STIKO) vor allem für Personen über 60 empfohlen. Zugelassen ist er aber für alle Erwachsenen, jüngere müssen jedoch klar über das geringe Risiko aufgeklärt werden. Interessante medizinische Informationen zum Thema Impfen liefert Dr. Ansgar Keller, Chefarzt am St.-Marien-Krankenhaus Ratingen, in einem Interview im Ratinger Senioren-TV.


Wer kann sich beim Hausarzt oder einem anderen niedergelassenen Arzt impfen lassen?

Die Impfpriorisierung ist ab 7. Juni aufgehoben, und da inzwischen der Impfstoff von Biontech/Pfizer auch für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen ist, können sich alle Personen über zwölf in einer Praxis um einen Impftermin bemühen.


Wer wird im Impfzentrum in Erkrath-Hochdahl geimpft?

Auch für die Impfzentren gilt, dass die Priorisierung aufgehoben wird.


Braucht man einen Termin, um in Hochdahl geimpft zu werden?

Unbedingt. Eine Impfung ohne vorher vereinbarten Termin ist nicht möglich.


Wie vereinbart man einen Termin?

Eine Terminvereinbarung (sofort für beide Impftermine) führen die Kassenärztlichen Vereinigungen online unter www.116117.de sowie unter der kostenlosen Rufnummer 0800-116 117 01 durch. Dies ist nur für die Jahrgänge möglich, die bereits eine Einladung zum Impfen durch den Landesgesundheitsminister erhalten haben. Um die volle Wirkung zu erzielen, muss die erste Impfung nach einigen Wochen durch eine zweite vervollständigt werden.


Wo genau liegt das Impfzentrum?

Die Adresse lautet: Timocomplatz 1, 40699 Erkrath. Das liegt ca. 600 Meter vom S-Bahnhof Erkrath-Hochdahl entfernt.


Wie ist das Impfzentrum zu erreichen?

Mit dem Auto sind es von Ratingen-Mitte aus ca. 15 Kilometer, die Fahrtzeit beträgt ca. 20-25 Minuten (falls das Navi die Adresse Timocomplatz nicht erkennt, kann man Bessemer Straße 4 in Erkrath eingeben). Mit Bus und Bahn dauert die Fahrt ab Ratingen-Mitte ca. eine Stunde (entweder Buslinie 749 nach Mettmann und weiter mit 741 nach Hochdahl oder S-Bahn-Linie S8, zu der verschiedene Umsteigemöglichkeiten in Düsseldorf bestehen).

Weitere Informationen zum Thema Impfen allgemein und speziell im Kreis Mettmann gibt es beim Robert-Koch-Institut sowie auf den entsprechenden Internetseiten des Kreises Mettmann, des Landes NRW, des Bundesgesundheitsministeriums.

Quarantäne-Regeln

Für Personen mit Krankheitssymptomen und Haushaltsangehörige gelten seit November 2020 allgemeine Quarantäne-Regeln, ohne dass das jeweilige Gesundheitsamt eine gesonderte persönliche Verfügung erlassen werden müsste. Gleiches gilt für das Verhalten nach einem Corona-Test. Aus diesem Grund - und wegen der Einführung der kostenlosen Schnelltests - hat die Landesregierung ihre entsprechenden Verordnungen zu einer Quarantäne- und Testverordnung zusammengefasst. Die Quarantäne-Regeln in NRW sind zudem übersichtlich auf einer Sonderseite der NRW-Landesregierung zusammengefasst.

Testungen

Am S-Bahnhof Ratingen-Ost (gleich neben der Radstation) betreibt das Düsseldorfer Labor Zotz Klimas eine Corona-Teststation als "Walk-In" für jedermann. Menschen aus dem Kreis Mettmann können sich dort ohne Anmeldung sowohl aus eigenem Antrieb (auf eigene Kosten) als auch nach Überweisung durch niedergelassene Ärzte testen lassen. Die Teststation ist montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr, samstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Parkmöglichkeiten gibt es gleich gegenüber der Teststation. Weitere Infos zu diesem Angebot gibt es unter www.corona-walk-in.de.

Ab sofort führt die Corona-Teststation am Ostbahnhof auch kostenlose Antigen-Schnelltests für jedermann durch. Es gelten dieselben Öffnungszeiten wie für die PCR-Tests, eine Anmeldung ist ebenfalls nicht erforderlich.

In ganz Ratingen wächst das Netz an Teststellen, die die kostenlosen Corona-Schnelltests durchführen, kontinuierlich.

Hier der aktuelle Teststellen-Überblick.

Stadtverwaltung

Publikumsverkehr in Verwaltungsgebäuden

Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus gilt in allen Verwaltungsgebäuden Maskenpflicht in den Bewegungsbereichen. Zudem wird der Publikumsverkehr beschränkt. Die Gebäude können nur nach vorheriger Terminvereinbarung betreten werden. Für Rückfragen bzw. Terminvereinbarungen hat jedes städtische Amt zentrale Rufnummern eingerichtet, die montags und dienstags von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr sowie mittwochs und freitags bis 12 Uhr zu erreichen sind.

Hier ein Überblick: 

  • Büro Bürgermeister, 550-1080, 550-1001
  • Personalamt, 550-1101
  • Steuerangelegenheiten: 550-2020
  • Einnahme- und Ausgabebuchhaltung: 550-2114
  • Vollstreckungsmaßnahmen: 550-2120
  • Amt für Gebäudemanagement: 550-2500
  • Allgemeine Ordnungsangelegenheiten: 550-3251
  • Bürgerbüro: 550-3222, 550-3232
  • Standesamt: 550-3280
  • Schul- und Sportamt: 550-4001
  • Amt für Kultur und Tourismus: 550-4102
  • Volkshochschule: 550-4307, 550-4308
  • Sozialhilfe: 550-5009, 550-5010
  • Wohngeld: 550-5035, 550-5034
  • Unterhaltsvorschuss: 550-5089, 550-5086
  • Sozialer Dienst: 550-5055, 550-5000 
  • Obdach: 550-5014, 550-5010
  • Jugendamt: 550-5120
  • Planungsamt: 550-6100
  • Tiefbauamt: 550-6601
  • verstopfte Straßenabläufe und Kanäle: 550-7010
  • Unfallgefahr in Grünanlagen und durch Bäume: 550-6716
  • Störungen bei Restmüll-, Papier- und Biotonne: 550-7070
  • Friedhofsverwaltung: 550-6722

In den Ämterprofilen dieser Website findet man weitere Durchwahlnummern bzw. E-Mail-Adressen für spezielle Anliegen. Darüber hinaus ist die Verwaltung weiterhin per E-Mail, Telefax oder Brief erreichbar. 

Zahlungen an die Stadtkasse sind bitte per Banküberweisung vorzunehmen.  


Besuche im Bürgerbüro ausschließlich mit vereinbartem Termin

Im Bürgerbüro werden alle Angelegenheiten bis auf Weiteres ausschließlich nach Terminvergabe (bevorzugt online, ansonsten Telefon 550-3222 oder 550-3232) bearbeitet.

Fertige Reisepässe und Personalausweise können nach wie vor während der üblichen Öffnungszeiten auch ohne Termin an der Eingangstheke des Bürgerbüros abgeholt werden. Wartebereiche und Laufwege wurden so geregelt, dass der Abstand von 1,5 Metern gewährleistet wird.


Museum Ratingen, Medienzentrum und Stadtteil-Büchereien

Der Besuch des Museums Ratingen an der Grabenstraße ist ab 3. Juni wieder ohne Test möglich.Die Besucherzahl ist aber begrenzt, und um eine Anmeldung unter Telefon 02102 550-4180 und -4181 oder per E-Mail an museum@ratingen.de wird gebeten. Täglich (außer montags) stehen folgende Zeitfenster zur Verfügung: 11-13 Uhr; 13-15 Uhr und 15-17Uhr. Medizinische Masken sind zu tragen.

Das Spielzeugmuseum im Trinsenturm ist seit Beginn der Pandemie geschlossen, da sich das Abstandsgebot im engen Turm beim besten Willen nicht einhalten lässt.

Nach der vorübergehenden Schließung aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Stadtbibliothek, Peter-Brüning-Platz 3, ab 1. Juni wieder geöffnet. Der Besuch des Medienzentrums unterliegt den Einschränkungen nach den Hygienevorschriften. Dazu gehören vor allem das Tragen einer medizinischen Maske, die reduzierte Anzahl von gleichzeitigen Besuchern, Abstand halten und ein möglichst kurzer Aufenthalt. Die Nutzung ist derzeit nur mit einem Bibliotheksausweis möglich, über den die Registrierung der Besucher erfolgt. Ferner ist der Aufenthalt in der Bibliothek bis auf weiteres nur zur Ausleihe und Rückgabe von Medien möglich und zeitlich begrenzt. Es stehen daher derzeit keine Sitzplätze zum Lesen und Arbeiten zur Verfügung. Für Medien, die vor dem 1. Juni ausgeliehen wurden, wurde das Rückgabedatum generell bis zum 1. Juli  verlängert.

Die Öffnung der Stadtteilbibliotheken wird vorbereitet und erfolgt voraussichtlich in der kommenden Woche.

Musikschule

Die städtische Musikschule bietet wieder Unterricht in Präsenz an, Einzel- oder Paarunterricht auch ohne aktuellen Testnachweis. Aktuelle Infos aus der Musikschule gibt es hier.


Abfallentsorgung

Das Zentrale Materiallager an der Robert-Zapp-Straße in Tiefenbroich ist montags, mittwochs und donnerstags von 7 bis 15.30 Uhr, dienstags von 7 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 13 Uhr geöffnet. Die samstägliche Schadstoffannahme (Lacke, Chemikalien usw.), die normalerweise auch am Zentralmateriallager stattfindet, wird auf das Gelände Sandstraße 24 (gegenüber dem Baubetriebshof der Kommunalen Dienste) verlegt. Das Schadstoffmobil steht dort samstags von 9 bis 12 Uhr.

Sperrmüll wird normal nach Terminvereinbarung abgefahren.


Seniorentreffs

Die fünf städtischen Seniorentreffs sind nach wie vor geschlossen.


Jugendzentren

Die jeweils aktuellen Angebote der städtischen Jugendzentren sind auf deren Websites einzusehen.

Hilfsangebote für Senioren und Personen in Quarantäne

Kann der Pflegedienst noch zu mir kommen? Was muss ich dabei beachten? Ich möchte nicht mehr aus dem Haus gehen, habe aber niemanden zum Einkaufen, wer kann mir helfen? Woher weiß ich, ob ich mich mit dem Corona-Virus infiziert habe? Es sind Fragen wie diese, mit denen die städtische Seniorenkoordinatorin Rita Mitic und ihre Kolleginnen aus den Seniorenzentren am „Corona-Telefon“ (02102/550-5085) für Seniorinnen und Senioren konfrontiert werden. Parallel dazu hat die Stadt gemeinsam mit der Freiwilligenbörse eine Vielzahl von Hilfsangeboten unterschiedlicher Organisationen vernetzt. Hier geht es zur Übersicht.
 

Seniorenkanal bei Youtube
 
Um in Zeiten von erzwungener sozialer Distanz die Verbindung zu ihren älteren Besuchern aufrecht zu erhalten und für ein wenig Abwechslung zu sorgen, hat das Mitarbeiterteam der städtischen Senioren-Begegnungsstätten Ratingen rund um die Koordinatorin Rita Mitic einen „digitalen Seniorentreff“ auf Youtube ins Leben gerufen. Mit viel persönlichem Engagement werden  Sendungen für den Internet-Kanal produziert. Zu sehen sind zum Beispiel Auftritte, Gymnastik-Videos, Tipps für die Balkonbepflanzung und laufend mehr. Unter www.senioren-ratingen.de kann man den Kanal aufrufen.
 
 

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist kostenlos im App-Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Die App ist freiwillig und soll die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern. In Kürze soll sie auch zum Nachweis einer Impfung genutzt werden können.

Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Smartphones „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom RKI festgelegten Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App nutzen. Wenn Sie die App installiert haben, prüft diese für Sie, ob Sie die Corona-positiv getestete Person getroffen haben. Diese Prüfung findet nur auf Ihrem Smartphone statt. Falls die Prüfung positiv ist, zeigt Ihnen die App eine Warnung an. Zu keinem Zeitpunkt erlaubt dieses Verfahren Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort.

Absage und neue Termine von Veranstaltungen

Eine Übersicht über verlegte sowie abgesagte Veranstaltungen finden Sie auf einer Extra Seite.

Wirtschaftliche Unterstützungsprogramme

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von vier Monaten (September bis Dezember 2020), welches zum Ziel hat, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Das Programm wird für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen mit der NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt.

Die Bundesregierung erweitert die Hilfsangebote für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den am 28. Oktober 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November (Novemberhilfe) bietet weitere zentrale Unterstützung in Form einer anteiligen Umsatzerstattung.

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung.

Die Finanzverwaltung NRW kommt betroffenen Unternehmen auf Antrag mit Steuerstundungen und der Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegen. Auch die Stadt Ratingen kommt den Ratinger Unternehmen in steuerlicher Hinsicht entgegen (siehe weiter unten).

Erleiden Firmen in Deutschland durch die Folgen von Corona Auftragsengpässe, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich.

Sollte wegen des Corona-Virus für Beschäftigte eine Quarantäne angeordnet worden sein, können Arbeitgeber für Arbeitnehmer bzw. Selbständige eine Entschädigung des Verdienstausfalls beantragen.

Für die Bewältigung von Aufgaben wie Digitalisierung, Mobilitätswende, Einsatz von KI, stehen Förderangebote des Landes zur Verfügung.

 

Informationen der Stadt Ratingen

Auch die  Steuerabteilung der Stadt  kommt den Ratinger Unternehmen und Unternehmern soweit wie möglich entgegen. Folgende Anträge können Sie direkt an die Steuerabteilung  richten:

  • Stundungen von Steuer-, Gebühren- und Beitragsforderungen  sind möglich, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Anträge können schriftlich oder per E-Mail und weiterhin formlos gestellt werden (gerne können Sie aber auch den Vordruck (MS Word-Dokument) benutzen). Im Antrag müssen sich die Antragsteller durch Angabe des Kassenzeichens, alternativ der Steuer,- oder Objektnummer identifizieren. Der Antrag muss eine kurze Erläuterung enthalten, welche wirtschaftlichen bzw. finanziellen Nachteile im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erwartet werden bzw. bereits eingetreten sind. Normalerweise müsste die Stadt gemäß den Vorschriften der Abgabenordnung an dieser Stelle Stundungszinsen in Höhe von 6 Prozent erheben. Auf diese Zinsen soll nun bei Stundungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie begründet werden, verzichtet werden. Auch werden in diesen Fällen keine Säumniszuschläge erhoben. Gleiches soll gelten für entsprechend begründete Anträge auf Beitreibungsaussetzungen.

  • Formloser Antrag auf Herabsetzung von Gewerbesteuer-Vorauszahlungen, wenn anhand von Unterlagen aus der Finanzbuchhaltung nachgewiesen wird, dass Einkünfte im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich geringer sein werden Vordruck (MS Word-Dokument). Es empfiehlt sich, diese Anträge parallel und gleichlautend auch beim zuständigen Finanzamt einzureichen, damit von dort auch die Gewerbesteuermessbeträge angepasst werden.

Die zentrale E-Mail-Adresse für Herabsetzungs- und Stundungsanträge lautet: steuer@ratingen.de

Telefonische Rückfragen können beim Amt für Finanzwirtschaft gestellt werden: Gewerbesteuer, Grundbesitzabgaben

Schriftliche Anträge per  Post an Stadt Ratingen, Amt für Finanzwirtschaft, Minoritenstraße 2-6, 40878 Ratingen

Allgemeine Fragen zu Unterstützungsmaßnahmen beantwortet die Wirtschaftsförderung der Stadt.

  • Allgemeine Zahlungserleichterungen: Sämtliche städtischen Forderungen gegenüber Bürgerinnen und Bürgern können zinslos gestundet werden, wenn die Betroffenen nachweisen, dass die Zahlung wegen der Auswirkungen der Corona-Krise zurzeit nicht möglich ist. Auch verzichtet die Stadt in solchen Fällen auf Vollstreckungsmaßnahmen. Bürgerinnen und Bürger können begründete Stundungsanträge formlos an das für die betreffende Forderung zuständige Stadtamt richten und dem Antrag entsprechende Belege beifügen. Auch müssen Nachweise über den Erhalt sonstiger Unterstützungsleistungen von anderen Behörden (zum Beispiel Soforthilfen des Bundes und des Landes, Kurzarbeitergeld) sowie Kontoauszüge zur finanziellen Situation beigefügt werden, um prüfen zu können, ob die in Rede stehende Zahlung zurzeit nicht geleistet werden kann.

Städtisches Hilfsprogramm für Betriebe, Künstler, private Schulen und Vereine

Der Stadtrat hat die Neuauflage des Ratinger Hilfsprogramms beschlossen. Ratinger Kleinbetriebe, Künstlerinnen und Künstler, private Schulen sowie Ratinger Vereine können nun einen Umsatz-Zuschuss von bis zu 9.000 € beantragen.

Weitere Informationen

Jobcenter ME-aktiv

Alle Geschäftsstellen des Jobcenters ME-aktiv können aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres nur mit vorheriger Terminabsprache besucht werden. Um dennoch für die Kunden erreichbar zu sein, wurde eine zusätzliche Telefonnummer als Hotline geschaltet. Unter 02104-14163-222 ist das Jobcenter in der Zeit von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Die bereits bestehende Telefonnummer des Service Centers (02104-14163-0) ist auch weiterhin geschaltet. Fragen, die per E-Mail beantwortet werden sollen, können von Ratinger Bürgern unter jobcenter-ME-aktiv.Eingangszone-514@jobcenter-ge.de gestellt werden.

Allgemeines

Auf den folgenden Seiten finden allgemeine Informationen zum Coronavirus:

Robert-Koch-Institut

Kreis Mettmann

Portal der NRW-Landesregierung zur Corona-Pandemie

NRW-Gesundheitsministerium

Bundesgesundheitsministerium

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Informationen zum Kündigungsschutz für Mieter und wichtige Zahlungsaufschübe für Verbraucher und Kleinstgewerbetreibende

Infos in leichter und anderen Sprachen

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration informiert aktuell in anderen Sprachen.

English/Englisch | Türkçe/Türkisch | Polski/Polnisch | Français/Französisch | Italiano/Italienisch  | ελληνικά/Griechisch | Hrvatski/Kroatisch | Română / Rumänisch | Български/Bulgarisch | فارسی/Farsi | 中文语言/Chinesisch | عربي/Arabisch

  

Infos in leichter Sprache

Über die Krankheit Corona-Virus und die Corona-Impfung informiert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen in leichter Sprache:

Corona-Virus

Infos über das Corona-Virus (PDF-Dokument)

Corona-Regeln in NRW (PDF-Dokument)

Info zum Mund-Nasen-Schutz (PDF-Dokument)

Corona-Impfung

Brief zur Corona-Impfung von Minister Laumann (PDF-Dokument)

Infos zur Corona-Impfung (PDF-Dokument)

Aufklärungs-Merkblatt zur Corona-Impfung (PDF-Dokument)