Coronavirus - Das sollten Sie jetzt wissen

Diese Regeln gelten jetzt

Der Kern der Coronaschutzverordnung ist seit Ende August 2021 das 3G-Prinzip (geimpft, genesen, getestet), das ab Ende November in mehreren Schritten erheblich verschärft wurde. In zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens gilt das 2G-Prinzip (geimpft, genesen), in manchen sogar 2G plus (geimpft oder genesen plus aktueller negativer Test). Das bedeutet, dass eine ganze Reihe von „Einrichtungen, Angeboten und Tätigkeiten nur noch von immunisierten Personen in Anspruch genommen, besucht oder ausgeübt werden darf“.

2G gilt seit dem 4. Dezember für den Einzelhandel, ausgenommen Geschäfte mit Artikeln für den täglichen Bedarf wie Lebensmittel. Museen, Theater, Konzerte und andere Kulturverantaltungen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann auch nicht mehr ins Restaurant gehen, einen Zoo oder Sportveranstaltungen besuchen, gemeinsam mit anderen Sport treiben oder als Tourist in einem Hotel übernachten.

In zwei Schritten wurden seit Ende Dezember zudem 2G-plus-Regelungen erlassen bzw. angepasst, die einerseits Verschärfungen für bestimmte Bereiche, andererseits aber auch Erleichterungen für Geboosterte mit sich bringen. Ab 13. Januar gilt eine Testpflicht auch für immunisierte Menschen in der Gastronomie, beim gemeinsamen Sport in der Halle, im Schwimmbad oder in der Sauna. Ausgenommen von dieser Testpflicht sind aber Personen, die bereits zusätzlich zu ihrer Grundimmunisierung eine Auffrischungsimpfung erhalten haben oder die in den letzten drei Monaten von einer Covid-19-Infektion genesen sind. Zusammengefasst: Geboosterte können ohne Test ins Restaurant oder zum Sport, Grundgeimpfte haben nur mit einem Negativ-Testnachweis (nicht älter als 24 Stunden bei Antigentests, höchstens 48 Stunden bei PCR-Tests) Zugang, nicht Immunisierte müssen draußen bleiben.

Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss auch seine persönlichen Kontakte drastisch einschränken. Ob im öffentlichen Raum oder zu Hause, wer nicht immunisiert ist, darf sich nur noch mit höchstens zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen.

Um die Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Virusvariante zu bremsen, gelten seit dem 28. Dezember aber auch wieder Kontaktbeschränkungen für Immunisierte. Sie dürfen privat nur noch höchstens zu zehnt zusammenkommen, egal, aus wie vielen Haushalten sie stammen.

Clubs und Diskotheken müssen seit dem 4. Dezember ganz schließen.

Für wichtige sonstige Lebensbereiche gilt die 3G-Regel, und zwar schon aufgrund des bundesweiten Infektionsschutzgesetzes, das ebenfalls seit dem 24. November 3G für den Arbeitsplatz sowie für Bus und Bahn vorschreibt. Das heißt: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss täglich einen negativen Test nachweisen. Immunisierte müssen das nicht tun, sobald ihr Status einmal erfasst und dokumentiert ist. Der Impf-, Genesenen- oder Testnachweis wird auch in Bussen und Bahnen (wie die Fahrkarte) kontrolliert. Auch für Sitzungen kommunaler Gremien, Demos, Trauungen und Beerdigungen, den Friseurbesuch und viele Bildungsveranstaltungen reicht 3G.

Die 2G-Regel gilt nicht für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre und für Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Im Übrigen gelten Schüler automatisch als getestet, bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren aufgrund der allgemeinen Schulpflicht durch einfachen Altersnachweis, danach durch den Schülerausweis oder eine andere Schulbescheinigung.

Die Maskenpflicht gilt weiter, und zwar auch für Immunisierte und Getestete. Sie gilt unter anderem in Bussen und Bahnen, im Einzelhandel und in allen irgendwie öffentlich zugänglichen Innenräumen. Auch für bestimmte Situationen im Außenbereich gilt ab dem 13. Januar 2022 wieder eine Maskenpflicht, nämlich überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, also zum Beispiel in Warteschlangen.

Alle Regelungen finden sich auf dem entsprechenden Portal der Landesregierung.

Angesichts der aktuell hohen Infektionszahlen empfiehlt das Robert-Koch-Institut (RKI) dringend Kontaktbeschränkungen. Auch wenn bestimmte, potenziell riskante Aktivitäten nicht verboten sind, sollte man sie meiden oder dabei besonders vorsichtig sein. Worauf es dabei ankommt, zeigt sehr anschaulich diese Infografik des RKI.

Impfungen

Das Gesundheitsamt des Kreises Mettmann hat am 11. Dezember eine dezentrale Impfstelle an der Düsseldorfer Straße 52 c eröffnet. Dort wird samstags, sonntags und montags von 10 bis 18 Uhr geimpft. Allerdings ist eine vorherige Terminvereinbarung unter https://tevis.krzn.de/tevisweb701/ erforderlich.

An folgenden Terminen werden dort auch Impfungen für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren angeboten

  • Montag, 17. Januar, von 14 bis 18 Uhr
  • Montag, 24. Januar, von 14 bis 18 Uhr
  • Samstag, 29 Januar, von 11 bis 16 Uhr

Auch für die Impfung von Kindern ist eine vorherige Terminvereinbarung unter https://tevis.krzn.de/tevisweb701/ erforderlich. Weiterhin sind der Einwilligungsbogen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen https://www.kreis-mettmann-corona.de/Schnelle-Hilfe-FAQ/Impfung sowie der Anamnese- und Einwilligungsbogen des Robert-Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html auszufüllen. Bei dem Impftermin muss mindestens ein Sorgeberechtigter anwesend sein.

Auch in anderen Städten des Kreises Mettmann gibt es Impfstellen, die ohne Termin aufgesucht werden können. Unter anderem wird in der ehemals zentralen Impfstelle am Timocomplatz in Erkrath-Hochdahl inzwischen wieder geimpft.

Eine Übersicht über impfende niedergelassene Ärzte hat die Kassenärztliche Vereinigung in einem Online-Register zusammengestellt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Inzwischen gibt es auch einen Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren. Bis zum Alter von einschließlich elf Jahren empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) die Impfung aber noch nicht generell, sondern nur für Kinder mit Vorerkrankungen oder mit einem nahen Angehörigen, der zu einer Risikogruppe gehört. Allerdings können jetzt schon alle Kinder ab fünf geimpft werden.

Für alle Menschen ab 12 Jahren gilt eine generelle Impfempfehlung der Stiko.

Die Auffrischungsimpfung steht allen Erwachsenen (und seit Anfang 2022 auch Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren) gemäß Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums fünf Monate nach der Zweitimpfung zu, allerdings dürfen auch Personen, deren Zweitimpfung mindestens vier Monate zurückliegt, nicht zurückgewiesen werden, wenn sie sich boostern lassen wollen. Nach der jüngsten Empfehlung der Stiko sollen Booster-Impfungen sogar schon drei Monaten nach der Grundimmunisierung verabreicht werden.

Wer mit dem Einmalimpfstoff von Johnson & Johnson immunisiert wurde, kann die Auffrischungsspritze schon nach vier Wochen bekommen.

Die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Mettmann führt, wenn auch rund um den Jahreswechsel in begrenztem Umfang, weiterhin mobile Impfaktionen durch, bei denen sowohl Erst- und Zweit- als auch Booster-Impfungen möglich sind. Um Wartezeiten zu verkürzen, werden Bürgerinnen und Bürger, die sich impfen lassen wollen, gebeten, bereits vorher die Aufklärungs-, Anamnese- und Einwilligungsformulare des RKI auszufüllen. Diese Formulare lassen sich über die Internetseite des Kreises Mettmann herunterladen: www.kreis-mettmann.de, Stichwort Impfung. Dort finden sich auch alle notwendigen Informationen zum Thema Impfung.

Umfassende Informationen zum Thema Impfen gibt es auf dem entsprechenden Portal des Landes NRW.

Testungen

Am S-Bahnhof Ratingen-Ost (gleich neben der Radstation) betreibt das Düsseldorfer Labor Zotz Klimas eine Corona-Teststation als "Walk-In" für jedermann. Menschen aus dem Kreis Mettmann können sich dort ohne Anmeldung sowohl aus eigenem Antrieb (auf eigene Kosten) als auch nach Überweisung durch niedergelassene Ärzte testen lassen. Die Teststation ist montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr, samstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Parkmöglichkeiten gibt es gleich gegenüber der Teststation. Weitere Infos zu diesem Angebot gibt es unter www.corona-walk-in.de.

Die Corona-Teststation am Ostbahnhof führt auch kostenlose Antigen-Schnelltests für jedermann durch. Es gelten dieselben Öffnungszeiten wie für die PCR-Tests, eine Anmeldung ist ebenfalls nicht erforderlich. Darüber hinaus gibt es im gesamten Stadtgebiet Teststellen für die Bürgertests. Hier der aktuelle Teststellen-Überblick auf der Seite des Kreises Mettmanns.

Stadtverwaltung

Publikumsverkehr in Verwaltungsgebäuden nur mit 3G

Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus gilt in allen Verwaltungsgebäuden Maskenpflicht in den Bewegungsbereichen. Zudem können die Gebäude nur nach vorheriger Terminvereinbarung und nur von geimpften, genesenen oder getesteten Personen betreten werden. Für Rückfragen bzw. Terminvereinbarungen hat jedes städtische Amt zentrale Rufnummern eingerichtet, die montags und dienstags von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr sowie mittwochs und freitags bis 12 Uhr zu erreichen sind.

Hier ein Überblick: 

  • Büro Bürgermeister, 550-1080, 550-1001
  • Personalamt, 550-1101
  • Steuerangelegenheiten: 550-2020
  • Einnahme- und Ausgabebuchhaltung: 550-2114
  • Vollstreckungsmaßnahmen: 550-2120
  • Amt für Gebäudemanagement: 550-2500
  • Allgemeine Ordnungsangelegenheiten: 550-3251
  • Bürgerbüro: 550-3222, 550-3232
  • Standesamt: 550-3280
  • Schul- und Sportamt: 550-4001
  • Amt für Kultur und Tourismus: 550-4102
  • Volkshochschule: 550-4307, 550-4308
  • Sozialhilfe: 550-5009, 550-5010
  • Wohngeld: 550-5035, 550-5034
  • Unterhaltsvorschuss: 550-5089, 550-5086
  • Sozialer Dienst: 550-5055, 550-5000 
  • Obdach: 550-5014, 550-5010
  • Jugendamt: 550-5120
  • Planungsamt: 550-6100
  • Tiefbauamt: 550-6601
  • verstopfte Straßenabläufe und Kanäle: 550-7010
  • Unfallgefahr in Grünanlagen und durch Bäume: 550-6716
  • Störungen bei Restmüll-, Papier- und Biotonne: 550-7070
  • Friedhofsverwaltung: 550-6722

In den Ämterprofilen dieser Website findet man weitere Durchwahlnummern bzw. E-Mail-Adressen für spezielle Anliegen. Darüber hinaus ist die Verwaltung weiterhin per E-Mail, Telefax oder Brief erreichbar. 

Zahlungen an die Stadtkasse sind bitte per Banküberweisung vorzunehmen.  


Besuche im Bürgerbüro ausschließlich mit vereinbartem Termin

Im Bürgerbüro werden alle Angelegenheiten bis auf Weiteres ausschließlich nach Terminvergabe (bevorzugt online, ansonsten Telefon 550-3222 oder 550-3232) bearbeitet.

Fertige Reisepässe und Personalausweise können nach wie vor während der üblichen Öffnungszeiten auch ohne Termin an der Eingangstheke des Bürgerbüros abgeholt werden. Wartebereiche und Laufwege wurden so geregelt, dass der Abstand von 1,5 Metern gewährleistet wird.

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist kostenlos im App-Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Die App ist freiwillig und soll die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern. Außerdem kann sie zum Nachweis einer Impfung genutzt werden.

Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Smartphones „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom RKI festgelegten Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App nutzen. Wenn Sie die App installiert haben, prüft diese für Sie, ob Sie die Corona-positiv getestete Person getroffen haben. Diese Prüfung findet nur auf Ihrem Smartphone statt. Falls die Prüfung positiv ist, zeigt Ihnen die App eine Warnung an. Zu keinem Zeitpunkt erlaubt dieses Verfahren Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort.

Absage und neue Termine von Veranstaltungen

Eine Übersicht über verlegte sowie abgesagte Veranstaltungen finden Sie auf einer Extra Seite.

Allgemeines

Auf den folgenden Seiten finden allgemeine Informationen zum Coronavirus:

Robert-Koch-Institut

Kreis Mettmann

Portal der NRW-Landesregierung zur Corona-Pandemie

NRW-Gesundheitsministerium

Bundesgesundheitsministerium

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Informationen zum Kündigungsschutz für Mieter und wichtige Zahlungsaufschübe für Verbraucher und Kleinstgewerbetreibende

Infos in leichter und anderen Sprachen

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration informiert aktuell in anderen Sprachen.

English/Englisch | Türkçe/Türkisch | Polski/Polnisch | Français/Französisch | Italiano/Italienisch  | ελληνικά/Griechisch | Hrvatski/Kroatisch | Română / Rumänisch | Български/Bulgarisch | فارسی/Farsi | 中文语言/Chinesisch | عربي/Arabisch

  

Infos in leichter Sprache

Über die Krankheit Corona-Virus und die Corona-Impfung informiert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen in leichter Sprache:

Corona-Virus

Infos über das Corona-Virus (PDF-Dokument)

Corona-Regeln in NRW (PDF-Dokument)

Info zum Mund-Nasen-Schutz (PDF-Dokument)

Corona-Impfung

Brief zur Corona-Impfung von Minister Laumann (PDF-Dokument)

Infos zur Corona-Impfung (PDF-Dokument)

Aufklärungs-Merkblatt zur Corona-Impfung (PDF-Dokument)