Coronavirus - Das sollten Sie jetzt wissen

Lockdown bis 31. Januar

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder haben beschlossen, den Corona-bedingten Lockdown bis 31. Januar zu verlängern. Ziel ist nach wie vor eine spürbare Senkung der Infektionszahlen. Dies ist durch die bisherigen Schutzmaßnahmen ab November nicht gelungen. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat auf der Grundlage dieser Beschlüsse die landesweit geltende Coronaschutzverordnung angepasst. Gleiches gilt für die Coronabetreuungsverordnung, die den Betrieb von Kitas und Schulen regelt.

Die ab 11. Januar geltende Coronaschutzverordnung enthält gegenüber den bisher geltenden Regeln einige Änderungen. Die wohl wichtigste ist, dass sich Angehörige eines Hausstands im öffentlichen Raum nur noch mit einer Person aus einem anderen Hausstand treffen dürfen, wobei diese Person betreuungsbedürftige Kinder mitbringen darf.

Die bisher geltenden Einschränkungen gelten weiter. Zum Beispiel:

Einzelhandelsgeschäfte dürfen nicht öffnen. Ausgenommen sind Geschäfte für den täglichen Bedarf, zum Beispiel Supermärkte, Drogerien, Apotheken und einige weitere Branchen. Die vollständige Liste steht in der Coronaschutzverordnung.

Friseure sind geschlossen, auch andere körpernahe Dienstleistungen sind verboten. Medizinisch erforderliche Dienstleistungen bleiben aber möglich. Baumärkte sind für Privatkunden geschlossen, dürfen aber Waren an Gewerbetreibende verkaufen. Partys und ähnliche Veranstaltungen sind grundsätzlich verboten. Sportstätten bleiben grundsätzlich geschlossen. Joggen im Wald oder Radfahren sind aber weiter möglich, denn eine Ausgangssperre gibt es nicht. Spielplätze unter freiem Himmel bleiben ebenfalls geöffnet. Der Genuss von Alkohol im öffentlichen Raum ist grundsätzlich untersagt. Zwischen 23 und 6 Uhr gibt es ein Alkoholverkaufsverbot.

Gastronomiebetriebe, Freizeiteinrichtungen, Freizeitparks und Museen sind ebenfalls geschlossen.Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, dürfen nicht stattfinden. Natürlich bleiben auch die Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden und auf belebten Plätzen wie Wochenmärkten sowie die allgemeinen Abstandsgebote bestehen.

Ausführliche Infos zu allen Regeln gibt es auf dem Internet-Portal des Landes NRW.

Kitas und Schulen

Die Schulen bleiben in ganz NRW (zunächst) bis zum 31. Januar geschlossen.Unterricht soll grundsätzlich auf Distanz erteilt werden. Allerdings gibt es für Grundschüler und Schüler der Klassen 5 und 6 ein Betreuungsangebot, das dann in Anspruch genommen werden kann, wenn eine Betreuung zu Hause nicht möglich ist. Nähere Infos finden Sie auf der Seite des NRW-Schulministeriums. Konkretere Regelungen auf dieser Grundlage treffen die einzelnen Schulen.

Zu den Kitas wurde bereits Mitte Dezember ein „Lockdown“ verkündet, der aber eher ein Appell an alle Eltern ist, ihre Kinder wirklich nur im Notfall in die Kita zu bringen. Es geht dabei darum, einerseits zu vermitteln, dass es zur Pandemie-Bekämpfung unbedingt erforderlich ist, die Betreuung in den Kitas möglichst auf ein Minimum zu reduzieren. Andererseits soll kein Kind in der Kita abgewiesen werden, wenn eine Betreuung, egal aus welchem Grund, unbedingt erforderlich ist.

Ab 11. Januar werden die Kita-Regelungen in der Coronabetreuungsverordnung konkretisiert. So müssen Kinder in festen Gruppen betreut werden. Die Gruppen sollen nicht gemischt werden, auch nicht in Randzeiten. Darüber hinaus wird der Betreuungsumfang um jeweils zehn Stunden reduziert, von 45 auf 35, von 35 auf 25 und von 25 auf 15 Wochenstunden. Für die Tagespflege gilt diese Betriebsreduzierung nicht. Die Kita-Gebühren werden im Januar ausgesetzt.

Die städtischen Kitas sind alle geöffnet. Die Stadt Ratingen schließt sich aber dem dringenden Appell des NRW-Familienministers an, Kinder wirklich nur dann in die Kita zu bringen, wenn es gar nicht anders geht.

Impfungen

Ab 25. Januar können alle Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre einen Termin im Impfzentrum des Kreises Mettmann in Erkrath-Hochdahl vereinbaren. Die Impfungen sollen dann am 1. Februar beginnen. In den nächsten Tagen werden alle Seniorinnen und Senioren in dieser Altersgruppe (in Ratingen sind das rund 8.000) durch das Kreisgesundheitsamt persönlich angeschrieben. In dem Schreiben wird umfassend über die Corona-Schutzimpfung informiert.
 
In den nächsten Wochen wird eine Impfung ausschließlich im Impfzentrum in Hochdahl möglich sein. Zu einem späteren Zeitpunkt sind auch Impfungen in Hausarztpraxen geplant, wann dies der Fall sein wird, ist jedoch noch nicht absehbar. Das wird davon abhängen, wann weitere Impfstoffe zugelassen und geliefert werden können. Wer so lange nicht warten möchte, muss also den Weg nach Hochdahl einschlagen.
 
Für alle Seniorinnen und Senioren, die nicht mobil genug sind, um allein ins Impfzentrum zu fahren, und auch niemanden haben, der ihnen dabei helfen kann, sucht die Stadt Ratingen aktuell eine praktikable Lösung. Die Prüfung einer möglichen Härtefalllösung ist jedoch noch nicht abgeschlossen.
 
Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Corona-Schutzimpfung (wird laufend aktualisiert):
 
Der offizielle Impfstart war schon am 27. Dezember. Was ändert sich am 1. Februar?
 
Bisher werden nur Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen geimpft. Mobile Teams des Kreisgesundheitsamtes und der kassenärztlichen Vereinigung suchen Heime im ganzen Kreis Mettmann auf und impfen die Bewohnerinnen und Bewohner, die das wollen. Ab 1. Februar geht jedoch auch das Impfen auf breiterer Front los.
 
Wer wird zuerst im Impfzentrum in Erkrath-Hochdahl geimpft?
 
Das Bundesgesundheitsministerium hat die Reihenfolge überwiegend nach Gesundheitsrisiken festgelegt. Als erstes sollen Menschen ab 80 Jahren geimpft werden.
 
Braucht man einen Termin, um in Hochdahl geimpft zu werden?
 
Unbedingt. Eine Impfung ohne vorher vereinbarten Termin ist nicht möglich.
 
Wie vereinbart man einen Termin?
 
Eine Terminvereinbarung ist ab 25. Januar möglich, und zwar bevorzugt online unter www.116117.de. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-116 117 01 können ebenfalls die beiden Impftermine vereinbart werden. Denn um die volle Wirkung zu erzielen, muss die erste Impfung nach einigen Wochen durch eine zweite vervollständigt werden.
 
Kostet die Impfung etwas?
 
Nein, die Impfung ist kostenlos.
 
Gibt es eine Impfpflicht?
 
Nein. Zum eigenen Schutz und zur wirksamen Bekämpfung der Corona-Pandemie ist es aber sehr wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen.
 
Wie gut wirken die Impfungen?
 
Impfungen mit den bisher zugelassenen Impfstoffen schützen gemäß Studien während des Zulassungsverfahrens mit einer ca. 95-prozentigen Wahrscheinlichkeit mindestens vor einer schweren Erkrankung an Covid-19. Ob sie auch eine Ansteckung verhindern, ist noch nicht endgültig geklärt. Die Wirkung kann als sehr gut bezeichnet werden.
 
Sind Nebenwirkungen bekannt?
 
Gravierende Nebenwirkungen traten bei den bisherigen Impfungen nicht auf, lediglich harmlose Impfreaktionen wie zum Beispiel Rötungen und Druckgefühl an der Einstichstelle. Solche leichten Symptome sind auch von den erprobten Impfungen gegen Influenza (Grippe) bekannt. Sehr selten wurden allergische Reaktionen beobachtet bei entsprechend sensiblen Personen.
 
Warum müssen in der ersten Phase alle Impfwilligen im Kreis Mettmann nach Er-krath-Hochdahl fahren, um sich impfen zu lassen?
 
Weil es in der ersten Phase nicht ausreichend Impfstoff für die Gesamtbevölkerung gibt und weil die Impflogistik anspruchsvoll ist. Das ist nicht mit einem Piks getan. Bei jeder Impfung muss ein ärztliches Beratungsgespräch geführt werden, nur Fachpersonal darf impfen, und die Organisation und Verwaltung des Impfvorgangs muss auch gewährleistet sein. Besonders anspruchsvoll ist in der ersten Phase die Handhabung des zunächst wichtigsten Impfstoffs von Biontech/Pfizer, der bis kurz vor der Verimpfung bei minus 70 Grad gekühlt werden muss.
 
Ab wann kann in Hausarztpraxen geimpft werden?
 
Das ist völlig offen und hängt entscheidend von der Zulassung weiterer Impfstoffe sowie den weiteren Lieferungen ab. In den Praxen kann frühestens dann geimpft werden, wenn unkompliziert handhabbare Impfstoffe in ausreichenden Mengen vorliegen.
 
Wo genau liegt das Impfzentrum?
 
Die Adresse lautet: Timocomplatz 1, 40699 Erkrath. Das liegt ca. 600 Meter vom S-Bahnhof Erkrath-Hochdahl entfernt.
 
Wie ist das Impfzentrum zu erreichen?
 
Mit dem Auto sind es von Ratingen-Mitte aus ca. 15 Kilometer, die Fahrtzeit beträgt ca. 20-25 Minuten (falls das Navi die Adresse Timocomplatz nicht erkennt, kann man Bessemer Straße 4 in Erkrath eingeben). Mit Bus und Bahn dauert die Fahrt ab Ratingen-Mitte ca. eine Stunde (entweder Buslinie 749 nach Mettmann und weiter mit 741 nach Hochdahl oder S-Bahn-Linie S8, zu der verschiedene Umsteigemöglichkeiten in Düsseldorf bestehen).

Weitere Informationen zum Thema Impfen allgemein und speziell im Kreis Mettmann gibt es beim Robert-Koch-Institut sowie auf den entsprechenden Internetseiten des Kreises Mettmann, des Landes NRW, des Bundesgesundheitsministeriums.

Quarantäne-Regeln

Wegen der hohen Zahl an Corona-Infektionen und –Verdachtsfällen ist es für die örtlichen Gesundheitsämter zunehmend schwierig, zeitnah Quarantänen für jeden einzelnen Betroffenen zu verfügen. Deshalb hatte der Kreis Mettmann bereits Anfang November allgemeine Quarantäne-Regeln erlassen, die ohne gesonderte persönliche Verfügung gelten. Zwischenzeitlich ist die Landesregierung dem Beispiel des Kreises gefolgt und hat eine landesweite Quarantäne-Verordnung erlassen, die beinahe inhaltsgleich ist. Diese gilt ab 1. Dezember und hat die Allgemeinverfügung des Kreises ersetzt.

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten:

 

Was ändert sich durch die neuen Quarantäne-Regeln?

Bis zum 11. November war es so, dass jede einzelne Person, die wegen einer nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektion oder wegen eines begründeten Verdachts in Quarantäne gehen musste, dazu eine individuelle Ordnungsverfügung erhielt. Diese wurde durch das städtische Ordnungsamt im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes aus- und zugestellt. Zum Ende der Quarantänezeit erhielt jede/r Betroffene eine Verfügung über die Aufhebung der Quarantäne. Diese individuellen Ordnungsverfügungen gibt es nun in vielen Fällen nicht mehr. Sie werden durch die neuen Regelungen ersetzt. Wenn die Sachlage sehr eindeutig ist, tritt eine sofortige und automatische Quarantäne-Pflicht in Kraft, ohne dass die Betroffenen konkret aufgefordert werden müssen, sich zu isolieren.

 

Warum wurde dieser Weg eingeschlagen?

Wegen der Vielzahl der Fälle konnte der enorme Aufwand, täglich  Hunderte Ordnungsverfügungen auszustellen, kaum noch bewältigt werden. Die neuen Regelungen schonen nicht nur Personalressourcen, sondern beschleunigen auch den Ablauf bei der Isolation von infizierten Personen und verbessern damit die Pandemiebekämpfung.

 

In welchen Fällen greifen die neuen allgemeinen Regeln?

Die neuen Regeln zielen auf Personen, die wegen Corona-Verdachts getestet werden, und alle Personen, die im selben Haushalt leben.

 

Was ist mit weiteren Kontaktpersonen?

Bei Kontaktpersonen außerhalb des Haushaltes wird der Fall wie bisher individuell durch das Gesundheitsamt geprüft, deshalb gelten für sie die allgemeinen Regeln nicht. Sie erhalten nach wie vor eine individuelle Ordnungsverfügung, wenn die Prüfung eine entsprechende Notwendigkeit ergibt.

 

Was müssen Betroffene tun?

Das Wichtigste: Wer wegen Krankheitssymptomen getestet wird, muss sich sofort (also bevor das Ergebnis bekannt ist) in eine vorsorgliche Quarantäne begeben. Vereinfacht gesagt: zu Hause bleiben. Haushaltsangehörige sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht betroffen, sondern erst, wenn das Testergebnis positiv ist.

 

Was passiert bei einem negativen Testergebnis?

Dann endet die Quarantäne mit Vorliegen des Ergebnisses, sofern es sich um einen Test wegen Symptomen handelte.

 

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Wenn durch einen Test eine Infektion mit Sars-CoV-2 nachgewiesen ist, greift sofort eine zehntägige Quarantäne für die infizierte Person, und  zwar gerechnet ab dem Datum des Tests. Wenn während der Quarantäne Krankheitssymptome auftreten, verlängert sich die Quarantäne ggfs. so lange, bis die Symptome 48 Stunden lang nicht mehr auftreten. Wer im selben Haushalt wie die infizierte Person lebt, muss sich ebenfalls sofort nach Bekanntwerden des positiven Tests in Quarantäne begeben, und zwar für 14 Tage.

 

Warum müssen Haushaltsangehörige länger in Quarantäne als der/die Infizierte selbst?

Weil sie sich ggfs. zu einem späteren Zeitpunkt infiziert haben und daher in diesem Fall länger infektiös sind. Bei einem positiven Test liegt der Beginn der Infektiosität eines Betroffenen bereits in der Vergangenheit.

 

Können Haushaltsangehörige ihre 14-tägige Quarantäne durch einen negativen Test verkürzen?

Ja. Die Landesverordnung ermöglicht eine Verkürzung durch einen negativen Test, der allerdings frühestens 10 Tage nach Quarantänebeginn durchgeführt werden kann.

 

Wie behält das Gesundheitsamt auch ohne individuelle Ordnungsverfügungen den Überblick über das Infektionsgeschehen?

Infizierte und Haushaltsangehörige sind verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Formulare dafür gibt es hier. Dies ist besonders wichtig, um weitere Kontakte von Infizierten nachverfolgen und deren Ansteckungsrisiko einschätzen zu können. Über positive Tests wird das Gesundheitsamt auch direkt durch die Labore informiert.

 

Wirken sich diese Quarantäneregeln auf Reiserückkehrer aus?

Nein.

Corona-Teststation am Ostbahnhof

Seit dem 5. November kann man sich in Ratingen ohne Anmeldung auf eine Corona-Infektion testen lassen. Am S-Bahnhof Ratingen-Ost (gleich neben der Radstation) betreibt das Düsseldorfer Labor Zotz Klimas eine Corona-Teststation als "Walk-In" für jedermann. Menschen aus dem Kreis Mettmann können sich dort ohne Anmeldung sowohl aus eigenem Antrieb (auf eigene Kosten) als auch nach Überweisung durch niedergelassene Ärzte testen lassen. Die Teststation ist montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr, samstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Parkmöglichkeiten gibt es gleich gegenüber der Teststation. Weitere Infos zur neuen Testmöglichkeit in Ratingen gibt es unter www.corona-walk-in.de.

Stadtverwaltung

Publikumsverkehr in Verwaltungsgebäuden

Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus gilt in allen Verwaltungsgebäuden Maskenpflicht in den Bewegungsbereichen. Zudem wird der Publikumsverkehr auf das Allernötigste beschränkt. Die Gebäude können nur nach vorheriger Terminvereinbarung in unaufschiebbaren Fällen betreten werden. Für Rückfragen bzw. Terminvereinbarungen hat jedes städtische Amt zentrale Rufnummern eingerichtet, die montags und dienstags von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr sowie mittwochs und freitags bis 12 Uhr zu erreichen sind.

Hier ein Überblick: 

  • Büro Bürgermeister, 550-1080, 550-1001
  • Personalamt, 550-1101
  • Steuerangelegenheiten: 550-2020
  • Einnahme- und Ausgabebuchhaltung: 550-2114
  • Vollstreckungsmaßnahmen: 550-2120
  • Amt für Gebäudemanagement: 550-2500
  • Allgemeine Ordnungsangelegenheiten: 550-3251
  • Bürgerbüro: 550-3222, 550-3232
  • Standesamt: 550-3280
  • Schul- und Sportamt: 550-4001
  • Amt für Kultur und Tourismus: 550-4102
  • Volkshochschule: 550-4307, 550-4308
  • Sozialhilfe: 550-5009, 550-5010
  • Wohngeld: 550-5035, 550-5034
  • Unterhaltsvorschuss: 550-5089, 550-5086
  • Sozialer Dienst: 550-5055, 550-5000 
  • Obdach: 550-5014, 550-5010
  • Jugendamt: 550-5120
  • Planungsamt: 550-6100
  • Tiefbauamt: 550-6601
  • verstopfte Straßenabläufe und Kanäle: 550-7010
  • Unfallgefahr in Grünanlagen und durch Bäume: 550-6716
  • Störungen bei Restmüll-, Papier- und Biotonne: 550-7070
  • Friedhofsverwaltung: 550-6722

In den Ämterprofilen dieser Website findet man weitere Durchwahlnummern bzw. E-Mail-Adressen für spezielle Anliegen. Darüber hinaus ist die Verwaltung weiterhin per E-Mail, Telefax oder Brief erreichbar. 

Zahlungen an die Stadtkasse sind bitte per Banküberweisung vorzunehmen.  

Das Kreis-Service-Center ist geschlossen und wird vorläufig nicht wieder öffnen. Den Kreis Mettmann erreichen Sie telefonisch unter der Nummer 02104 99-0.


Besuche im Bürgerbüro ausschließlich mit vereinbartem Termin

Im Bürgerbüro werden alle Angelegenheiten bis auf Weiteres ausschließlich nach Terminvergabe (bevorzugt online, ansonsten Telefon 550-3222 oder 550-3232) bearbeitet. Termine, die für den Zeitraum bis zum 9. Januar bereits gebucht sind, werden planmäßig bearbeitet. Es werden für diese Zeit jedoch keine zusätzlichen tagesaktuellen Termine in der Online-Terminvergabe freigeschaltet oder anderweitig vergeben. Lediglich dringende Notfälle werden weiterhin bedient. In einem solchen Fall wird um vorherige  telefonische Kontaktaufnahme gebeten.

Fertige Reisepässe und Personalausweise können nach wie vor während der üblichen Öffnungszeiten auch ohne Termin an der Eingangstheke des Bürgerbüros abgeholt werden. Wartebereiche und Laufwege wurden so geregelt, dass der Abstand von 1,5 Metern gewährleistet wird.


Museum Ratingen, Medienzentrum und Stadtteil-Büchereien, Stadtarchiv

Das Museum Ratingen ist seit November aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen geschlossen. Das Spielzeugmuseum ist ohnehin seit Beginn der Pandemie geschlossen, da sich das Abstandsgebot im Trinsenturm beim besten Willen nicht einhalten lässt.

Das Stadtarchiv an der Mülheimer Straße 47 ist geschlossen.

Das Medienzentrum und die Stadtteilbibliotheken in Ratingen-West, Lintorf, Hösel und Homberg sind (vorläufig bis 10. Januar) geschlossen. Die Stadtbibliothek hält jedoch ihren Online-Service für registrierte Nutzer aufrecht: Mit einem Internetzugang, dem Bibliotheksausweis und dem Online-Passwort kann man von zu Hause aus weiterhin auf das Angebot des „medien-ladens", die Onleihe der Stadtbibliothek, zurückgreifen. So können ohne Zusatzkosten Bücher, Zeitschriften und Hörbücher rund um die Uhr für E-Book-Reader, Tablets und PCs ausgeliehen werden.

Auf diese Weise funktioniert auch der Zugriff auf das Filmangebot des Portals „Filmfriend“. Hier stehen mehr als 2.000 Filme zur Auswahl. Das Portal ist unter dem Link https://ratingen.filmfriend.de zu finden.

Ausgeliehene Medien können am Automat zurückgegeben werden, der sich rechts vom Haupteingang des Medienzentrums befindet. Dazu wird der Benutzerausweis benötigt.


Musikschule

Die städtische Musikschule hatte bereits Mitte Dezember komplett auf Online-Unterricht umgestellt. Dabei bleibt es zunächst bis Ende Januar. Aktuelle Infos aus der Musikschule gibt es hier.


Abfallentsorgung

Das Zentrale Materiallager an der Robert-Zapp-Straße in Tiefenbroich ist montags, mittwochs und donnerstags von 7 bis 15.30 Uhr, dienstags von 7 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 13 Uhr geöffnet. Samstags bleibt die Annahmestelle für Sperrgut, Bauschutt und Elektroaltgeräten jedoch bereits seit Oktober geschlossen. Der Andrang war zu hoch geworden, um den Schutz vor Corona noch gewährleistet zu können. Im Lockdown wird der Anlieferverkehr jetzt noch strenger reguliert. Nur noch drei Fahrzeuge gleichzeitig werden eingelassen. Die Stadt Ratingen appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger, in den kommenden Wochen nur dringende Entsorgungsfahrten zu unternehmen.

Die samstägliche Schadstoffannahme (Lacke, Chemikalien usw.), die normalerweise auch am Zentralmateriallager stattfindet, wird auf das Gelände Sandstraße 24 (gegenüber dem Baubetriebshof der Kommunalen Dienste) verlegt. Das Schadstoffmobil steht dort samstags von 9 bis 12 Uhr.

Sperrmüll wird normal nach Terminvereinbarung abgefahren.

Für den Publikumsverkehr geschlossen wurde die Kompostierungsanlage der KDM. Den Bioabfall aus der kommunalen Sammlung nimmt sie jedoch weiter an, so dass die braune Tonne weiterhin bestückt werden kann.


Seniorentreffs

Die fünf städtischen Seniorentreffs wurden ab 30. Oktober bis auf Weiteres geschlossen.


Jugenzentren

Die städtischen Jugendzentren sind ab dem 14. Dezember wegen der neuen, verschärften Coronaschutzbestimmungen geschlossen.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben aber Möglichkeiten geschaffen, um mit den Besuchern und Besucherinnen in Kontakt zu bleiben. Über Social Media, per E-Mail oder klassisch über das Telefon ist es weiterhin möglich, einfach mal zu quatschen, Ballast abzuwerfen oder Beratungsgespräche zu führen. Die Angebote werden über die Websites und über die Social Media Accounts  der jeweiligen Jugendzentren bekannt gegeben.

Hilfsangebote für Senioren und Personen in Quarantäne

Kann der Pflegedienst noch zu mir kommen? Was muss ich dabei beachten? Ich möchte nicht mehr aus dem Haus gehen, habe aber niemanden zum Einkaufen, wer kann mir helfen? Woher weiß ich, ob ich mich mit dem Corona-Virus infiziert habe? Es sind Fragen wie diese, mit denen die städtische Seniorenkoordinatorin Rita Mitic und ihre Kolleginnen aus den Seniorenzentren am „Corona-Telefon“ (02102/550-5085) für Seniorinnen und Senioren konfrontiert werden. „Die Menschen brauchen vor allem Kontakt und Zuspruch“, sagt Rita Mitic. Parallel dazu hat die Stadt gemeinsam mit der Freiwilligenbörse eine Vielzahl von Hilfsangeboten unterschiedlicher Organisationen vernetzt. Hier geht es zur Übersicht.
 

Seniorenkanal bei Youtube
 
Um in Zeiten von erzwungener sozialer Distanz die Verbindung zu ihren älteren Besuchern aufrecht zu erhalten und für ein wenig Abwechslung zu sorgen, hat das Mitarbeiterteam der städtischen Senioren-Begegnungsstätten Ratingen rund um die Koordinatorin Rita Mitic einen „digitalen Seniorentreff“ auf Youtube ins Leben gerufen. Mit viel persönlichem Engagement werden  Sendungen für den Internet-Kanal produziert. Zu sehen sind zum Beispiel Auftritte, Gymnastik-Videos, Tipps für die Balkonbepflanzung und laufend mehr. Unter www.senioren-ratingen.de kann man den Kanal aufrufen.
 
 

Corona-Warn-App

Seit dem 16. Juni ist die Corona-Warn-App der Bundesregierung verfügbar. Sie ist kostenlos im App-Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Die App ist freiwillig und soll die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern.

Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Smartphones „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom RKI festgelegten Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App nutzen. Wenn Sie die App installiert haben, prüft diese für Sie, ob Sie die Corona-positiv getestete Person getroffen haben. Diese Prüfung findet nur auf Ihrem Smartphone statt. Falls die Prüfung positiv ist, zeigt Ihnen die App eine Warnung an. Zu keinem Zeitpunkt erlaubt dieses Verfahren Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort.

Wie die App funktioniert und was sie kann, ist in diesem Erklärvideo dargestellt. Alle weiteren Infos rund um die Corona-Warn-App gibt es auf der Seite der Bundesregierung.

Absage und neue Termine von Veranstaltungen

Eine Übersicht über verlegte sowie abgesagte Veranstaltungen finden Sie auf einer Extra Seite.

Wirtschaftliche Unterstützungsprogramme

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von vier Monaten (September bis Dezember 2020), welches zum Ziel hat, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Das Programm wird für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen mit der NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt.

Die Bundesregierung erweitert die Hilfsangebote für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den am 28. Oktober 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November (Novemberhilfe) bietet weitere zentrale Unterstützung in Form einer anteiligen Umsatzerstattung.

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung.

Die Finanzverwaltung NRW kommt betroffenen Unternehmen auf Antrag mit Steuerstundungen und der Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegen. Auch die Stadt Ratingen kommt den Ratinger Unternehmen in steuerlicher Hinsicht entgegen (siehe weiter unten).

Erleiden Firmen in Deutschland durch die Folgen von Corona Auftragsengpässe, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich.

Sollte wegen des Corona-Virus für Beschäftigte eine Quarantäne angeordnet worden sein, können Arbeitgeber für Arbeitnehmer bzw. Selbständige eine Entschädigung des Verdienstausfalls beantragen.

Für die Bewältigung von Aufgaben wie Digitalisierung, Mobilitätswende, Einsatz von KI, stehen Förderangebote des Landes zur Verfügung.

 

Informationen der Stadt Ratingen

Auch die  Steuerabteilung der Stadt  kommt den Ratinger Unternehmen und Unternehmern soweit wie möglich entgegen. Folgende Anträge können Sie direkt an die Steuerabteilung  richten:

  • Stundungen von Steuer-, Gebühren- und Beitragsforderungen  sind möglich, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Anträge können schriftlich oder per E-Mail und weiterhin formlos gestellt werden (gerne können Sie aber auch den Vordruck (MS Word-Dokument) benutzen). Im Antrag müssen sich die Antragsteller durch Angabe des Kassenzeichens, alternativ der Steuer,- oder Objektnummer identifizieren. Der Antrag muss eine kurze Erläuterung enthalten, welche wirtschaftlichen bzw. finanziellen Nachteile im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erwartet werden bzw. bereits eingetreten sind. Normalerweise müsste die Stadt gemäß den Vorschriften der Abgabenordnung an dieser Stelle Stundungszinsen in Höhe von 6 Prozent erheben. Auf diese Zinsen soll nun bei Stundungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie begründet werden, verzichtet werden. Auch werden in diesen Fällen keine Säumniszuschläge erhoben. Gleiches soll gelten für entsprechend begründete Anträge auf Beitreibungsaussetzungen.

  • Formloser Antrag auf Herabsetzung von Gewerbesteuer-Vorauszahlungen, wenn anhand von Unterlagen aus der Finanzbuchhaltung nachgewiesen wird, dass Einkünfte im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich geringer sein werden Vordruck (MS Word-Dokument). Es empfiehlt sich, diese Anträge parallel und gleichlautend auch beim zuständigen Finanzamt einzureichen, damit von dort auch die Gewerbesteuermessbeträge angepasst werden.

Die zentrale E-Mail-Adresse für Herabsetzungs- und Stundungsanträge lautet: steuer@ratingen.de

Telefonische Rückfragen können beim Amt für Finanzwirtschaft gestellt werden: Gewerbesteuer, Grundbesitzabgaben

Schriftliche Anträge per  Post an Stadt Ratingen, Amt für Finanzwirtschaft, Minoritenstraße 2-6, 40878 Ratingen

Allgemeine Fragen zu Unterstützungsmaßnahmen beantwortet die Wirtschaftsförderung der Stadt.

  • Allgemeine Zahlungserleichterungen: Sämtliche städtischen Forderungen gegenüber Bürgerinnen und Bürgern können zinslos gestundet werden, wenn die Betroffenen nachweisen, dass die Zahlung wegen der Auswirkungen der Corona-Krise zurzeit nicht möglich ist. Auch verzichtet die Stadt in solchen Fällen auf Vollstreckungsmaßnahmen. Bürgerinnen und Bürger können begründete Stundungsanträge formlos an das für die betreffende Forderung zuständige Stadtamt richten und dem Antrag entsprechende Belege beifügen. Auch müssen Nachweise über den Erhalt sonstiger Unterstützungsleistungen von anderen Behörden (zum Beispiel Soforthilfen des Bundes und des Landes, Kurzarbeitergeld) sowie Kontoauszüge zur finanziellen Situation beigefügt werden, um prüfen zu können, ob die in Rede stehende Zahlung zurzeit nicht geleistet werden kann.

Jobcenter ME-aktiv

Alle Geschäftsstellen des Jobcenters ME-aktiv können aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres nur mit vorheriger Terminabsprache besucht werden. Um dennoch für die Kunden erreichbar zu sein, wurde eine zusätzliche Telefonnummer als Hotline geschaltet. Unter 02104-14163-222 ist das Jobcenter in der Zeit von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Die bereits bestehende Telefonnummer des Service Centers (02104-14163-0) ist auch weiterhin geschaltet. Fragen, die per E-Mail beantwortet werden sollen, können von Ratinger Bürgern unter jobcenter-ME-aktiv.Eingangszone-514@jobcenter-ge.de gestellt werden.

Allgemeines

Auf den folgenden Seiten finden allgemeine Informationen zum Coronavirus:

Robert-Koch-Institut

Kreis Mettmann

NRW-Gesundheitsministerium

Podcast mit Christian Drosten, Leiter der Virologie in der Berliner Charité

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Informationen zum Kündigungsschutz für Mieter und wichtige Zahlungsaufschübe für Verbraucher und Kleinstgewerbetreibende

Infos in leichter und anderen Sprachen

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration informiert aktuell in anderen Sprachen.

English/Englisch | Türkçe/Türkisch | Polski/Polnisch | Français/Französisch | Italiano/Italienisch  | ελληνικά/Griechisch | Hrvatski/Kroatisch | Română / Rumänisch | Български/Bulgarisch | فارسی/Farsi | 中文语言/Chinesisch | عربي/Arabisch

  

Leichte Sprache

Über die Krankheit Corona-Virus informiert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen in leichter Sprache:

Infos über das Corona-Virus (PDF-Dokument)

Corona-Regeln in NRW (PDF-Dokument)

Info zum Mund-Nasen-Schutz (PDF-Dokument)