Coronavirus - Das sollten Sie jetzt wissen

Diese Regeln gelten jetzt

Der Kern der Coronaschutzverordnung ist seit Ende August das 3G-Prinzip (geimpft, genesen, getestet), das zum 24. November erheblich verschärft und für viele Bereiche des öffentlichen Lebens auf 2G (geimpft, genesen) erweitert wurde. Das bedeutet, dass eine ganze Reihe von „Einrichtungen, Angeboten und Tätigkeiten nur noch von immunisierten Personen in Anspruch genommen, besucht oder ausgeübt werden darf“.

2G gilt für Museen, Theater, Konzerte und andere Kulturverantaltungen, für Weihnachtsmärkte, Schwimmbäder, Zoos und andere Freizeiteinrichtungen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann auch nicht mehr ins Restaurant gehen, zu Sportveranstaltungen gehen, gemeinsam mit anderen Sport treiben oder als Tourist in einem Hotel übernachten.

Noch schärfere Regeln gelten für Clubs und Diskotheken, Tanzveranstaltungen oder Karnevalsveranstaltungen "und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen mit Mitsingen, Schunkeln oder Tanzen in Innenräumen". Dafür ist sogar 2G plus erforderlich, das heißt: Zugang nur für Immunisierte mit aktuellem Test.

Für wichtige sonstige Lebensbereiche gilt die 3G-Regel, und zwar schon aufgrund des bundesweiten Infektionsschutzgesetzes, das ebenfalls seit dem 24. November 3G für den Arbeitsplatz sowie für Bus und Bahn vorschreibt. Das heißt: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss täglich einen negativen Test nachweisen. Immunisierte müssen das nicht tun, sobald ihr Status einmal erfasst und dokumentiert ist. Der Impf-, Genesenen- oder Testnachweis wird auch in Bussen und Bahnen (wie die Fahrkarte) kontrolliert. Auch für Sitzungen kommunaler Gremien, Demos, Trauungen und Beerdigungen, den Friseurbesuch und viele Bildungsveranstaltungen reicht 3G.

Die 2G-Regel gilt nicht für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre und für Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Im Übrigen gelten Schüler automatisch als getestet, bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren aufgrund der allgemeinen Schulpflicht durch einfachen Altersnachweis, danach durch den Schülerausweis oder eine andere Schulbescheinigung.

Die Maskenpflicht gilt weiter, und zwar auch für Immunisierte und Getestete. Sie gilt unter anderem in Bussen und Bahnen, im Einzelhandel und in allen irgendwie öffentlich zugänglichen Innenräumen. Im Außenbereich gibt es keine allgemeine Maskenpflicht, allerdings die dringende Empfehlung, überall dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Unter gewissen Voraussetzungen sind auch für Innenräume zahlreiche Ausnahmen von der Maskenpflicht definiert, insbesondere, wenn man sich an einem festen Platz aufhält.

Alle Regelungen finden sich auf dem entsprechenden Portal der Landesregierung.

Angesichts der aktuell hohen Infektionszahlen empfiehlt das Robert-Koch-Institut (RKI) dringend Kontaktbeschränkungen. Auch wenn bestimmte, potenziell riskante Aktivitäten nicht verboten sind, sollte man sie meiden oder dabei besonders vorsichtig sein. Worauf es dabei ankommt, zeigt sehr anschaulich diese Infografik des RKI.

Impfungen

Nachdem das Impfzentrum des Kreises Mettmann in Erkrath aufgrund eines Beschlusses der Landesregierung seinen Betrieb zum 30. September eingestellt hatte, gingen die Imfpungen in den Haus- und Facharztpraxen sowie im Rahmen von mobilen Impfaktionen weiter.

Eine Übersicht über impfende Vertragsärzte hat die Kassenärztliche Vereinigung in einem Online-Register zusammengestellt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Angesichts des aktuell dynamischen Infektionsgeschehens und der wachsenden Dringlichkeit, Auffrischungsimpfungen in großer Zahl und kurzer Zeit durchzuführen, eröffnet der Kreis jetzt dezentrale Impfzentren in mehreren Städten des Kreises. Auch in Ratingen wird es eine solche Impfstelle geben, wann und wo, wird in Kürze bekanntgegeben.

Darüber hinaus führt die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) weiterhin dezentrale Impfaktionen durch. Eine Übersicht über terminierte Impfaktionen gibt es auf der Website des Kreises Mettmann.

Zurzeit können sich alle Menschen ab 12 Jahren impfen lassen. Die Impfung wird durch die Ständige Impfkommission (Stiko) für alle Impfberechtigten empfohlen, bei denen nicht ganz spezielle medizinische Gründe dagegenstehen - ausdrücklich auch für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren.

Die Auffrischungsimpfung steht allen Personen sechs Monate nach der Zweitimpfung zu. Ihr wird eine wachsende Bedeutung in der Pandemie-Bekämpfung zugemessen. Denn der Schutz vor einer Ansteckung lässt etwa ein halbes Jahr nach der vollständigen Impfung nach, die dritte Spritz revitalisiert den Immunschutz in erheblichem Ausmaß.

Vordringlich sollen im Moment Menschen mit erhöhtem Krankheitsrisiko die dritte Spritze erhalten, also über 70-Jährige und Risikogruppen. Ausdrücklich empfohlen wird der Booster für diejenigen Menschen, die mit dem Einmalimpfstoff von Johnson & Johnson immunisiert wurden, da bei ihnen besonders viele Impfdurchbrüche beobachtet werden. Zwar schützt auch dieser Impfstoff nach wie vor zuverlässig vor einer schweren Erkrankung, allerdings weniger gut vor einer Ansteckung mit der Delta-Variante des Coronavirus. Als Booster für Johnson & Johnson wird ein mRNA-Impfstoff (überwiegend Biontech/Pfizer) verabreicht, und zwar frühestens vier Wochen nach der Erstimpfung.

Bei den mobilen Impfterminen sind sowohl Erst- und Zweit- als auch Booster-Impfungen möglich. Um Wartezeiten zu verkürzen, werden Bürgerinnen und Bürger, die sich impfen lassen wollen, gebeten, bereits vorher die Aufklärungs-, Anamnese- und Einwilligungsformulare des RKI auszufüllen. Diese Formulare lassen sich über die Internetseite des Kreises Mettmann herunterladen: www.kreis-mettmann.de, Stichwort Impfung. Dort finden sich auch alle notwendigen Informationen zum Thema Impfung.


Mobile Impftermine

In den kommenden Tagen und Wochen finden wieder mehrere mobile Impfaktionen in Ratingen statt. Hierfür ist kein Termin erforderlich. Hier ein Überblick:

Dienstag, 30. November, 10-15 Uhr: städt. Seniorentreff Ost, Carl-Zöllig-Straße 55, Ratingen-Ost

Mittwoch, 1. Dezember, 10-15 Uhr: städt. Seniorentreff Mitte, Minoritenstraße 14, Ratingen-Mitte

Freitag, 3. Dezember, 11-18 Uhr: Autowaschanlage Clean Line, Alter Kirchweg 71, Tiefenbroich

Samstag, 4. Dezember, 10-15 Uhr: städt. Mehrgenerationentreff, Sohlstättenstraße 33c, Tiefenbroich

Donnerstag, 9. Dezember, 16-20 Uhr: Rathausvorplatz, Minoritenstraße 2-6, Stadtmitte

Donnerstag, 16. Dezember, 12-16 Uhr: Maximilian-Kolbe-Platz 38, Ratingen-West

Donnerstag, 6. Januar: 12 -16 Uhr: Maximilian-Kolbe-Platz 38, Ratingen-West

Umfassende Informationen zum Thema Impfen gibt es auf dem entsprechenden Portal des Landes NRW sowie beim Kreis Mettmann.

Testungen

Am S-Bahnhof Ratingen-Ost (gleich neben der Radstation) betreibt das Düsseldorfer Labor Zotz Klimas eine Corona-Teststation als "Walk-In" für jedermann. Menschen aus dem Kreis Mettmann können sich dort ohne Anmeldung sowohl aus eigenem Antrieb (auf eigene Kosten) als auch nach Überweisung durch niedergelassene Ärzte testen lassen. Die Teststation ist montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr, samstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Parkmöglichkeiten gibt es gleich gegenüber der Teststation. Weitere Infos zu diesem Angebot gibt es unter www.corona-walk-in.de.

Die Corona-Teststation am Ostbahnhof führt auch kostenlose Antigen-Schnelltests für jedermann durch. Es gelten dieselben Öffnungszeiten wie für die PCR-Tests, eine Anmeldung ist ebenfalls nicht erforderlich. Darüber hinaus gibt es im gesamten Stadtgebiet Teststellen für die Bürgertests. Hier der aktuelle Teststellen-Überblick auf der Seite des Kreises Mettmanns.

Stadtverwaltung

Publikumsverkehr in Verwaltungsgebäuden nur mit 3G

Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus gilt in allen Verwaltungsgebäuden Maskenpflicht in den Bewegungsbereichen. Zudem können die Gebäude nur nach vorheriger Terminvereinbarung und nur von geimpften, genesenen oder getesteten Personen betreten werden. Für Rückfragen bzw. Terminvereinbarungen hat jedes städtische Amt zentrale Rufnummern eingerichtet, die montags und dienstags von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr sowie mittwochs und freitags bis 12 Uhr zu erreichen sind.

Hier ein Überblick: 

  • Büro Bürgermeister, 550-1080, 550-1001
  • Personalamt, 550-1101
  • Steuerangelegenheiten: 550-2020
  • Einnahme- und Ausgabebuchhaltung: 550-2114
  • Vollstreckungsmaßnahmen: 550-2120
  • Amt für Gebäudemanagement: 550-2500
  • Allgemeine Ordnungsangelegenheiten: 550-3251
  • Bürgerbüro: 550-3222, 550-3232
  • Standesamt: 550-3280
  • Schul- und Sportamt: 550-4001
  • Amt für Kultur und Tourismus: 550-4102
  • Volkshochschule: 550-4307, 550-4308
  • Sozialhilfe: 550-5009, 550-5010
  • Wohngeld: 550-5035, 550-5034
  • Unterhaltsvorschuss: 550-5089, 550-5086
  • Sozialer Dienst: 550-5055, 550-5000 
  • Obdach: 550-5014, 550-5010
  • Jugendamt: 550-5120
  • Planungsamt: 550-6100
  • Tiefbauamt: 550-6601
  • verstopfte Straßenabläufe und Kanäle: 550-7010
  • Unfallgefahr in Grünanlagen und durch Bäume: 550-6716
  • Störungen bei Restmüll-, Papier- und Biotonne: 550-7070
  • Friedhofsverwaltung: 550-6722

In den Ämterprofilen dieser Website findet man weitere Durchwahlnummern bzw. E-Mail-Adressen für spezielle Anliegen. Darüber hinaus ist die Verwaltung weiterhin per E-Mail, Telefax oder Brief erreichbar. 

Zahlungen an die Stadtkasse sind bitte per Banküberweisung vorzunehmen.  


Besuche im Bürgerbüro ausschließlich mit vereinbartem Termin

Im Bürgerbüro werden alle Angelegenheiten bis auf Weiteres ausschließlich nach Terminvergabe (bevorzugt online, ansonsten Telefon 550-3222 oder 550-3232) bearbeitet.

Fertige Reisepässe und Personalausweise können nach wie vor während der üblichen Öffnungszeiten auch ohne Termin an der Eingangstheke des Bürgerbüros abgeholt werden. Wartebereiche und Laufwege wurden so geregelt, dass der Abstand von 1,5 Metern gewährleistet wird.

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist kostenlos im App-Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Die App ist freiwillig und soll die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern. Außerdem kann sie zum Nachweis einer Impfung genutzt werden.

Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Smartphones „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom RKI festgelegten Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App nutzen. Wenn Sie die App installiert haben, prüft diese für Sie, ob Sie die Corona-positiv getestete Person getroffen haben. Diese Prüfung findet nur auf Ihrem Smartphone statt. Falls die Prüfung positiv ist, zeigt Ihnen die App eine Warnung an. Zu keinem Zeitpunkt erlaubt dieses Verfahren Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort.

Absage und neue Termine von Veranstaltungen

Eine Übersicht über verlegte sowie abgesagte Veranstaltungen finden Sie auf einer Extra Seite.

Allgemeines

Auf den folgenden Seiten finden allgemeine Informationen zum Coronavirus:

Robert-Koch-Institut

Kreis Mettmann

Portal der NRW-Landesregierung zur Corona-Pandemie

NRW-Gesundheitsministerium

Bundesgesundheitsministerium

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Informationen zum Kündigungsschutz für Mieter und wichtige Zahlungsaufschübe für Verbraucher und Kleinstgewerbetreibende

Infos in leichter und anderen Sprachen

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration informiert aktuell in anderen Sprachen.

English/Englisch | Türkçe/Türkisch | Polski/Polnisch | Français/Französisch | Italiano/Italienisch  | ελληνικά/Griechisch | Hrvatski/Kroatisch | Română / Rumänisch | Български/Bulgarisch | فارسی/Farsi | 中文语言/Chinesisch | عربي/Arabisch

  

Infos in leichter Sprache

Über die Krankheit Corona-Virus und die Corona-Impfung informiert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen in leichter Sprache:

Corona-Virus

Infos über das Corona-Virus (PDF-Dokument)

Corona-Regeln in NRW (PDF-Dokument)

Info zum Mund-Nasen-Schutz (PDF-Dokument)

Corona-Impfung

Brief zur Corona-Impfung von Minister Laumann (PDF-Dokument)

Infos zur Corona-Impfung (PDF-Dokument)

Aufklärungs-Merkblatt zur Corona-Impfung (PDF-Dokument)