19.02.2015

Poensgenpark: Erste Neupflanzungen ab Herbst

40.000 Euro Spenden- und Fördergelder / 1000 Euro vom Gartenbau- und Heimatverein Tiefenbroich

Als Pfingst-Orkan „Ela“ am 9. Juni 2014 über Ratingen fegte, hatte es den denkmalgeschützten Poensgenpark mit voller Wucht erwischt und dessen Gesicht völlig verändert: Mehr als 50 Bäume - darunter viele über 100-Jährige - waren umgefallen, die historische Kastanienallee wurde erheblich zerstört, wochenlang war der Park für Aufräumarbeiten gesperrt. Jetzt die gute Nachricht: Ab Herbst werden im Poensgenpark die ersten Neupflanzungen vorgenommen – und zwar aus den gut 40.000 Euro, die durch Spenden- und Fördergelder für den „Lieblingspark der Ratinger“ vereinnahmt worden sind.

 

Insgesamt haben die Ratinger auf das städtische Spendenkonto „Sturmschäden“ 20.300 Euro eingezahlt, wobei mit 13.425 Euro das Gros dem Poensgenpark zugedacht war. Die 20.300 Euro wurden zum Stichtag 6.11.2014 über das Landesprogramm „Bürgerbäume“ verdoppelt, zudem kamen noch größere Firmen- und Vereinsspenden hinzu, so dass im Spendentopf letztlich rund 55.000 Euro gelandet waren - wovon 40.875 Euro nun dem    Poensgenpark zu Gute kommen werden.

 

Dezernent Martin Gentzsch und Manfred Fiene, Leiter Kommunale Dienste, durften sich jetzt über eine weitere Spende für den Poensgenpark freuen: Wolfgang Kutsch, 1. Vorsitzender des Gartenbau- und Heimatvereins Tiefenbroich, überbrachte einen 1000-Euro-Scheck. „Wir hoffen, damit einen kleinen Beitrag zur Wiederherstellung unseres schönen Parks leisten zu dürfen.“ Diesen Wunsch hatten neben zahlreichen Privatpersonen auch noch andere Vereine (Förderverein Museum Cromford, Pommerngruppe Ratingen und Wilhelm-Tell-Kompanie) sowie auch ansässige Firmen (Mitsubishi Electric, Doosan Lentjes GmbH, Cam-Partner GmbH, Autohaus von Gersum GmbH, Heizkosten-Abrechnungsdienst Ralf Lippke, CompuSense Rodeck Berger GbR). „Allen Bürgern, Vereinen und Firmen gilt unser ganz besonderer Dank für ihre Spendenbereitschaft und ihre Verbundenheit mit Ratingen“, so Dezernent Martin Gentzsch, der diesen Dank auch im Namen von Bürgermeister Klaus Pesch an die Mitglieder des Gartenbau- und Heimatvereins Tiefenbroich richtete. Im Zusammenhang mit der herbstlichen Neubepflanzung des Poensgenparks wird übrigens eine Dankestafel gefertigt, auf der alle Spendernamen genannt werden.   

 

Mit den gut 40.000 Euro zur Wiederbegrünung in einem ersten Bauabschnitt ist es im   Poensgenpark natürlich nicht getan. Manfred Fiene: „Wir geben in Kürze eine Konzeptstudie zum Wiederaufbau des Parks einschließlich der erforderlichen Mittel zur Beratung in die Gremien. Dann wird man sehen, wie es weitergeht.“               

 

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Stadt Ratingen

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