19.01.2017

Jubiläumsjahr der Ratinger Jonges: Geschenk an die Stadt

Im Jahr ihres 60. Vereinsjubiläum haben die Ratinger Jonges ein besonderes Geschenk für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger: Sie haben die planerischen Kosten zur Sanierung und Wiederherstellung des ehemaligen „Wielergartens“, früherer Hausgarten von Carl Poensgen und Teil des historischen Poensgenparks, übernommen und die Entwurfsplanungen nun an Bürgermeister Klaus Pesch übergeben. „Ich danke den Jonges für ihr tolles Engagement und freue mich, dass die Unterlagen nun als Grundlage für die weiteren Schritte vorliegen“, sagte Pesch. Die Entwurfsplanungen enthalten unter anderem Angaben über Art und Umfang sowie Kosten der Wiederherstellungsmaßnahme. Die Übergabe der Unterlagen an Bürgermeister Pesch und Manfred Fiene, Leiter der Kommunalen Dienste, erfolgte am Mittwoch,18. Januar 2017, im „Dicken Turm“ durch Baas Georg Hoberg und weitere Jonges-Mitglieder. 
 
Das betroffene Grundstück im Poensgenpark wechselte in der Vergangenheit mehrere Male den Besitzer, bis letztlich die Stadt es im Jahre 1984 von dem Ratinger Unternehmer Wieler erwarb. Der Pfingststurm „Ela“ brauchte im Jahre 2014 nur wenige Minuten, um das historische Kleinod Poensgenpark und somit auch den ehemaligen Hausgarten von Carl Poensgen zu zerstören. Im Rahmen des Wiederaufbaus geriet der Poensgenpark auch in den Focus der Ratinger Jonges. Sie wollten beim Wiederaufbau helfen.
 
Der Heimatverein hat die Planungskosten in Höhe von rund 5000 Euro für die Erarbeitung einer ersten Konzeptentwicklung für den ehemaligen Poensgen-Hausgarten  übernommen und anschließend den renommierten Landschaftsarchitekten Achim Röthig beauftragt, die entsprechenden Arbeiten zur Entwicklung eines Gestaltungskonzepts (Kosten: ca. 13.000 Euro) durchzuführen. Ziel ist es, die besondere gartendenkmalpflegerische Bedeutung dieses unmittelbar am Brügelmannweg anschließenden historischen Eingangsbereichs zum Wohnhaus der Familie Poensgen (heute gekennzeichnet durch vier Stelen) für den Gesamtpark der Örtlichkeit wieder nachvollziehbar zu machen.
 
Mit der nun darauf aufbauenden Plangrundlage ist die Stadt Ratingen in der Lage, in den kommenden Jahren mit den dafür erforderlichen Finanzmitteln die Wiederherstellung des Kulturerbes aktiv voranzutreiben. Die Jonges versprachen, dass der Verein sich auch weiterhin an den einzelnen Ausbaustufen beteiligen will.
 
Büro des Bürgermeisters
Stadt Ratingen
Zuständiges Amt

 

Pressereferentin

Ulrike Trimborn 

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