13.12.2017

Familienbande ohne Grenzen - Gemeinsames Projekt von Integrationsabteilung und Integrationsrat der Stadt

An den Teig, fertig, los -  hieß es jetzt für Familien im Rahmen des neuen Projekts „Familienbande ohne Grenzen“ der Stadt Ratingen.
 
Mehrere Familien haben sich am Montag im Café & Konditorei Bös zum gemeinsamen Backen getroffen. Beim Teigkneten, Plätzchenausstechen und Naschen gab es für die Eltern und Kinder, solche die neu nach Deutschland geflüchtet sind und einheimische, eine gute Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen. Denn genau das ist das Ziel der neuen Initiative der Integrationsabteilung der Stadt und des Integrationsrates. „Nach der ersten Phase des Ankommens ist es jetzt im Sinne der Integration wichtig, dass die Menschen miteinander in Kontakt kommen“, sagt Zeliha Yetik, die Integrationsbeauftragte der Stadt, zum Auftakt des vielversprechenden Projektes.
 
Im Rahmen der aufsuchenden Flüchtlingsberatung der Stadt wurde in den Gesprächen mit den Familien deutlich, dass viele von Ihnen sich mehr Austausch zu Angehörigen der Aufnahmegesellschaft wünschen. Kontakte zu knüpfen fällt den Familien aber oft schwer, zum Beispiel aufgrund der Sprachbarriere. Dadurch kommt es bei ihnen zu einem Gefühl der Isolation. Viele würden sich aber über gemeinsame Aktivitäten mit deutschen Familien freuen, um dabei auch ihre Sprachkompetenz weiter auszubauen und die Kultur besser kennenzulernen.
 
Die Integrationsabteilung der Stadt hat sich daher dazu entschieden, sich des Themas anzunehmen und gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Integrationsrates Samuel Awasum erste Ideen zu entwickelt, welche Angebote initiiert werden können. „Durch die Aktionen fällt es den Teilnehmer viel leichter, miteinander ins Gespräch zu kommen. Sie lernen dadurch auch, dass es viel mehr Gemeinsamkeiten gibt als sie vorher vielleicht dachten“, sagt Awasum. Rolf Steuwe, Sozialdezernent der Stadt, fügt hinzu: „Wir wollen mit dem Projekt auch deutlich machen, dass wir hier in Ratingen uns als eine Gemeinschaft erleben, die zusammen etwas auf die Beine stellen kann  und auch will.“
 
Deshalb gehört zum Projekt auch dazu, dass Ratinger Unternehmen, Vereine, Verbände und Initiativen mitmachen. „Wir unterstützen dieses Projekt, weil wir von Anfang an davon überzeugt waren. Die Familien lernen sich untereinander und uns als ein lokales Unternehmen kennen. Das schafft Verbundenheit“, sagt Konditorei-Chef Alexander Bös.
  
Die Backaktion ist aber nur der Beginn einer ganzen Veranstaltungsreihe für Familien. Im Jahr 2018 soll es weitere Aktionen geben. Gedacht ist etwa an eine gemeinsame Teilnahme an einem der Ratinger Karnevalszüge oder an einer Firmen- , Freizeitpark- oder Hofbesichtigung. Wer also dem Beispiel der Konditorei Bös folgen und das Projekt in irgend einer Art unterstützen oder weitere Ideen und Aktionen beisteuern möchte, ist hiermit herzlich aufgerufen, sich bei der Stadt zu melden.   Ein gelungener Auftakt ist vollbracht, nun können die „Familienbande ohne Grenzen“ weiter wachsen.
 
Kontakt: Zeliha Yetik, Integrationsbeauftragte der Stadt, Telefon: 02102 / 550-5096.
 
 
Amt für Soziales Wohnen und Integration
Stadt Ratingen
Zuständiges Amt

 

Pressereferentin

Ulrike Trimborn 

Telefon 02102 550-1063 
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