27.01.2016

Tour de France: Pesch sieht gute Chancen für Ratingen

Wenn der Grand Départ (Auftakt) der Tour de France im Juli 2017 in Düsseldorf ausgetragen wird, sollen auch die Ratinger ein Stück vom bekanntesten und wichtigsten Radrennen der Welt abbekommen. Bürgermeister Klaus Pesch setzt sich weiter dafür ein, dass die Tour-Auftaktetappe um einen Schlenker auf Ratinger Stadtgebiet erweitert wird. Und die Chancen dafür stehen gut!
 

Erste Gespräche mit positiven Signalen hatte es bereits am Präsentationsabend (14. Januar) in Düsseldorf mit Oberbürgermeister Geisel und zahlreichen weiteren Beteiligten gegeben. Diese Gespräche wurden jetzt am Dienstag, 26. Januar 2016, fortgesetzt: Bürgermeister Pesch traf sich im Düsseldorfer Rathaus mit dem ehemaligen Radprofi Sven Teutenberg, der zum Organisationteam des Radsport-Events gehört. Mit Christian Lévesque vom Radsportclub Lintorf hatte Pesch einen ganz erfahrenen Fachmann an seiner Seite, der schon an der erfolgreichen Ausrichtung der spektakulären Radrennen von 2005 bis 2008 in der Ratinger City mitgewirkt hatte. Gemeinsam stellten sie zwei mögliche Alternativstrecken vor. Eine Variante sieht vor, dass die Tour-Etappe aus Düsseldorf über die Knittkuhler Straße kommend auf Ratinger Gebiet geführt werden könnte - über Neanderstraße, Industriestraße, Europaring und Düsseldorfer Straße zurück in die Landeshauptstadt. 

Diese Streckenführung wäre um 2,3 Kilometer länger als die offiziell am 14. Januar im Ständehaus Düsseldorf vorgestellte Tourplanung. Eine andere Streckenalternative könnte durch das Schwarzbachtal führen. Diese Variante würde zu keiner Streckenverlängerung führen. Im Grundsatz besteht jedoch schon jetzt Einvernehmen, dass eine Streckenführung durch Ratingen für alle Beteiligten ein Gewinn wäre. 

Die Rahmenbedingungen müssen im Detail noch geklärt werden. Hierzu zählen neben der konkreten Streckenführung die Finanzierung und Vermarktung, wie auch ein mögliches Vorlauf- und Rahmenprogramm.

„Es sieht gut aus für Ratingen“, wusste Bürgermeister Klaus Pesch nach dem jüngsten Treffen zu berichten. „Wir müssen zwar noch eine Vielzahl von Details klären und dazu weitere Gespräche führen, aber grundsätzlich haben wir Zuspruch für unsere Ideen bekommen. Das freut mich natürlich sehr!“          

  

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