10.03.2014

In der Integrativen Montessori Kindertagesstätte Daimlerstraße ist nun auch Platz für unter Dreijährige

Bürgermeister Harald Birkenkamp und Gäste feierten Einweihung des Erweiterungsbaus

Die Integrative Montessori-Kindertagesstätte an der Daimlerstraße 11 in Ratingen West kann seit Kurzem auch Kinder unter drei Jahren aufnehmen. Möglich wurde dies durch einen Erweiterungsbau, der am Freitag, 7. März 2014, offiziell durch Bürgermeister Harald Birkenkamp gemeinsam mit den Erzieherinnen und Kindern sowie Vertretern von Verwaltung und Politik eingeweiht wurde. In diesem schönen Rahmen feiert die Einrichtung zugleich nachträglich ihr 25-jähriges Bestehen. Das Team um die Einrichtungsleiterin Angelika Smolinski hatte hierfür mit den Kindern extra ein kleines Überraschungsprogramm für die Gäste ausgearbeitet.

 

Die Einrichtung war bei der Eröffnung damals die erste Montessori-Kindertagesstätte der Stadt Ratingen, die dann etwas später auch Kinder mit Behinderungen aufnahm. Seitdem hat sich im Laufe der Jahre viel getan: Bis 2004 entstanden insgesamt vier integrative Gruppen für behinderte und nicht-behinderte Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. In der Einrichtung treffen sich Kinder mit unterschiedlichen kulturellen, sozialen, gesundheitlichen und körperlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen, um gemeinsam zu spielen und zu lernen. Bürgermeister Harald Birkenkamp: „Von der gemeinsamen Erziehung profitieren behinderte Kinder ebenso wie nicht-behinderte Kinder, denn sie lernen frühzeitig den unbefangenen Umgang mit Menschen, die „anders“ sind, überwinden Berührungsängste und können auch Schwächen besser akzeptieren.“

 

Mit dem nun fertig gestellten Anbau, der innerhalb eines guten Jahres für rund eine Million Euro nach den Plänen der Architektin Hiltrud Köhne entstand, hat die Einrichtung die bauliche Qualifizierung für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren. „Es ging aber nicht nur darum, zusätzliche U3-Plätze zu schaffen, sondern es sollten erstmals auch behinderte Kinder die Möglichkeit erhalten, bereits mit ein oder zwei Jahren eine Einrichtung zu besuchen“, betonte Bürgermeister Birkenkamp.

 

Aktuell sind in der Integrativen Montessori-Kindertagesstätte an der Daimlerstraße insgesamt 60 behinderte und nicht-behinderte Kinder untergebracht, davon sind neun U 3-Plätze. Vor dem Hintergrund dieser erfreulichen Entwicklung stellte Bürgermeister Harald Birkenkamp zufrieden fest: „Bei der U3-Betreuung ist die Stadt Ratingen ganz weit vorn, aktuell haben wir eine Versorgungsquote von 51,7 %.“

 

Und auch die Perspektiven sind gut: Die Kindertagesstätte an der Schützenstraße geht am 1. April an den Start (hier sind 22 U3-Plätze vorgesehen), und am 11. April wird auf dem ehemaligen Calor-Emag-Gelände Richtfest gefeiert für den KiTa-Neubau, der 2015 eröffnet werden soll und dann ebenfalls 22 neue U3-Plätze vorhält.

 

 

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