Das können wir alle jetzt gegen Corona tun

In den letzten Tagen sind in Ratingen die Infektionszahlen deutlicher gestiegen als in früheren Stadien der Corona-Pandemie. Das führt natürlich bei vielen Bürgern zu der Frage nach den Ursachen. Doch eine klare Antwort darauf gibt es nicht. Das Infektionsgeschehen ist diffus. Das heißt: Es gibt keine großen Ausbrüche, welche die Zahlen erklären könnten, sondern zahlreiche kleine Infektionsherde in ganz Ratingen, teilweise in Einrichtungen, vor allem aber im familiären Umfeld. Es liegt an jedem einzelnen von uns, wie sich die Infektionszahlen entwickeln.

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Ratingen hat in Abstimmung mit dem eigentlich zuständigen Kreisgesundheitsamt die Infektionsentwicklung in seiner jüngsten Sitzung analysiert. (Die Zahlen werden regelmäßig auf der Website www.kreis-mettmann.de veröffentlicht.) Bei der Analyse ergaben sich jedoch keine besonderen Auffälligkeiten. Angesichts der immer noch vergleichsweise geringen absoluten Zahlen muss von einem zufälligen Ausschlag ausgegangen werden, so wie das in der Vergangenheit immer mal wieder in anderen Städten der Fall war. Die Hauptursache der Infektionen sind, ganz allgemein, zu enge Kontakte in alltäglichen Situationen, zumeist in Innenräumen.

Daher geht der Appell mehr denn je an alle Bürger: Corona-Regeln einhalten! An erster Stelle: Ungeschützte enge Kontakte in Innenräumen vermeiden! Auch Angehörige, Freunde und Kollegen können infiziert sein.

Das Robert-Koch-Institut hat in dieser Infografik anschaulich zusammengefasst, was jeder von uns tun kann, um die Infektionen einzudämmen.