03.11.2020

Bürgermeister Pesch verabschiedete Manfred Kessel und Ekkehard Deußen

Mit einem herzlichen Dankeschön für ihre kompetente und engagierte Arbeit zum Wohle der Ratinger Bürger verabschiedete Bürgermeister Klaus Pesch Ende letzter Woche Manfred Kessel und Ekkehard Deußen aus dem Dienst der Stadt. Kessel, langjähriger Abteilungsleiter für Umwelt und Naturschutz, geht in den Ruhestand. Deußen, bisheriger Leiter des Tiefbauamtes, macht den nächsten Karriereschritt und übernimmt die Leitung der Regionalniederlassung Niederrhein des Landesbetriebs Straßen NRW.
 
Der Diplom-Agraringenieur Manfred Kessel kam 1989 zur Stadt Ratingen und blieb 32 Jahre lang als Abteilungsleiter zuständig für Umwelt- und Naturschutz – ein äußerst vielfältiger Aufgabenbereich, wie schon eine kurze Auflistung wichtiger Vorgänge und Projekte zeigt, die Kessel zum Teil über viele Jahre maßgeblich bearbeitet hat.
 
Da ging es vor allem in den Anfangsjahren viel um die Sanierung von Altlasten und Deponien (Eisenhüttengelände in Ost, Felderhof, Breitscheid), um Schadstoffe in und an Gebäuden mit den möglichen aufwendigen Folgen, um den Dauerbrenner Flughafen, denn der Schutz der Bevölkerung vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Lärm und Schadstoffe bestimmt die restriktive Haltung der Stadt Ratingen zu Wachstumsbemühungen des Flughafens bis heute. Hinzu kommt der Schutz der Natur und der Biodiversität, Kessel nennt da die Pflanzung von 24 Hektar neuem Wald in Ratingen-West (Broichhof) als Ökokonto oder die städtischen Biotopflächen in Cromford, in den Ratinger Sandbergen und der Linneper Heide. Nicht zu vergessen natürlich das große Thema des Klimaschutzes, das in den letzten Jahren mit großem Nachdruck verfolgt wird. Und mit alldem hat sich Kessel nicht nur beruflich beschäftigt, sondern den Umwelt- und Klimaschutz als passionierter Radfahrer auch gelebt.
 
Die konsequente Entwicklung der Fahrrad-Infrastruktur als gleichberechtigtes Verkehrsmittel ist ein Herzenswunsch, den Manfred Kessel nicht nur für Ratingen hätte. Ekkehard Deußen kann ihn zum Beispiel zu seiner neuen Wirkungsstätte mitnehmen. Für den 44-jährigen Bauingenieur schließt sich ein Kreis, denn beim Landesbetrieb Straßen NRW begann er einst nach seinem Studium in Aachen seinen beruflichen Weg als Referendar. 2017 kam er nach Ratingen und erwarb sich schnell einen guten Ruf als kompetenter Fachmann und Amtsleiter.
 
Ratingen verliert Deußen übrigens auch an neuer Wirkungsstätte nicht aus dem Blick. Seit dem 1. November ist er als Niederlassungsleiter von Straßen NRW zuständig für Landes- und Bundesstraßen am gesamten Niederrhein einschließlich Kreis Mettmann. Von seinem Wohnort Neuss hat er es auch nicht mehr so weit zu seinem neuen Dienstsitz in Mönchengladbach – ein weiterer Pluspunkt für den jungen Familienvater.
 
Stadt Ratingen
Zuständiges Amt

 

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