21.07.2020

Schallschutz in den Kitas verbessert

Neben zahlreichen Baumaßnahmen an Schulen wird in den Sommerferien auch in städtischen Kindergärten gearbeitet. So wird das im Anschluss an eine Befragung der Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern beschlossene Schallschutz-Programm fortgesetzt. Die Einrichtungen an der Tiefenbroicher Straße in Lintorf und an der Daimlerstraße in West erhalten lärmschluckende Decken, und bei der Gelegenheit werden auch die Böden erneuert. Damit wird das Schallschutzprogramm für Kitas - mit einer Ausnahme - abgeschlossen.
 
Die Stadt Ratingen sorgt seit mehreren Jahren im Rahmen einer strukturierten Gefährdungsanalyse mit darauf folgenden Maßnahmen für gute Arbeitsbedingungen in den Kitas. Ausgangspunkt war eine gezielte Befragung unter den Mitarbeitenden. Deren Ergebnisse führten zu einem mit dem Personalrat abgestimmten Maßnahmenbündel, das weit über das hinaus geht, was üblicherweise von Kita-Trägern unternommen wird.
 
Eine der wichtigsten Handlungsebenen ist der Lärmschutz. Der hohe Schallpegel in Kindertageseinrichtungen kann zu psychischen Beeinträchtigungen führen. Allerdings hängt der Grad der Belastung sehr stark von den bauphysikalischen Gegebenheiten in den einzelnen Einrichtungen ab. Also wurde jede Kita von einer Fachkraft für Arbeitssicherheit unter Einsatz professioneller Messgeräte und Methoden untersucht. Daraus ergab sich, was in welchem Kindergarten gemacht werden soll - vom Austausch von Deckenplatten gegen neue, die den Schall besser schlucken, über Wandplatten bis zu Dämmmaßnahmen.
 
Insgesamt investiert die Stadt mehr als 130.000 Euro in die Verbesserung des Schallschutzes an 14 Kitas. Die Maßnahmen wurden sukzessive über die letzten Jahre durchgeführt. Während der Schließung in den Sommerferien sind nun die Tiefenbroicher Straße und die Daimlerstraße an der Reihe. Übrig bleibt dann noch die Erfurter Straße. Dort steht in Kürze eine umfassende Sanierung an, da hat es keinen Sinn, jetzt neue Deckenplatten einzubauen, die nach kurzer Zeit wieder entfernt werden müssten.
 
Amt für Gebäudemanagement
Stadt Ratingen
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Pressereferentin

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