27.05.2020

Wechsel in der städtischen Gleichstellungsstelle

Die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ratingen, Nadine Mauch, begrüßte Bürgermeister Klaus Pesch nach ihrem Amtsantritt in seinem Büro. Sie löste Kulturamtsleiterin Andrea Töpfer ab, die 14 Jahre lang Gleichstellungsbeauftragte war und dabei in der operativen Arbeit tatkräftig von Gaby Welsch-Schwalfenberg unterstützt wurde. Bürgermeister Pesch dankte ihnen für die allzeit gute Zusammenarbeit und wünschte Nadine Mauch viel Erfolg bei der Erfüllung ihrer neuen Aufgabe.

Diese Aufgabe besteht, kurz zusammengefasst, darin, auf kommunaler Ebene die verfassungsrechtlich verankerte Gleichstellung von Mann und Frau zu fördern. Entgeltgerechtigkeit, Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt und Diskriminierung sind zum Beispiel Kernthemen der individuellen Beratungstätigkeit – sei es direkt oder durch Vermittlung zu einer geeigneten Beratungsstelle.

Darüber hinaus führt die Gleichstellungsstelle eine Reihe von regelmäßigen Aktionen und informativen Veranstaltungsreihen durch. Zu nennen sind der Ratinger Frauenkalender, die Veranstaltungsreihe für Frauen, spezielle Stadtrundgänge für Frauen, die Ausstrahlung eines Frauenfilms im Ratinger Kino alle zwei Monate. „Diese Veranstaltungen sind sehr beliebt und werden natürlich fortgeführt“, sagt Nadine Mauch. Gleiches gilt für die Beteiligung an zentralen Jahrestagen wie dem Weltfrauentag, dem Equal Pay Day oder dem Girls‘ bzw. Boys‘ Day. Außer natürlich in diesem Jahr, in dem auch eine Reihe von geplanten Gleichstellungsveranstaltungen Corona zum Opfer fällt.

Nadine Mauch (38) ist Diplom-Sozialarbeiterin und – mit einer dreijährigen Unterbrechung, in der sie bei der Diakonie in Ratingen beschäftigt war – seit 2003 in Diensten der Stadt Ratingen. Zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten gehörten die Schulsozialarbeit und zuletzt verschiedene Einsatzgebiete im Bezirkssozialdienst des Jugendamtes. Auf ihre neue Aufgabe freut sie sich sehr und gibt sich ein Leitmotiv, das sie einem Zitat von Dr. Elisabeth Selbert, einer der vier Mütter des Grundgesetzes, entliehen hat: „Es ist ein grundlegender Irrtum bei Gleichberechtigung von der Gleichheit auszugehen. Die Gleichberechtigung baut auf der Gleichwertigkeit auf, die die Andersartigkeit anerkennt.“

Stadt Ratingen

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