30.04.2020

Migrantenvereine nähten Masken

Die Alltagsmasken aus Stoff gehören inzwischen zum normalen Bild in Geschäften, auf dem Wochenmarkt, in Bus und Bahn oder an Haltestellen. An all diesen Orten sind sie seit Montag Pflicht, und die Bürgerinnen und Bürger haben sich längst mit geeigneten Mund-Nase-Bedeckungen eingedeckt. Um jedoch auch Nachfragespitzen abdecken zu können in Fällen, in denen Bürger sonst nicht wissen, wie sie an eine Maske kommen sollen, haben drei Migrantenvereine eine größere Menge an Alltagsmasken genäht und sie der Stadt zur Verfügung gestellt.
 
Bürgermeister Klaus Pesch dankt dem Alevitischen Kulturverein, dem Türkisch-Islamischen Kulturverein DITIB sowie dem Verein Kontakt e.V. sehr herzlich für den großen Einsatz und die schnelle Arbeit. Gleiches gilt für den Caritasverband Mettmann, der  mit ehrenamtlich engagierten Migrantinnen und Flüchtlingen bereits zu einem früheren Zeitpunkt Alltagsmasken für städtische Erzieherinnen und Erzieher genäht hatte. Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an die Einzelhandelsgeschäfte, die sich bereit erklärt haben, die neuen Alltagsmasken zu vertreiben.
 
Es handelt sich um funktionale Mund-Nase-Bedeckungen aus neutral gestaltetem Stoff, die wiederverwendbar sind. Sie sind zum Selbstkostenpreis von drei Euro in folgenden Geschäften erhältlich: Buchcafé Peter und Paula, Grütstraße 3-7, Bilici Schmuck, Oberstraße 19, Plan b Mode, Düsseldorfer Straße 7, Con Estilo Second Hand, Turmstraße 18,  Schmuckraum Goldschmiede, Marktplatz 11-13, Kochshop Ratingen, Bahnstraße 8.
 
Stadt Ratingen
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Ulrike Trimborn 

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