17.07.2015

Planungen Balcke-Dürr-Allee/Hugo-Schlimm-Straße

Mit einer Online-Petition machen die Anwohner der Hugo-Schlimm-Straße auf ihre Forderungen im Zusammenhang mit den verschiedenen Neubauprojekten in Ratingen Ost aufmerksam. Insbesondere wird bemängelt, dass ein „schlüssiges gesamthaftes Verkehrskonzept“ fehle.

Gleichzeitig weisen die Petenten darauf hin, dass „erste Ideen der Anwohner  … bereits in ersten Gesprächen mit der Stadt diskutiert worden“ sind.

 

Die Verwaltung bestätigt, dass im letzten halben Jahr auf unterschiedlichen Ebenen zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Interessengruppen stattgefunden haben, insbesondere auch mit den Anwohnern der Hugo-Schlimm-Straße, mit denen u.a. im März dieses Jahres ein Erörterungsgespräch zum SAP-Vorhaben stattgefunden hat. Als Ergebnis dieses Gespräches wurde ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, welches insbesondere die Schulwegsicherung und die Verkehrsabwicklung auf der Hugo-Schlimm-Straße zum Gegenstand hatte. Das Ergebnis dieses Gutachtens wird derzeit geprüft.

 

Auch der dargestellten Problematik des Kreisverkehrs auf der Mettmanner Straße wird seitens der Verwaltung Rechnung getragen. So hat die letzte Verkehrsuntersuchung zur K10n bestätigt, dass der Kreisverkehr auf der Mettmanner Straße mit der Realisierung der K 10n in eine beampelte Vollkreuzung ausgebaut werden muss. Im Zuge der Planung der K10n wird auch die Verkehrssituation in diesem Bereich unter Berücksichtigung aktueller Umfeldentwicklungen (z.B. Gewerbegebiet „Balcke-Dürr-Allee“) neu betrachtet werden.

 

Die Verwaltung stimmt mit den Petenten darüber ein, dass die vielen neu entstehenden Arbeitsplätze in Ratingen Ost auch zu einer Zunahme des Verkehrs führen werden. Die in der Petition genannten Zahlen kann die Verwaltung jedoch nicht bestätigen. So gehen die Anwohner z.B. beim Bürogebäude MITSUBISHI von 750 Mitarbeitern aus. Richtig ist jedoch, dass dort „nur“ 520 Arbeitsplätze geschaffen werden. Diesen 520 Mitarbeitern werden 491 Tiefgaragenstellplätze und drei weitere oberirdische Stellplätze zur Verfügung stehen.

 

Die Verwaltung sichert den Unterzeichnern der Petition zu, dass die aufgestellten Forderungen ernsthaft geprüft werden, wobei selbstverständlich auch die Situation in der Hugo-Schlimm-Straße berücksichtigt wird.

 

Büro des Bürgermeisters

Stadt Ratingen

Pressereferentin

Ulrike Trimborn 

Telefon 02102 550-1063 
pressestelle@ratingen.de