Heiraten - Standesamt im Minoritenkloster

Das ehemalige Minoritenkloster ist der Sitz des Standesamtes Ratingen und befindet sich im Zentrum von Ratingen, zwischen Rathaus und Marktplatz.

Das Trauzimmer ist im einstigen Chorraum des Klosters eingerichtet und bietet Platz für Hochzeitsgesellschaften bis etwa 40 Personen (34 Sitzplätze).

Termine für Trauungen hier im Standesamt im Minoritenkloster werden in der Regel Montags bis Freitags vormittags in der Zeit von 09.00 - 11.30 Uhr angeboten.

An bestimmten Samstagen finden Trauungen in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr statt.

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Die Termine für Trauungen an Samstagen sind in 2020:

07. November 2020 (07.05.2020) - ausgebucht

12. Dezember 2020 (12.06.2020) - ausgebucht

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Im Jahr 2021 stehen folgende Termine zur Verfügung:

16. Januar 2021 (16.07.2020)

20. Februar 2021 (20.08.2020)

13. November 2021 (14.05.2021)

04. Dezember 2021 (04.06.2021)

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Die Anmeldung der Eheschließung hat eine Gültigkeit von sechs Monaten, d.h. die Anmeldung und Terminreservierung ist frühestens sechs Monate vor dem gewünschten Trautermin möglich.

Die entsprechenden Stichtage für die Samstags-Termine sind hier in Klammern genannt.

Da die Nachfrage für Trauungen an Samstagen groß ist, möchten wir Ihnen empfehlen, sich zur Terminreservierung so früh wie möglich an dem entsprechenden Stichtag zu melden.

Sofern Sie in Ratingen wohnhaft sind, die Anmeldung zur Eheschließung also hier beim Standesamt Ratingen erfolgt, können Sie die erforderlichen Unterlagen zur Anmeldung der Eheschließung am Stichtag bereits vorlegen. Hierzu erkundigen Sie sich bitte telefonisch bei uns.

Sollten Sie nicht in Ratingen wohnen, ist die Anmeldung der Eheschließung beim Standesamt des Wohnortes vorzunehmen. In diesem Fall melden Sie sich bitte zunächst am Stichtag frühzeitig zur Terminreservierung hier beim Standesamt Ratingen, die Anmeldung der Eheschließung mit den erforderlichen Unterlagen kann dann anschließend bei Ihrem Wohnsitzstandesamt erfolgen.

Die Anmeldung der Eheschließung und Terminreservierung erfolgt in der Regel durch persönliche Vorsprache der Verlobten.

Aktuell sollen zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung der Corona-Pandemie möglichst keine persönlichen Vorsprachen in den Räumen des Standesamtes erfolgen.

Aus diesem Grund erfolgt die Terminreservierung aktuell telefonisch!

Zur Terminreservierung melden Sie sich bitte am entsprechenden Stichtag ab 7.00 Uhr telefonisch unter der Rufnummer: 02102 / 550 - 3280.

Die Vorgaben und Verhaltensregeln im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie werden ständig den aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Bitte erkundigen Sie sich daher kurzfristig hinsichtlich der Bedingungen zum Ablauf (bei der Anmeldung, Terminreservierung und auch bei der Traung).

Für Glückwünsche und einen kleinen Sektempfang im Anschluss an die Trauung steht Ihnen bei schönem Wetter der Innenhof des Klosters, ausgestattet mit Bänken, Stehtischen und Sonnenschirmen zur Verfügung. Sollte dies wetterbedingt nicht möglich sein, können Sie bei uns im Hause den kleinen Empfangsbereich nutzen. Bitte beachten Sie jedoch, dass Reservierungen des Innenhofes bzw. des Empfangsbereichs nicht möglich sind, diese stehen allen Brautpaaren mit Ihren Gästen zur Verfügung.

Auf dem angrenzenden Grundstück, Minoritenstr. 2-6, befindet sich derzeit eine große Baustelle. Aufgrund der Bauarbeiten ist die Zufahrt zum Standesamt in die Minoritenstraße nur bedingt möglich und Parkmöglichkeiten sind in diesem Teil der Minoritenstraße nicht vorhanden. Bitte nutzen Sie die umliegenden Parkhäuser bzw. Parkplätze in der Wallpassage, am Museum und am Stadion.

Geschichte

Die Minoriten haben mehrere Jahrhunderte in Ratingen gewirkt. Bereits 1362 besaß der von Franz von Assisi gegründete Orden ein Haus in der Oberstraße. Neben einigen "Minderbrüdern", wie die Franziskaner auch genannt wurden, wohnte dort eine kleine Gruppe von Beginen.
Dies waren fromme Frauen, die zusammen lebten und arbeiteten. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts scheinen die Minoriten Ratingen verlassen zu haben.
1651 jedoch erhielt die kölnische Minoritenprovinz die landesherrliche Genehmigung zu einer neuen Niederlassung in der Stadt und erwarb das Grundstück an der Lintorfer Straße (1-5).
1655 legten die Minoriten den Grundstein zu ihrem Kloster, das sie 1656 bezogen. Ein paar Jahre später wurde eine Kirche angebaut, von deren Weihe aber erst 1725 berichtet wird. Die Klosterkirche befand sich in dem zur heutigen Minoritenstraße zugewandten Flügel. An dieser Seite führt auch ein Durchlaß in den ehemaligen Klosterhof.
Von 1678 bis 1691 wurde das Gebäude um zwei Flügel erweitert, so dass es mit der Kirche jetzt das noch heute vorhandene Quadrat bildete.
1803 wurde das Kloster säkularisiert, beherbergte aber noch viele Jahre als Zentralkloster die Mönche, die nicht ins weltliche Leben zurückkehren wollten.
Der letzte Minorit, Pater Paschasius Heim, starb hier 1843. Er hatte bis zu seinem Tod in seiner Zelle die heilige Messe gelesen.
Ab 1834 nahm das Klostergebäude die katholische Schule auf und diente von 1884 bis 1973 als Rathaus der Stadt Ratingen. Heute ist es das Domizil der Volkshochschule, und seit März 2009 ist im Erdgeschoss das Standesamt ansässig.

Rechtsgrundlagen

Es werden personenbezogene Daten erhoben. Informationen nach Art. 13 EU-DSGVO zur Erhebung der personenbezogenen Daten finden Sie unter dem unter Download verlinkten Dokument.