Energetische Projekte

Dena Modellprojekt - Co2ntracting: build the future!

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Die Deutsche Energie-Agentur (dena) führt ein Modellprojekt durch, um gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer/-innen auf regionaler und lokaler Ebene bundesweit qualitativ hochwertige Energiespar-Contracting-Projekte (kurz ESC)  umzusetzen. Die Stadt Ratingen hat sich zur Teilnahme an diesem Modellprojekt beworben und hat die Runde der letzten 20 erreicht.

Weitere Informationen zum Modellprojekt und zum aktuellen Sachstand erhalten Sie hier.

Neubau am Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium

Geplant ist ein dreigeschossiger länglicher Erweiterungsbau, der östlich der bestehenden Schulgebäude entstehen und im ersten Obergeschoss mit einer Verbindungsbrücke an den Ostflügel des Altgebäudes angeschlossen wird. Im Neubau werden zwölf Klassen, zwei Musikräume, ein Hausmeisterraum plus Werkstatt und Lagerraum, zwei Team-Office-Räume, zwei kleinere Besprechungsräume und Büros für die Verwaltung sowie ein Sanitätsraum und WC-Anlagen untergebracht. Die gesamte Nutzungsfläche des Erweiterungsbaus beträgt ca. 2530 Quadratmeter.  
 
Die Innengestaltung der beiden Obergeschosse nimmt Rücksicht auf neue pädagogische Lernkonzepte, das heißt: Die Flurzonen werden extra breit gehalten und werden als offene Lern-Aufenthaltsflure mit Sitzecken gestaltet. 8,76 Millionen Euro investiert die Stadt Ratingen in diesen Ergänzungsneubau, der - wenn alles nach Plan läuft - noch in diesem Jahr beginnen könnte. Derzeit arbeiten die Architekten, Haustechnikplaner und Statiker an der Rohbauausschreibung des Neubaus. 
Die zweite Herkulesaufgabe neben dem Neubau betreffen die umfangreichen Arbeiten zur Modernisierung der Bestandsgebäude des Innenstadtgymnasiums (altes Geschwister-Scholl- und Theodor-Heuss-Gymnasium). Hierfür sind weitere 18,21 Millionen Euro eingeplant. Diese große Sanierungsmaßnahme wird sukzessive über einen Zeitraum von vier bis fünf Jahren durchgeführt. Die vom jeweiligen Bauabschnitt betroffenen Klassen müssen dann ausgelagert werden. Daher werden zurzeit die sechs alten, noch verbliebenen Pavillons mit zwölf Klassen hergerichtet.   
 
Die Planungen für die Sanierung der Altgebäude schreiten voran. Im Zusammenhang mit der sommerlichen Überhitzung der Klassenräume wurden zuletzt verschiedene Varianten zur Verbesserung erarbeitet und mit der Schulbelegschaft diskutiert. Die Verwaltung hat nun einen Kompromiss gefunden, der eine nächtliche Abkühlung auf natürlichen Wegen ermöglicht (im Gegensatz zu einer mechanischen Lüftungsanlage, die hohe Investitions- und Betriebskosten verursacht). Temperatursimulationen haben gezeigt, dass durch den Einbau von Lamellenfenstern eine bessere nächtliche Abkühlung und eine gute Durchlüftung während des Unterrichts erzielt werden kann. Aktuell erarbeitet die Verwaltung die Baubeschlussvorlage zur großen Sanierung, damit diese dann nach der Sommerpause beraten werden kann. 

Mehrgenerationentreff Tiefenbroich mit Photovoltaik-Anlage zur Eigenstromnutzung und Dachbegrünung

Der Mehrgenerationentreff Tiefenbroich (Sohlstättenstraße 33c) öffnet nach knapp eineinhalbjähriger Bauzeit am Montag, 27. Mai 2019, seine Türen für alle interessierten Besucher.

Das Gebäude wurde energetisch so effizient geplant und errichtet, dass die Anforderungen der EnEV um 27,9 % unterschritten werden. Auf dem Dach des Mehrgenerationentreffs wurde die erste städtische PV-Anlage errichtet, deren Strom direkt im Gebäude verbraucht wurd (Eigenverbrauch). Der Überschuss wird in das öffentliche Netz eingespeist. Die restliche Dachfläche ist mit einer extensiven Dachbegrünung versehen.

Anlagendaten:

  • 32 PV-Module mit 53,4 qm Kollektorfläche 
  • 9,92 kWp Gesamtleistung
  • Laut Planungen sollen ca. 70% des erzeugten Stromes im Gebäude verbraucht werden. Erste Prognosen deuten darauf hin, dass dieser hohe Eigenverbrauchsanteil auch tatsächlich erreicht werden kann. Dazu Anfang 2021 mehr, sobald die erste Abrechnung für ein komplettes Jahr (2020) vorliegt. 

Stromerträge:                        2019                                     2020
          __________________________________________________________
          Januar                                                          141,46 kWh - 0,05 t CO2
          Februar                                                         278,79 kWh - 0,10 t CO2
          März                                                             804,77 kWh - 0,28 t CO2         
          April                                                           1.253,99 kWh - 0,43 t CO2         
          Mai                                                            1.440,37 kWh - 0,50 t CO2 
          Juni                                                           1.233,07 kWh - 0,43 t CO2 
          Juli                                                            1.179,10 kWh - 0,41 t CO2
          August                                                       1.082,44 kWh - 0,37 t CO2
          Mai-August  2.530,14 kWh - 0,88 t CO2
          Septemper     725,81 kWh - 0,25 t CO2      795,66 kWh - 0,28 t CO2
          Oktober          417,12 kWh - 0,14 t CO2      326,77 kWh - 0,11 t CO2
          November      173,75 kWh - 0,06 t CO2
          Dezember        79,26 kWh - 0,03 t CO2
          __________________________________________________________

          Im Jahr    3.926,08 kWh - 1,36 t CO2    8.536,42 kWh - 2,95 t CO2
          __________________________________________________________

         Gesamt                                                  12.462,50 kWh - 4,31 t CO2    

(Stand: November 2020)

Ratingen Energiesparinitiative In Schulen und Kitas

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Energieeinsparungen können durch bauliche und technische Maßnahmen erzielt werden. Da außerdem das Nutzerverhalten maßgeblich zur Energieeinsparung beitragen kann ist es wichtig, Kinder und Jugendliche so früh wie möglich für Ihren eigenen Energieverbrauch und die Auswirkungen auf Umwelt und Klima zu sensibilisieren. Dieses Ziel soll mit R.E.I.S. erreicht werden. Durch Bildungsmaßnahmen an Schulen und Kindertageseinrichtungen sollen Kinder und Jugendliche an die Möglichkeiten des Energiesparens herangeführt werden und für Eltern, Freunde und Bekannte zu Multiplikatoren werden.

Eine Beschlussvorlage ist in der Vorbereitung. Es ist vorgesehen, die Einführung druch ein externes Büro begleiten zu lassen und eine Förderung nach Kommunalrichtline (65% Zuschussförderung) in Anspruch zu nehmen. 

(Stand: April 2020)

Energieberatung für Nichtwohngebäude - Pilotprojekt Schulzentrum Lintorf

Aufgrund der Ergebnisse aus dem Energiebericht 2016 werden für alle Schulen in Ratingen Energieberatung für Nichtwohngebäuden durchgeführt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die energetischen Schwachpunkte der Liegenschaften zu erkennen und anschließend zu beseitigen.

Im Rahmen eines Pilotprojektes werden aktuell Energieberatungen für Nichtwohngebäude für die drei Gebäude bzw. Gebäudekomplexe des Schulzentrum Lintorf, Duisburger Straße 112, durchgeführt. Mit Ergebnissen für das Schulzentrum Lintorf wird Ende der Sommerferien 2019 gerechnet.

Nach Abschluss dieses Pilotprojektes sollen auch für die restlichen Schulgebäude Energieberatung für Nichtwohngebäude durchgeführt werden. Die Ergebnisse aus den Untersuchungen aller Schulen werden in einem energetischen Handlungskonzept zusammengefasst.

Die Energieberatung für Nichtwohngebäude wird durch das Bafa gefördert.

  • ca. 23.800 Euro Gesamtkosten für die Energieberatungen für das Schulzentrum Lintorf
  • ca.   4.760 Euro Städtischer Eigenanteil
  • ca. 19.040 Euro Bundesmittel (entsprechen einer Förderquote von 80 %)

Das Pilotprojekt ist abgeschlossen. Alle 3 Energieberatungsberichte liegen in der finalen Fassung vor. Die aus den Berichten resultierenden Maßnahmen werden in die Maßnahmenliste des Amtes für Gebäudemanagemen aufgenommen und priorisiert. 

Die aus dem Politprojekt gewonnenen Erkenntnisse werden in die Umsetzung weiterer Energieberatungen für Nichtwohngebäude einfließen.

(Stand Januar 2020)

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationale Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Informationen über die Förderung der Bafa finden Sie hier.

Logo Förderung Bafa

Solarpotentialkataster

In einem ersten Schritt wurden Dächer städtischen Liegenschaften wurden darauf hin untersucht, ob sie hinsichtlich Größe, Lage und Ausrichtung für die Errichtung von Photovoltaikanlagen geeignet sind. Ergebnisse wurde in einem Solarkataster erfasst.

Ergebnis aus dem Solarkataster vorbehaltlich statischer Prüfung:

1.) Nur PV-Anlagen (keine vorherige Dachsanierung notwendig)
Anzahl der Liegenschaften: 16 
Anzahl der Dachflächen / PV-Anlagen: 16

2. ) PV-Anlagen, für deren Errichtung voraussichtlich eine Dachsanierung notwendig ist
Anzahl der Liegenschaften: 20
Anzahl der Dachflächen / PV-Anlagen: 31

Mit diesen 47 PV-Anlage könnten jährlich ca. 1.5 Mio kWh erzeugt werden. Das entspäche ca. 15% des Stromverbrauches aller städtischen Ligenschaften. 

In einem weiteren Schritt muss nun geprüft werden, ob die Statik der Dächer die Errichtung der PV-Anlagen zulässt. 
Die Errichtung der PV-Anlagen wird in die Maßnahmenliste des Amts für Gebäudemanagement aufgenommen.

(Stand: Januar 2020)

Austausch der Beleuchtung gegen LED Beleuchtung - Friedrich-Ebert-Schule

An der Friedrich-Ebert-Schule, Philippstraße 30, werden bestehende Beleuchtungen durch eine energieeffiziente LED Beleuchtung ausgetauscht.

745 alte Leuchten werden gegen 586 neue LED-Leuchten ausgetauscht. Die jährliche Energieeinsparung beträgt mit ca. 73.000 kWh ca. 71% des Energieverbrauches für die Beleuchtung.
Die CO2-Emissionen verringern sich hierdurch um 863 Tonnen.

Die Maßnahme wird durch das BMUB unter den Förderkennzeichen: 03K07102 und der Vorhabenbezeichnung „KSI: Friedrich-Ebert-Schule Ratingen – Austausch der Beleuchtung gegen LED Beleuchtung“ gefördert. Die förderfähigen Kosten betragen:

  • Förderkennzeichen 03K07102
  • 147.530 Euro Gesamtkosten
  •   88.518 Euro Städtischer Eigenanteil       
  •   59.012 Euro Bundesmittel (entsprechen einer Förderquote von 40 %.)

In einem 1.Bauabschnitt wurde die Beleuchtung im Verwaltungsbereich ausgetauscht:

  •   46.650,37 Euro Schlussrechnung 1. Bauabschnitt (förderfähige Kosten)
  •   27.990,22 Euro Städtischer Eigenanteil 1. Bauabschnitt  
  •   18.660,15 Euro Bundesmittel (entsprechen einer Förderquote von 40 %.)

In einem 2. Bauabschnitt werden nun die Beleuchtungen in den restlichen Räumen ausgetauscht werden:

  • Förderkennzeichen 03K13098
  • 135.348,52 Euro Gesamtkosten 
  • 101.511,39 Euro Städtischer Eigenanteil  
  •   33.837,13 Euro Bundesmittel (entsprechen einer Förderquote von 25 %.)

(Stand: August2020)

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationale Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Informationen über die Förderung im Rahmen der Kommunalrichtlinie erhalten Sie hier.

Logo Fördermittelgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie Nationale Klimaschutzinitiative

Austausch von Heizungspumpen gegen Hocheffizienzpumpen

Seit November 2016 werden defekte Heizungspumpen gegen Hocheffizienzpumpen ausgetauscht.

Geplant ist, zukünftig zusätzlich turnusmäßig auch funktionstüchtige Heizungspumpen darauf hin zu prüfen, ob aus energetischer und wirtschaftlicher Sicht ein Austausch der Heizungspumpen sinnvoll wäre.

Der Austausch wird im Rahmen der Förderung Energieeffizienz - Heizungsoptimierung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert. Die Förderung beträgt ca. 30% der Nettoinvestitionskosten.

Austauschkosten bisher ca.

  • Gesamtkosten netto  31.000€
  • Eigenanteil  22.700 Euro
  • Bundesmittel in Höhe von 8.300 Euro entsprechen einer Förderquote von ca. 27%.

(Stand Mai 2019)

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationale Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Informationen über die Förderung der Heizungsoptimierung finden Sie hier.

Logo Förderung Bafa

Diverse energetische Um- und Neubauprojekte

Derzeit sind diverse energetsiche Um- und Neubauprojekte in Planung.

Hierzu gehören u.a.

- Neubau des Baubetriebshofes, Sandstraße 25
- Sanierung des Bastandsgebäudes Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium, Karl-Mücher-Weg 2-3
- Neubau einer Kindertageseinrichtung "Brandsheide"
- Errichtung eines Anbaus an der Kindertageseinrichtung "Zum Schluchtor"

Informationen zu den einzelnen Projekten folgen in Kürze.

(Stand November 2019)

Zuständiges Amt

 

Zuständige Abteilung

 

Zuständiger Mitarbeiter

Michael Heck

- Energiecontrolling
Telefon 02102 550-2589

michael.heck@ ratingen.de

 

Standort