27.02.2019

Stadt baut Dirt-Bike-Parcours für engagierte Jugendliche

Auf dem Spielplatz Fernholz/An der Burg in Hösel errichtet die Stadt einen so genannten Dirt-Bike-Parcours für sportliche Fahrten mit BMX-Fahrrädern oder Mountainbikes über modelliertes Gelände.  Der Rat gab einstimmig grünes Licht für diese Maßnahme, die auf eine Initiative von sportbegeisterten Jugendlichen zurückgeht. Diese hatten selbst  Hand angelegt und provisorische Hügel aufgeschichtet, um ihre Fahrkünste zu trainieren. Doch solche Konstruktionen sind oft löchrig und bergen daher Unfallgefahren. Die Jugendlichen baten beim städtischen Jugendrat und in der Stadtverwaltung um Unterstützung und bekamen sie.

Gemeinschaftlich untersuchte man mehrere Standorte und befand den Spielplatz Fernholz in Hösel für sehr gut geeignet. Ein Landschaftsarchitekt, der auf Dirt-Bike-Anlagen spezialisiert ist, erstellte die Planung. In enger Abstimmung mit den künftigen Nutzern sollen drei Routen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad errichtet werden. Die Jugendlichen können den Lehm, den die Stadt ihnen zur Verfügung stellt, selbst modellieren. Damit das Ganze auch fachgerecht gebaut wird, stehen den Sportlern ein Landschaftsarchitekt und eine Gartenbaufirma zur Seite. Das benötigte Erdreich stammt übrigens zum Teil ganz aus der Nähe. In diesem Jahr errichtet die Stadt das Regenüberlaufbecken Heiligenhauser Straße. Der Aushub aus dieser Maßnahme findet beim Dirt-Bike-Parcours Verwendung.

Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 100.000 Euro. Um die Pflege der Anlage wollen sich die Jugendlichen – natürlich in enger Abstimmung mit der Stadt – selbst kümmern. In der Stadt Lingen funktioniert ein solches Konzept seit vielen Jahren reibungslos.

Zuständiges Amt