Wohnprojekt Alte Feuerwache

Innovatives Wohnprojekt

Der Rat der Stadt Ratingen hat am 18.12.2015 beschlossen, ein innovatives Wohnprojekt auf dem Gelände der Alten Feuerwache zu realisieren.

Was kennzeichnet ein innovatives Wohnprojekt aus? 

Innovative Wohnprojekte (z.B. Mehrgenerationen-Wohnen) stellen eine bauliche Alternative zu den üblichen, auf dem Wohnungsmarkt zu findenden Wohnangeboten dar. In verdichteter Bauweise, im attraktiven Geschosswohnungsbau mit eingeplanten Gemeinschaftsbereichen (Treffpunkte, Plätze) können innovative Wohnprojekte dazu beitragen, bezahlbaren Wohnraum und attraktive Quartiere zu schaffen.

Mit dem Ratsbeschluss vom 10. Oktober 2017 ist die Verwaltung beauftragt worden, eine vorvertragliche Exklusivitätsoption für 15 Monate mit der Baugruppe W.I.R. GbR abzuschließen. Gegenstand dieser Option ist u.a. die Durchführung eines wettbewerbähnlichen Verfahrens. Dieses hat die Verwaltung zusammen mit der Baugruppe W.I.R. GbR durchgeführt.

 

Die vier folgenden Büros haben auf Grundlage einer Auslobung städtebauliche Konzepte entwickelt:

  • office 03, Köln,
  • Post Welters, Dortmund,
  • Schamp & Schmalöer, Dortmund,
  • Zeller, Köln.

 

Nach einem Auftaktkolloquium und einer Zwischenpräsentation hat am 03.09.2018 das Abschlusskolloquium getagt. Die Jury, bestehend aus Vertretern der Baugruppe und der Verwaltung sowie der Vorsitzenden Frau Prof. Christa Reicher von der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund, hat einstimmig das Städtebauliche Konzept des Architektenbüros office 03 aus Köln als Sieger gewählt. Das Konzept überzeugte u.a. mit folgenden Aspekten:

  • Schaffung einer gemeinsamen Adresse für 46 Wohneinheiten
  • attraktive Wohnungszuschnitte in unterschiedlichen Größen,
  • diverse qualitativ hochwertige Gemeinschaftsflächen,
  • optimale Integration einer Clusterwohnung für Menschen mit Inklusionsbedarf,
  • attraktive Architektursprache des Mehrgenerationentreffs mit Anbindung an den Feuerwehrturm,
  • günstige Ausnutzung des Grundstückes,
  • abwechslungsreiche, aber erkennbare Verbindung der Lintorfer- und Friedhofstraße,
  • vergaberechtlich unkomplizierte Trennung des Baugruppenprojektes und des städtischen Mehrgenerationentreffs.

Sie sind attraktiv als Wohnform

  • für den dritten Lebensabschnitt
  • für Paare
  • für Alleinstehende
  • für junge Familien mit Kindern
  • für Menschen mit Handicap.

Es handelt sich meistens um abgeschlossene Wohneinheiten in einer Hausgemeinschaft und / oder um Reihenhäuser in der Gruppe. Eine Gemeinschaftsordnung (z.B. Vereinssatzung) regelt die Belange untereinander. Die Bewohner und Bewohnerinnen verbindet der Wunsch, in guter lebendiger Nachbarschaft zu leben, sich in definierten Grenzen zu unterstützen und sich gemeinsam eine projektbezogene Infrastruktur (z.B. Aufzug, Fahrradabstellanlage, Werkstatt) und Gemeinschaftsflächen (z.B. Gemeinschaftshaus, Gästezimmer) im Innen- und Außenbereich zu teilen. Wohnprojektgruppen schließen sich unter bestimmten Wohnvorstellungen und Motiven zusammen (z.B. generationsübergreifendes Wohnen, nachhaltiges und ökologisches Wohnen).

(aus: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (2009): Neues Wohnen mit Nachbarschaft, Wohnprojekte von Baugruppen, Genossenschaften und Investoren)

Standort

Ratingen-Zentrum, Lintorfer Straße 36

Termine

Baubeginn

 2019

Beispiele für bereits realisierte Wohnprojekte in anderen Städten

Pöstenhof, Lemgo

Tremonia, Dortmund

Qbus, Düsseldorf

Aktuelles

Die Stadtverwaltung und die Baugruppe W.I.R. G.b.R. haben die vorvertragliche Exklusivitätsoption unterschrieben.

Die Baugruppe W.I.R. G.b.R. erhält von der Stadt Ratingen, die Eigentümerin des Grundstückes ist, für 15 Monate die Option vor dem endgültigen Erwerb Planungs- und Realisierungsideen zu entwickeln. Hierzu ist ein konkurrierendes Verfahren mit vier Architekturbüros vorgesehen.

Von den Architekturbüros sollen aussagefähige Lösungen in städtebaulicher, architektonischer und wirtschaftlicher Hinsicht bis August 2018 erarbeitet werden.

Mit dem Ratsbeschluss vom 10. Oktober 2017 ist die Verwaltung beauftragt worden, eine vorvertragliche Exklusivitätsoption für 15 Monate mit der Baugruppe W.I.R. GbR abzuschließen. Gegenstand dieser Option ist u.a. die Durchführung eines wettbewerbähnlichen Verfahrens. Dieses hat die Verwaltung zusammen mit der Baugruppe W.I.R. GbR durchgeführt.

 

Die vier folgenden Büros haben auf Grundlage einer Auslobung städtebauliche Konzepte entwickelt:

  • office 03, Köln,
  • Post Welters, Dortmund,
  • Schamp & Schmalöer, Dortmund,
  • Zeller, Köln.

 

Nach einem Auftaktkolloquium und einer Zwischenpräsentation hat am 03.09.2018 das Abschlusskolloquium getagt. Die Jury, bestehend aus Vertretern der Baugruppe und der Verwaltung sowie der Vorsitzenden Frau Prof. Christa Reicher von der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund, hat einstimmig das städtebauliche Konzept des Architektenbüros office 03 aus Köln als Sieger gewählt. Das Konzept überzeugte u.a. mit folgenden Aspekten:

  • Schaffung einer gemeinsamen Adresse für 46 Wohneinheiten
  • attraktive Wohnungszuschnitte in unterschiedlichen Größen,
  • diverse qualitativ hochwertige Gemeinschaftsflächen,
  • optimale Integration einer Clusterwohnung für Menschen mit Inklusionsbedarf,
  • attraktive Architektursprache des Mehrgenerationentreffs mit Anbindung an den Feuerwehrturm,
  • günstige Ausnutzung des Grundstückes,
  • abwechslungsreiche, aber erkennbare Verbindung der Lintorfer- und Friedhofstraße,
  • vergaberechtlich unkomplizierte Trennung des Baugruppenprojektes und des städtischen Mehrgenerationentreffs.

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