Rundwanderweg A 5 - An den Hanten

Die ca. 4,5 km lange Wanderung führt uns mit geringen Steigungen durch den Wald um den Hülsenberg herum und dauert 1-1,5 Stunden.

Wir beginnen unsere Wanderung am Wanderparkplatz An den Hanten (Standort 1).

Routenbeschreibung

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Die ca. 4,5 km lange Wanderung führt uns mit geringen Steigungen durch den Wald um den Hülsenberg herum und dauert 1-1,5 Stunden.

Wir beginnen unsere Wanderung am Wanderparkplatz An den Hanten und folgen der Straße An den Hanten in den Wald hinein. Dabei überqueren wir den Dickelsbach, der im Höseler Grünpark Fernholz entspringt und nach ca. 38 km bei streckenweise malerisch geschlängeltem Verlauf in den Rhein fließt.

An der Weggabelung biegen wir links ab, wandern bis zum Haus Hermannshanten, wenden uns hier nach rechts und richten uns nun durchgehend nach dem Wanderzeichen A 5. Auf kleinen Lichtungen und am Wegesrand erfreut uns im Sommer die purpurfarbene Blüte des Fingerhutes.
Gleich hinter der auf der rechten Seite gelegenen Kiefernaufforstung biegen wir an der Kreuzung mit den beiden Betonquadern und den beiden Rosskastanien entsprechend dem Wanderzeichen A 5 links ab.
An der nächsten Kreuzung biegen wir links und gleich wieder rechts in einen schmalen Pfad ab, der uns durch reinen Kiefernwald führt.

Wir bewegen uns im Landschaftsschutzgebiet "Ratinger Stadtwald Süd-West" und damit innerhalb der größten zusammenhängenden Waldfläche im Gebiet des Kreises Mettmann. Der Landschaftsraum zeichnet sich zudem durch eine hohe Vielfalt an Waldtypen, hügeliges Gelände und zahlreiche Bachtäler aus.

Naturräumlich gehört diese Landschaftseinheit den Lintorfer Sandterrassen an.
Zwischen den Schotterkuppen als Überresten der Hauptterrasse befinden sich ausgedehnte Flugsandabdeckungen. Stellenweise tritt das karbonische Grundgebirge hervor.

Wegen des hier überwiegend sandigen Untergrundes herrschen neben Eichen und Buchenwald Abschnitte mit Kiefern und Fichten vor, in feuchteren Bereichen wachsen Erlen und Birken. Flächenweise gibt es im Unterwuchs eine Strauchschicht u. a. aus Haselnuss, Holunder und Brombeere.

Besonders hervorzuheben ist das Vorkommen der wärmeliebenden Stechpalme (Ilex) oder (Stech) Hülse, die dem Hülsenberg seinen Namen gegeben hat.

Raue Baumrinde wie die der Eiche bietet dem Kleiber gute Klettermöglichkeiten.

Er benötigt strukturreiche, lichte Laub- und Laubmischwälder mit Anteilen von Altholzbereichen, wie er sie hier vorfindet, und wurde zum Vogel des Jahres 2006 gekürt.

Auf der auf einer leichten Kuppe gelegenen Kreuzung, an der auch einige Lärchen wachsen, biegen wir links ab.

Von immenser Bedeutung für die Artenvielfalt ist im Wald verbleibendes stehendes und liegendes Totholz. In den Höhlen morscher und abgestorbener Bäume nisten beispielsweise gerne Spechte, die auch in den Ratinger Wäldern mit etwas Geduld leicht zu beobachten sind.

An der Weggabelung schwenken wir nach rechts und kehren zum Ausgangspunkt zurück.

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