Who's afraid of bauhaus? Kritische Reflexionen zum 100.

Fari Shams, Personal Educator, 2018, Installationsansicht, Spielpaneele, Spiel-Anzüge, Parkhaus im Malkastenpark © Fari Shams
Mary Heilmann, Clubchair 78, 2011, bemaltes Holz mit Nylon und Polypropylen-Flechtwerk © Mary Heilmann, Photo credit: Thomas Müller

Joseph Beuys, Louisa Clement, Günther Förg, Mary Heilmann, Young-Jae Lee, Anne Pöhlmann, Fari Shams, Heidi Specker, Matthias Wollgast 

15. Februar bis 12. Mai 2019

Heute firmiert alles Würfelige und jeder dritte Stuhl unter dem Schlagwort „Bauhaus“. Schaut man in das vielfältige Programm zum Hundertsten scheint sich spätestens 2019 zu bewahrheiten: „Die ganze Welt ein Bauhaus“. Doch warum? Abseits des Jubiläumshypes: Worin erkennt sich die Gegenwart, wenn sie zurückblickt?

Entlang zeitgenössischer Positionen reflektiert die Ausstellung nicht die Legende, sondern die Lebendigkeit des Bauhaus-Impulses: Fragen der Trias Kunst, Technik, Mensch, der Geschlechterauffassung, des Spiel- und Lehrimpulses für eine Gesellschaft, des Graphischen, Handwerklichen und Textilen oder der Transformationen des Körperlichen – von der Mensch-Maschine zum Mensch-Interface? – motivieren den Blick zurück nach vorn.

Parallel zum Düsseldorfer Photoweekend liegt ein Schwerpunkt der Ausstellung auf dem Medium der Fotografie. Doch würde es weder dem Bauhaus noch heutigem Denken gerecht, ein monomediales Konzept zu verfolgen: Textil, Keramik, Fotografie, Möbel, Malerei, Collage, Buchkunst und Film begegnen einander. In Form von Dokumenten, Grafiken und im Einzelfall auch Malerei hallt das historische Echo durch die Ausstellung: ’19 trifft ’19.

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