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Krönender Abschluss der „Ratinale“ (9.12.2011)

Mit einer großen Premierenfeier fand die diesjährige „Ratinale" am Freitag, den 9. Dezember, ihren krönenden Abschluss. Roter Teppich, Blitzlichtgewitter und herausragende Filme der jungen Filmemacher - in Ratingen war der Flair Hollywoods zu spüren.

Zunächst sorgt die „Drowsy Maggie" vor dem Ratinger Kino für Stimmung, während sich der Filmnachwuchs stilsicher den Fotografen präsentierte. Doch dann füllten sich die beiden Kinosäle schnell. Eine Jury hatte aus den vorliegenden neun Filmen die fünf besten Werke ausgewählt, die nun auf der Leinwand vorgeführt wurden.

Unter dem Motto „Dreh' deinen eigenen Film" hatten auch dieses Jahr Kinder und Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren die Gelegenheit, mit fachkundiger Betreuung einen eigenen Film zu drehen oder ihren bereits fertig gestellten Film einzureichen. Dazu wurden in den Sommer- und Herbstferien entsprechende Workshops unter reger Beteiligung der Nachwuchsfilmer veranstaltet.

In ihren Ansprachen kurz vor der Präsentation der Filme merkten sowohl Kulturdezernent Dirk Tratzig als auch der Schauspieler Rolf Berg als Vertreter der Jury an, wie hoch die Qualität der diesjährigen „Ratinale" war. So sei die inzwischen fünfte Auflage des Kurzfilmfestivals sicherlich die beste bislang. Die Bandbreite der eingereichten Filme war groß. Die Thematiken reichten vom Anti-Kriegsfilm über Komödien und Science-Fiction bis hin zu einem Film über häusliche Gewalt.  

Die große, öffentliche Premierenfeier fand anschließend ab 19 Uhr im Jugendzentrum Lux statt. Zum Auftakt der Feier gab es ein Live-Event mit zwei jungen, talentierten Ratinger Nachwuchssängerinnen. Danach kamen alle interessierten Filmanhänger in den Genuss der öffentlichen Vorführung aller neun Filme. Kurz nach 22 Uhr stieg dann die Spannung. Drei Vertreter des Jugendrats, die auch in der Jury gesessen hatten, verkündeten die Sieger: „Weit weg" von Katrin Roth und Alex Rothe, „Schwarze Couch" von Alex Streckmann und Fabian Mönch sowie „Newstime" mit Stephan Sandfuchs in der Hauptrolle gewannen schließlich und wurden mit einem „Ratinale"-Löwen prämiert. Johannes Maas, Leiter des Jugendzentrums Lux, sprach ebenfalls von der „besten Ratinale aller Zeiten".

Und man darf gespannt auf die weitere Entwicklung sein. Das Filmfestival hat sich inzwischen zu einem ganzjährigen Medienprojekt entwickelt. Mit längeren Schauspielkursen und durch die längere Beschäftigung der Jugendlichen mit ihren Filmen soll das Niveau weiter steigen.

Die Ratinale fand erstmals im Jahr 2007 im Rahmen des Jugendkulturjahrs statt und ist eine Kooperation vom Jugendamt, dem Amt für Kultur und Tourismus sowie dem Ratinger Kino 1+2. Durchgeführt wird das Projekt vom Jugend- und Kulturzentrum Lux.

Impressionen

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)

(Foto: Stadt Ratingen)