Ehrenamt: "DAUMEN HOCH" - Engagiertes Ratingen 2016

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„Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unser(e) Hilfe braucht“ (Martin Luther)

Wir wünschen allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Ratingen eine gute Vorweihnachtszeit, ein erholsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr. Vielen Dank an alle, die auch in diesem Jahr ihre Zeitspende eingesetzt haben, um anderen zu helfen.

Ihr Kompetenzteam Ehrenamt in Ratingen

Ehrenamt macht stark – Bericht zum Internationalen Tag des Ehrenamtes 2016

Der Konferenzraum des SkF-Ratingen auf der Düsseldorfer Straße war bis zum Bersten gefüllt. Immer wieder mussten zur Feier  „Tag des Internationalen Ehrenamtes“ am 5. Dezember zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden, um dem Ansturm engagierter Ratinger Herr zu werden. Sie alle dokumentierten stellvertretend  für rund 40.000 Freiwillige in Ratingen eindrucksvoll, dass in der Dumeklemmerstadt ehrenamtliche Tätigkeiten – von der Flüchtlingsbetreuung über die tatkräftige Hilfe für Bedürftige bis hin zu Freiwilligen Feuerwehr – auf vielfältige Art angenommen und gelebt werden.

„Engagiertes Ratingen – Engagement macht stark“ hieß  das Motto, das der Veranstalter „Kompetenzteam Ehrenamt in Ratingen“ unter der Leitung des Sprechers Erhard Raßloff zusammen mit einem Team der „Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen“ für das Treffen ausgerufen hatte. Engagement sei dabei keine Einbahnstraße, so Raßloff. Stark mache nicht nur Mitmenschen zu helfen. Es bereichere auch das eigene Leben. Das Gefühl Dankbarkeit und mit der Zeit die Vertrautheit der Hilfesuchenden zu spüren, mache auch die Freiwilligen stärker. „Es profitieren nicht nur die Nehmenden sondern auch die Gebenden. Das ist eine klassische win-win-Situation“, brachte es  der Erste stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Diedrich in seiner Ansprache auf den Punkt, der zahlreiche  Ehrengäste wie unter anderem  die Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt und Ratinger Ratsvertreter aus fast allen Fraktionen begrüßen konnte.

Sichtlich gerührt und nachdenklich waren alle Anwesenden, als zwei aus Syrien stammende Flüchtlinge, Firas Alsehnawi und Ahmad Alsraan, auf Deutsch berichteten, wie sie über viele Leiden nach Ratingen gefunden haben, das erst einmal  ihre neue Heimat sein wird. Gerade mal ein Jahr in Deutschland hatten sie die ersten Schritte zur deutschen Sprache nicht etwa in staatlichem Sprachunterricht erlernt. Viel mehr waren es Freiwillige, die ihnen  in Ratinger Flüchtlingsunterkünften auch den sprachlichen Eintritt in eine fremde Welt erleichterten.

„Direkt vor einem stehend zu  hören, wie schnell sie Deutsch gelernt haben, mit welcher ungebrochenen Kraft sie das Leben trotz vieler Widrigkeiten meistern und wir als Ehrenamtliche dazu einen Beitrag leisten, da wird es einem ganz warm ums Herz“, so Hannelore Becker, eine aktive Flüchtlingsbegleiterin. Für die meisten  Flüchtlinge ist eine solche organisierte Bürgerunterstützung neu. „Hilfe in Notsituationen und vor allem im Alter leisten in unseren Heimatländern die Familie und Nachbarn. Das ist  ganz selbstverständlich und gehört zu unserer gelebten Kultur“, berichteten aus ihrer Heimat Tigsty Asfaw aus Eritrea, Gebhard Netik aus Russland und der früheren UdSSR, Lilian Idstein aus der Ukraine und Samuel Awasum aus Kamerun.  Ahmad Zaheer, Vorsitzender der Ahmadiyya Jamaat Gemeinde, berichtete aus Pakistan und stellte eindrucksvoll den ehrenamtlichen Einsatz der Gemeinde in Ratingen dar. Sie haben es geschafft, sich hierzulande in einer neuen Welt zu etablieren – auch wenn sie ihre Religionen weiter pflegen und das Herkunftsland immer ihre Heimat bleiben wird.

Bestes Beispiel wie erfolgreich Integration trotz Heimatgefühle sein kann, ist der 33jährige Samuel Awasum. Der im Alter von 19 Jahren nach  Deutschland gekommene Kameruner ist inzwischen nicht nur Vorsitzender des Ratinger Integrationsrates. Mit seiner Frau Jacinta Awasum bildet er auch das diesjährige Prinzenpaar im Ratinger Karneval.

Wie praktische Freiwilligentätigkeit aussieht und immer existierende Probleme gemeistert werden können, darüber haben sich die Ehrenamtlichen untereinander und mit Betroffenen zum Abschluss der von der Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e.V. organisierten Veranstaltung bei selbst gebackenen Plätzchen, alkoholfreiem Glühwein und Kürbis-Ingwer-Suppe rege ausgetauscht. Ganz im Sinne des Mottos „Engagement macht stark.“

Wolfgang Klöters

Die Freiwilligenbörse Ratingen ist jetzt der Verein „Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e.V.“

Logo des Vereins Miteinander.Freiwilligenbörse  e.V.

Die Freiwilligenbörse Ratingen wurde im April 2006 gegründet. Nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit unter dem Dach des Sozialdienstes kath. Frauen kam nun die Zeit der „Abnabelung“ ohne natürlich diesen wichtigen Kontakt zu verlieren.

Mehr darüber lesen Sie unter www.freiwilligenboerse-ratingen.de (funktioniert auch mit "ö")

Die Ehrenamtskarte NRW in Ratingen – Veränderung der Zugangsvoraussetzung

Ehrenamtskarte

Die Ehrenamtskarte NRW ist seit dem Jahr 2009 in Ratingen die einzige offizielle Würdigung des ehrenamtlichen Engagements in unserer Stadt. Die Voraussetzungen, diese goldene Karte zu erhalten sind ab sofort, dass die Tätigkeit bereits seit einem Jahr ausgeübt wird und dass sie mindestens fünf Stunden in der Woche oder 250 Stunden im Jahr ausgeübt wurde.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass es viele Engagierte gibt, die viele Stunden ihrer Freizeit einsetzen, um sich in den verschiedensten Bereichen zu helfen. Auch diesen Menschen, die die zwei Jahre noch nicht erreicht haben, wird nun diese Würdigung zuteil. In einer Vorlage der Verwaltung (144/2016 – siehe Downloadangebot) wurde den Ratsgremien vorgeschlagen, die Zugangsvoraussetzungen von bisher zwei Jahren auf ein Jahr zu verkürzen. Der Rat der Stadt Ratingen hat sich in seiner Sitzung am 05.07.2016 einstimmig für diese Veränderung ausgesprochen.

Das Bewerbungsformular für die Ehrenamtskarte und die aktuelle Vergünstigungsliste finden Sie in unserem Downloadangebot.

Aktionstag der Wirtschaft in Ratingen – ein erfolgreiches Projekt!

Der „Aktionstag der Wirtschaft“ stand  für Begegnung, Anerkennung, Zusammenhalt, Freude und Gemeinsamkeit in unserer Stadt Ratingen! Mit ihrem besonderen Engagement wollten Institutionen unter dem Motto GeMEINsam für RATINGEN! dazu beitragen, die sozialen und unternehmerischen Aktivitäten in Ratingen noch stärker zu vernetzen.

Dieses Vorhaben ist auf der ganzen Linie gelungen. Am 3. Juni 2016 kamen 57 Firmen zu 50 sozialen Einrichtungen und halfen zusammen Projekte zu realisieren. Mehr darüber lesen Sie unter www.aktionstag-ratingen.de.

Es bleibt zu hoffen, dass es im kommenden Jahr einen 2. Aktionstag der Wirtschaft geben wird.

Ehrenamt in Ratingen 2015 - Dokumentation

Die Dokumentation zum „Ehrenamt in Ratingen 2015“ können Sie in unserem Downloadangebot ansehen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Erhard Raßloff, Sprecher des Kompetenzteams Ehrenamt in Ratingen | Stand: 12.12.2016

Bundesweite Informationen ...

... gibt es vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement unter www.b-b-e.de

Den aktuellen Newsletter „Wegweiser Bürgergesellschaft“ finden Sie unter www.wegweiser-buergergesellschaft.de

Logo des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement

Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes (Ehrenamtsstärkungsgesetz) seit 21.03.2013 in Kraft

Die Kurzfassung des Städte- und Gemeindebundes (StGB NRW) und das komplette Gesetz finden Sie in unserem Downloadangebot.

Übrigens ...

Die Pfarre St. Peter und Paul eröffnete am 9. Oktober 2012 ihre Koordinationsstelle Ehrenamt. Die hohe Wertschätzung der ca. 500 Ehrenamtlichen in der Pfarre ist der Grundgedanke bei der Einrichtung dieser Stelle, die sich um das Wohl der Ehrenamtlichen kümmert, Möglichkeiten der Qualifizierung und Fortbildung sucht, die Zukunft ehrenamtlicher Tätigkeiten im Blick behält sowie Beratung und Begleitung gewährleistet. >mehr

Öffnungszeiten: Di. 16.00 – 19.00 Uhr und Mi. 10.00 – 13.00 Uhr, Grütstraße 2, 40878 Ratingen, Tel. 02102.1336579

E-Mail: ehrenamt@st-peterundpaul.de

Wer sind die 23 Millionen freiwillig Engagierten in Deutschland?

Das bbe – Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement hat eine Internetplattform geschaffen, über die die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements darstellt werden kann. Machen auch Sie mit!

Mehr unter: www.b-b-e.de

Weitere Seiten zum Ehrenamt:

DumeklemmerStiftung-Bürgerstiftung Ratingen

Begriffliches rund ums Ehrenamt

Weitere Informationsangebote

Aktionswochen der letzten Jahre

Spenden für Flüchtlinge und ehrenamtliches Engagement zur Flüchtlingsbetreuung

Kompetenzteam
“Ehrenamt in Ratingen”

Erhard Raßloff, Sprecher
Telefon 0177 7110030
E-Mail ehrenamt@ratingen.de

Stadt Ratingen
Amt für Soziales, Wohnen und Integration
Klaus Pakusch, Amtsleiter
Eutelis-Platz 3
40878 Ratingen
Telefon 02102 550-5000
E-Mail sozialamt@ratingen.de

Integrationsbüro
Zeliha Yetik, Integrationsbeauftragte
Telefon 02102 550-5063
E-Mail zeliha.yetik@ratingen.de

Volkshochschule
Claudia Stawicki, Amtsleiterin
Telefon 02102 550-4301
E-Mail volkshochschule@ratingen.de

Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e.V.
Manfred Armborst
Düsseldorfer Straße 40
40878 Ratingen
Telefon 02102 7116-854
E-Mail info@freiwilligenboerse-ratingen.de
www.freiwilligenboerse-ratingen.de

DumeklemmerStiftung Ratingen
Ina Bisani
Telefon  0172 2109299
E-Mail i.bisani@dumeklemmerstiftung.de