09.10.2018

Hip-Hop-Projekt: Von der Straße rauf auf die Tanzbühne

Hip Hopper - das sind Gangsterrapper, die mit grimmigem Blick sich in tiefgeschnittenen Hosen merkwürdig bewegen. Von wegen! Hip Hopper erzählen mit ihrem Tanz Geschichten. Das war schon in den Anfängen der Bewegung in den afroamerikanischen Ghettos der USA so und hat sich bis heute nicht geändert. Jungs im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sind jetzt eingeladen, mit Hip Hop und Urban Dance ihre Geschichten zu erzählen. Sowohl Jugendliche mit als auch ohne Fluchthintergrund sollen sich von dem kostenfreien Angebot angesprochen fühlen.
 
Das Projekt der Integrationsbeauftragten der Stadt in Kooperation mit dem Jugend- und Kulturzentrum Lux startet am Samstag, 20. Oktober, um 13 Uhr an der Turmstraße 5.Dann wird sich Ates Kaykilar den interessierten Jungs vorstellen. Er zeigt Videos über seine Arbeit und findet gemeinsam mit den Jungs heraus, welche Geschichten sie mit Hip-Hop Tanz auf die Bühne bringen wollen. Musikvorschläge und eigene Ideen können eingebracht werden.
 
Kaykilar ist professioneller Hip-Hop und Urban Dance-Trainer. Er arbeitet als Dozent am Tanzhaus Wuppertal, an dem er Ensembles verschiedener Leistungsstufen unterrichtet und bis zur Bühnenreife bringt. Dies konnte auf nationalen und internationalen Wettbewerben schon bestaunt werden. Zudem ist er für Theater- und Fernsehproduktionen im Einsatz.
 
Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 15 Jugendlichen. Die ausgewählten Teilnehmer treffen sich anschließend einmal wöchentlich samstags, um gemeinsam an ihrer Performance zu arbeiten. Ziel ist, zum Abschluss des Kursus‘ das Ergebnis bei einem öffentlichen Auftritt zu präsentieren.
 
Finanziert wird das Vorhaben aus dem Erlös des Benefizkonzerts „Rock for Respect“, eine Charity-Aktion des Integrationsrates, die im April stattfand. Wer weitere Informationen zu dem Projekt haben möchte, meldet sich im Büro der Integrationsbeauftragten bei Benjamin Dietrich unter Tel. (02102) 550-5094, E-Mail: benjamin.dietrich@raitingen.de.
 
 
Amt für Soziales, Wohnen und Integration
Stadt Ratingen
Zuständiges Amt

 

Pressereferentin

Ulrike Trimborn 

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