10.04.2018

Begeisternde „Kulturrucksack“-Workshops in den Ferien

Zahlreiche Mädchen und Jungen zwischen zehn und 14 Jahren nahmen in den Osterferien mit großer Begeisterung an fünf Workshops teil, welche die Stadt Ratingen im Rahmen des „Kulturrucksack NRW“-Programms organisiert hatte.
 
An den ersten beiden Tagen der Ferien fanden sich 16 tatkräftige Jugendliche zum Mosaik-Workshop mit den beiden Museumspädagoginnen Marion Rudel und Laura Reckzügel im Museum Ratingen ein. Unzählige Steinchen aus Glas in den verschiedensten Farben wurden mit speziellem Klebstoff auf Blumentöpfe, Teelichter, Dekokugeln und weiteren Materialien aufgebracht. Nach dem Trocknen wurden die Flächen verfugt. Am zweiten Tag gossen die Teilnehmenden mit Modelliergips selbst Formen, die dann ebenfalls verziert wurden. Auch die Acrylfarbe durfte dabei nicht fehlen. Am Ende gab es verschiedene Kunstwerke zu bewundern und die Osterdekoration war gesichert.
 
Bei einem Workshop im LVR-Industriemuseum Cromford wurden am 28. März die Filznadeln geschwungen. Fleißige Hände zauberten allerlei Schmuckanhänger und andere österliche Figuren. Am Ende des eintägigen Kurses konnten alle Teilnehmenden  mindestens drei eigene Filzkunstwerke mit nach Hause nehmen.
 
Gleich vier Tage lang wurde im Diakonietreff West gesägt, gehämmert, geschliffen, gemalt, lackiert und gepolstert. 15 Mädchen und Jungen bauten in der ersten Ferienwoche ihre eigenen Hocker, modellierten mit Gips eigene Figuren und bastelten Geschenke für das Osterfest.
 
Das Jugendzentrum Lux bot in den beiden Ferienwoche gleich mehrere kreative Workshops an. Von Nähkursen, Angelkursen, Ausflügen, Filmkursen, Rapkursen bis zum Fotografieworkshop war für jeden etwas dabei. Zwei der Kurse fanden wieder im Rahmen des „Kulturrucksack“-Programms statt. Am Filmworkshop für Kids nahmen 14 Kinder teil, die in nur vier Tagen einen spannenden Thriller drehten. Vom Schreiben des Drehbuchs über Regie, Ton und Kameraführung bis hin zum Schauspiel produzierten die Kinder und Jugendlichen unter professioneller Anleitung ihren Film. Auch beim Schnitt am Computer waren sie beteiligt. Für diesen Krimi durfte das junge Filmteam zwei Tage im Museum Ratingen drehen.
 
Bereits zum zweiten Mal war das Tonstudio des Jugendzentrums für junge Nachwuchsrapper reserviert. Acht Mädchen und Jungen erhielten Tipps und die Unterstützung, um eigene Texte zu schreiben, Beats zu produzieren und natürlich auch die Songs aufzunehmen. Die künstlerische Betreuung übernahm wieder Leon Sonntag, der auch nach den Ferien immer montags und mittwochs von 16 bis 19 Uhr das Tonstudio betreut.
 
Amt für Kultur und Tourismus
Stadt Ratingen 
Zuständiges Amt

 

Pressereferentin

Ulrike Trimborn 

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