04.09.2018

Ein Tag bei der Feuerwehr: Familien sind Feuer und Flamme

Wie fühlt es sich eigentlich an, jemanden aus einem verrauchten Zimmer zu retten, damit derjenige nicht in den Flammen umkommt? Diese Erfahrung und noch viel mehr haben am vergangenen Samstag (1. September) Familien beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr machen können. Die Integrationsabteilung der Stadt Ratingen und der Integrationsrat hatten zur mittlerweile vierten Aktion des Projekts „Familienbande ohne Grenzen“ eingeladen. 20 Angehörige aus Familien mit und ohne Flüchtlings- und Migrationshintergrund nahmen teil.
 
Diese lernten aber nicht nur im verrauchten Übungsraum, wie Menschen gerettet wurden, sondern konnten auch beim Sporttest prüfen, ob sie selbst das Zeug dazu hätten, bei der Feuerwehr eine Karriere anzustreben. Das war besonders für die jüngeren Teilnehmer interessant, die jetzt auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind oder sich beruflich orientieren möchten. So hatte sich ein Jugendlicher insbesondere für eine Karriere im Rettungsdienst interessiert. Die Jugendfeuerwehr kann zudem bald mit einer Anmeldung rechnen.
 
Besonders bestaunt wurde das neue Tanklöschfahrzeug und das Sonderlöschfahrzeug Cobra. Beliebt bei den Kindern waren die ausgestellten Feuerwehrautos, die gleich bestiegen und inspiziert wurden. Und wer dann immer noch nicht genug hatte, konnte selbst einen Löschschlauch in die Hand nehmen getreu dem Motto: Wasser marsch!
 
Für weitere Aktionen in der Veranstaltungsreihe des Projekts „Familienbande ohne Grenzen“ sind Unternehmen, Vereine und Verbände von der Integrationsbeauftragten der Stadt aufgerufen, sich zu melden, wenn sie Interesse haben, Gastgeber zu sein oder das Projekt anderweitig zu unterstützen.
 
 
Amt für Soziales, Wohnen und Integration
Stadt Ratingen
Zuständiges Amt

 

Pressereferentin

Ulrike Trimborn 

Telefon 02102 550-1063 
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