"So war´s ..." - Nachberichterstattung zu Veranstaltungen des Amtes für Kultur und Tourismus
Zu den folgenden Veranstaltungen finden Sie hier Berichte, Pressestimmen und Fotos
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Die Gewinner des Schülerkulturpreises „You are beautiful. Körper und Gefühle“ stehen fest
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Schülerkulturpreis – beeindruckende Ausstellung und Preisverleihung
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„Alles Theater“: außergewöhnliche Lesung von Elmar Schneider
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Open-Air Theater im Poensgenpark begeisterte die Zuschauermenge
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Ausstellung „Ratingen 1949. Impressionen aus Alltag und Politik“
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Schulprojekt "Gemeinschaft gestalten" im Museum der Stadt Ratingen
Museum: großer Andrang bei den Ausstellungseröffnungen
Am Mittwoch, den 3. März, wurden um 19.00 Uhr im Museum der Stadt Ratingen die Ausstellungen von Dieter Nuhr und Roswitha Riebe-Beicht feierlich eröffnet. Die Massen an Besuchern waren ein Beleg dafür, wie groß das Interesse an den Bildern des hauptberuflichen Kabarettisten sowie an den Werken der Ratinger Künstlerin ist. Bürgermeister Harald Birkenkamp begrüßte die zahlreichen Gäste und dankte beiden Künstlern für die hochkarätigen Ausstellungen. Anschließend erläuterte die Professorin Ulrike Blanchebarbe eindrucksvoll, welche Techniken und Einflüsse Nuhrs Fotos zugrunde liegen und ordnete ihn als realistischen Vertreter der „Straight Photography“ ein. Zugleich äußerte sie als Leiterin des Siegerlandmuseums ihre Freude, dass die Ausstellung im Juni den Weg nach Siegen findet. Dann kam der Redner, auf den viele der Besucher gewartet hatten. Dieter Nuhr dankte der Professorin für ihre treffende Analyse und gab dann einen persönlichen Einblick in die Entstehung seiner Bilder. Ebenso unterhaltsam wie faszinierend erzählte er von seinen Reisen über die Kontinente und den Unterschieden der Kulturen und hob hervor, dass gerade in den ärmsten Gegenden der Welt mehr gelacht werde als im deutschen Feuilleton. Abschließend legte Dr. Melanie Ehler, Leiterin des Museums der Stadt Ratingen, den Entstehungsprozess der sogenannten „Kaffeebilder“ und der ebenfalls ausgestellten Recycling-Objekte von Roswitha Riebe-Beicht dar. Angenehm begleitet von Jazzmusik begannen die Besucher dann ihre persönliche Entdeckungsreise durch die Ausstellungsräume und schnell wurde klar, dass das Museum nach der „Goya“-Ausstellung weitere Höhepunkte vorweisen kann.
Beide Ausstellungen sind noch bis zum 2. Mai im Museum der Stadt Ratingen zu sehen. Informationen zum vielseitigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm gibt es unter www.museum-ratingen.de.
Großer Besucherandrang beim Ratinger Kulturtag
Bereits zum elften Mal präsentierten sich beim Ratinger Kulturtag, veranstaltet vom Amt für Kultur und Tourismus, im Museum der Stadt Ratingen und im Medienzentrum Kulturschaffende aller Couleur. Ihr breit gefächertes Angebot von Musik, Tanz, Literaturlesungen, bildender Kunst sowie die Infostände von zahlreichen Vereinen und Einrichtungen zog dabei so viele Besucher an wie selten zuvor. Mehr als 4.000 Kulturinteressierte genossen den ganzen Tag über die dargebotene Vielfalt in vollen Zügen. So begeisterten die musikalischen Vorstellungen der jungen Preisträger von „Jugend musiziert“ und der „Ohrwürmer“ der evangelischen Kirchengemeinde ebenso wie die des Ratinger Kammerchors und des Konzertchors ´73. Auch die Tanzdarbietungen des Muse-Projektes der Erich-Kästner-Schule sowie der Cheerleader des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums sorgten für donnernden Applaus. Dazu lockten die Lesungen der Ratinger Autoren – von Erwin Wuillemet, Elisabeth Kuhs und Lutz Beyering bis hin zum Literaturkreis ERA und den Heimatvereinen – zahlreiche Literaturfans an.
Bei den hochkarätigen Veranstaltungen am Nachmittag war schließlich kein freier Platz mehr zu finden. Im Medienzentrum wurde mit „Murakamis Jazz Café“ dem weltbekannten japanischen Autor gehuldigt. Im Museum rissen erst die Flamenco-Gruppe „Las Candelas“ und später Nicolas Touglo mit seiner Trommlergruppe der VHS die Besucher förmlich mit.
Kabarett auf hohem Niveau boten dann die „Westhäkchen“, bevor Comedian Volkan Erik kein Auge trocken ließ. Auch für die Jüngsten war gesorgt: So faszinierte der Kinderzirkus „Pfiffikus“ des Dietrich Bonhoeffer-Gymnasiums mit Artistik und Zauberei und die „Culture Guides“ führten interessierte Kinder durch die stadtgeschichtliche Abteilung des Museums. Das ausgewogene Programm für Jung und Alt sorgte rundum für zufriedene Gesichter und weckte bereits die Vorfreude auf die zwölfte Auflage des Kulturtages.
Goya verabschiedete sich mit einem Fest der Sinne
Am Sonntag, den 24. Januar, endete im Museum der Stadt Ratingen die vielbeachtete Ausstellung „Goya – das druckgraphische Werk“ und bot den zahlreichen Besuchern einen krönenden Abschluss. Um 17 Uhr eröffnete Museumsleiterin Dr. Melanie Ehler die Finissage und die folgende, rund dreistündige Fiesta wurde zu einem Fest der Sinne.
Schon der Auftritt der Kindergruppe „Las Salaítas“ war ein erster Höhepunkt. Die sechs Kinder zeigten schwungvoll und in stilechten Kleidern spanische Tänze und erhielten donnernden Applaus.
Stimmungsvoll ging es weiter. Der Gitarrist Burkhardt Wolk interpretierte musikalisch einzelne Werke von Goyas Graphikserie „Caprichos“. Anschließend stellte die Museumspädagogin Jeannette Petersen, musikalisch untermalt, die „Tauromaquía“ vor und die Besucher bekamen einen gelungenen Einblick in die Regeln des spanischen Stierkampfs.
Viele Besucher nutzten die letzte Gelegenheit, sich die insgesamt 253 Werke Goyas noch einmal anzuschauen. Wer sich nur eine Auswahl gönnen wollte, nahm am Rundgang durch die Ausstellung mit Dr. Melanie Ehler teil, die dabei ihre Lieblingswerke der vier Graphikserien vorstellte. Einen besonderen Blick auf Goya bot außerdem die parallel präsentierte Sonderausstellung des rheinischen Künstlers Martin Lersch. Im persönlichen Gespräch erläuterte er seine Werke, die sich mit den „Desastres de la Guerra“ in einer ganz eigenständigen Form auseinander setzten. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgte Jochen Jasner, der spanische und lateinamerikanische Lieder darbot. Auch der kulinarische Genuss kam nicht zu kurz. So fanden die ausgewählten spanischen Weine und Tapas reißenden Absatz. Mit diesem Fest der Sinne wird den zahlreichen Besuchern die einzigartige Ausstellung noch lange im Gedächtnis bleiben.
Die Stadtteilkulturwochen in West
5. bis 20. September 2009
Kultur im Stadtteil für den Stadtteil – das war die Idee der Initiatoren, die in diesem Jahr vom 5. bis zum 20. September 2009 die Stadtteilkulturwochen in Ratingen West ins Leben riefen. Zwei Wochen lang bot das Amt für Kultur und Tourismus unter dem Motto „Wir in West“ in Kooperation mit dem Jugendamt, der Diakonie sowie kulturell Engagierten des Stadtteils ein kulturelles Programm für Jung und Alt und präsentierte die kulturelle Vielfalt des Stadtteils.
Den Auftakt machte das „Fest in West“ am Samstag, den 5. September, das Kinder und Erwachsene auf den Berliner Platz lockte. Zum 20. Mal hatte das Jugendamt zusammen mit der Diakonie und der Caritas dieses Mitmachfest auf die Beine gestellt. Das besondere in diesem Jahr: Das Fest in West bildete den Auftakt der Stadtteilkulturwochen! Unter der Moderation von Volkan Erik luden am Samstagnachmittag Spielstände für alle Altersstufen zum Verweilen ein. Neben Kindergruppen aus dem Stadtteil wurde das Bühnenprogramm auch von der Gruppe „Spunk“ gestaltet. Am Abend ging es dann weiter im Jugendclub: Hier gab es Livemusik für die junge Generation – Rockbands aus dem Stadtteil sorgten für Partylaune!
Können Migranten in Ratingen-West eine Heimat finden? Dieser Frage sind Schüler des Dietrich Bonhoeffer-Gymnasiums unter Leitung von Heiner van Schwamen nachgegangen. Das Ergebnis, ein liebevoller und nachdenklicher Kurzfilm wurde am Donnerstag, den 10. September, im Jugendclub West gezeigt. Die Schüler und Schülerinnen übernahmen an diesem Abend nicht nur die Moderation, sondern boten den ca. 60 Gästen auch Kulinarisches aus ihren Heimatländern. „Girls Destination“ und der Rapper Diptesh Banerjee sorgten an diesem Abend für die musikalische Unterhaltung.
Persönliche Ängste, Sorgen, Neid und Eifersucht waren das Thema einer jungen Theatergruppe, die ihr Können am Freitag, den 18. September, im Freizeithaus vor einem begeisterten Publikum unter Beweis stellte. Jugendliche aus Ratingen West unter der Leitung von Susanne Fernkorn präsentierten gekonnt eine szenische Theatercollage mit Tanz und Livemusik.
Den Schlusspunkt der Veranstaltungsreihe setzte am Sonntag, 20.09.2009 Fatih Çevikkollu mit einer Lesung aus seinem Buch „Der Moslem TÜV“. Mit satirischen Einlagen, die das Publikum einbanden, sorgte Fatih Çevikkollu vor gut gefüllten Reihen im Freizeithaus für ein kurzweiliges zweistündiges Programm, in dem er eine Gratwanderung zwischen deutschen Vorurteilen und moslemischen Vorbehalten unternahm.
Aber nicht nur in West ausschließlich, sondern auch in Ratingen Mitte fand Kultur aus West ihren Platz: Vom 16.09. – 07.11.2009 präsentiert die Künstlergruppe „West-Künstler“ eine Ausstellung ihrer Werke unter dem Titel „Freiraum für Vielfalt“ im Medienzentrum.
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Erster Poetry Slam in Ratingen
11. September 2009
Poetry Slam – was ist das? Diese Form des literarischen Wettebewerbs ist zwar nicht ganz neu, dennoch wissen längst nicht alle Kulturinteressierten, was sich dahinter verbirgt. Doch am 11. September kamen nun auch rund 70 Besucher in den Genuss des ersten Poetry Slams in Ratingen. Bei diesem literarischen Wettbewerb tragen die Kontrahenten ihre selbst verfassten Texte einem Publikum vor, das daraufhin durch Aufzeigen oder durch die Lautstärke des Beifalls bestimmt, welcher der Teilnehmer gewinnt.
Als Texte waren in Ratingen ausdrücklich alle Kunstformen erlaubt: Von Rap über satirische Kurzgeschichten bis zu klassisch literarischen Gedichten und Prosa-Texten konnten die Teilnehmer alles vortragen, solange es nur aus ihrer eigenen Feder stammte. Wahrscheinlich war deswegen das Publikum – wie auch das Teilnehmerfeld - so gemischt. Finster aussehende Rapper waren ebenso vertreten wie die eher schüchterne Schülerin Tanja Grothoff.
Auch die Kulisse war ungewöhnlich gewählt: Das Parkhaus der DumeklemmerHalle (Stadthalle Ratingen) war mit gedämpftem Licht beleuchtet, die Graffitis an der Wand verliehen der Umgebung einen Hauch von Verlassenem und selbst die „Bühne“ für die Slammer war nicht das, was man erwartet hätte - sondern alter VW- Bus.
Die Band, die die Veranstaltung eröffnete und auch zwischen den einzelnen Slammern immer wieder spielte, konnte trotz ihres geringen Durchschnittsalters mit erstaunlichen musikalischen Fähigkeiten überzeugen. „Black Sun Rising” animierten mit ihrer Musik, die Emo- und Hardcoreeinflüsse in sich verband, nicht nur das bereits anwesende Publikum zum Kopfnicken und Jubeln, sondern auch einige Passanten.
Der Ratinger Satiriker Christian Siegert führte als Moderator des Slams in Ratingen selbstsicher durch das Pogramm und präsentierte zum Abschluss noch einige Auszüge aus seinen eigenen Texten, die sich mit der deutschen Mediengesellschaft und einer Fast-Food-Kette beschäftigten.
Der gesamte Abend war durch seine kulturelle Vielfalt ein voller Erfolg. Das Kulturamt der Stadt Ratingen, das diesen Slam organisiert hat, verspricht eine Wiederholung und lässt hoffen, dass die Reihe der LiteraTour an schrägen Orten weiterhin so unterhaltsam fortgesetzt wird wie an diesem Abend.
Krönender Abschluss des SommerLeseClub
Am Samstag, den 29. August, feierten über 200 Besucher im Freizeithaus West das Ende des diesjährigen SommerLeseClub. Ein krönender und würdiger Abschluss , war doch der SommerLeseClub so erfolgreich wie nie. 470 Schüler hatten teilgenommen und den Vorjahresrekord von 382 deutlich überboten. Insgesamt waren 29 weiterführende Schulen beteiligt, von denen 18 Schulen umliegenden Städten wie Düsseldorf, Essen, Mülheim a.d. Ruhr, Mettmann und Heiligenhaus angehören. Mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und der Liebfrauenschule mit jeweils mehr als 100 Clubmitgliedern stammten die beiden Teilnehmer stärksten Schulen jedoch aus Ratingen. Voller Freude erhielten die Schüler ab 14.00 Uhr ihre Zertifikate für mehr als drei gelesene Bücher aus den Händen der Stadtbibliotheksangestellten. Im Anschluss begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Margarete Paprotta feierlich die Kinder und nahm eine besondere Ehrung vor. Sie überreichte den erstmals verliehenen Wanderpokal an die Klasse 10c der Liebfrauenschule, die die meisten erfolgreichen Teilnehmer gestellt hatte. Stolz und Freude strahlend nahmen die Bücherfans zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Gudrun Muckerheide den Pokal entgegen. Anschließend verlosten Kulturdezernent Dirk Tratzig und die Mitarbeiter der Stadtbibliothek noch eine Reihe von Preisen an die Kinder und Jugendlichen. Die Freude am Lesen war somit allen Anwesenden buchstäblich ins Gesicht geschrieben.
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„Lange Nacht der Museen“ ein voller Erfolg
Von Afrika nach China und dazu ein Zeitsprung in das Zeitalter der Industrialisierung – diese Vielfalt bot am Freitag, den 21. August, die „Lange Nacht der Museen“ in den drei Ratinger Museen. Los ging es bereits um 18.00 Uhr, als Dr. Inge Röhnelt, Leiterin des Amts für Kultur und Tourismus, die vierte, kreisweite Museumsnacht im Oberschlesischen Landesmuseum eröffnete. Das Höseler Museum verband unter dem Motto „Schlesien meets Afrika“ die laufende Sonderausstellung „Mein Leben für die Tiere“ zum 100. Geburtstag von Bernhard Grzimek mit einem kurzweiligen und unterhaltsamen Abendprogramm für Jung und Alt. So malten viele Kinder eigene Tierbilder und erfreuten sich an den afrikanischen Märchen, die von Diana Drechsler gelesen wurden. Die älteren Besucher staunten über den atemberaubenden Naturfilm „HOME“ des französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand und ließen sich musikalisch vom Kirchenchor der Adolf-Clarenbach-Kirche sowie von der Chorgemeinschaft Harmonie 1914 unterhalten. Weitere Filmvorführungen sowie die Experten-Führungen durch das Museum rundeten das Angebot ab.
Das LVR Industriemuseum, Schauplatz Ratingen, Textilfabrik Cromford lockte schon von weitem die Besucher an, denn das Herrenhaus erstrahlte als „Cromford Illumina“, eingetaucht in wechselndes farbiges Licht. Spanferkel und Wein luden zum entspannten Verweilen im Garten ein. In der Textilfabrik selbst wurden die Besucher stilecht von „Dienstbaren Geistern“ empfangen. So führte Meister Gisikus eindrucksvoll vor, wie um die Zeit von 1800 mit Karden, Vorspinnemaschinen und Water Frame – angetrieben von einem Wasserrad – Baumwolle versponnen wurde. Die Dienstmädchen und der Kutscher hatten sich auf die verschiedenen Stockwerke verteilt und verrichteten die ihnen aufgetragenen Arbeiten. Dabei plauderten sie mit den Besuchern und gaben wertvolle Haushaltstipps, wie man beispielsweise damals wie heute das Silber putzt.
Auch das Museum der Stadt Ratingen lud dazu ein, die aktuelle Wechselausstellung mit Werken des zeitgenössischen chinesischen Fotokünstlers Wang Qingsong auf eine ganz besondere Art und Weise zu erleben. So wurde die Ausstellung in das Programm „Bilderwelten im Auge des Betrachters“ mit der Künstlerin Lisa Schell eingebettet. In szenischen Dialogen vor ausgewählten Bildern von Wang Qingsong präsentierten Schell und ihre Mitstreiter den ganzen Abend lang kurze prägnante Texte von Bertold Brecht, Wolf Dieter Brinkmann und Susan Sontag über die Fotografie und ihre Wirkungen in der Wahrnehmung der Betrachter. Dazu begeisterten die Bewegungsformen einer Tai-Chi-Gruppe sowie die chinesischen Karaoke-Vorführungen das Publikum. Chinesisches Essen und Getränke rundeten diesen Ausflug in das „Land der Mitte“ ab.
Die drei Museen freuten sich über den großen Zustrom der Besucher, die auch trotz des Ratingen-Festivals in der Innenstadt das Angebot annahmen und so die Museumsnacht zu einem vollen Erfolg machten.
Impressionen:
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Die Gewinner des Schülerkulturpreises „You are beautiful. Körper und Gefühle“ stehen fest
Der Körperkult und die Frage „Was ist Schönheit?“ standen im Mittelpunkt des diesjährigen Schülerkulturpreises, den das Amt für Kultur und Tourismus ausgerufen hatte. Jetzt war es endlich soweit: Mehrere hundert Besucher, Schüler, Eltern, Lehrer und Interessierte strömten am Dienstag, 16.06.09 um 16 Uhr ins Museum der Stadt Ratingen, um live bei der Präsentation der Ergebnisse und der Preisverleihung dabei zu sein. Sechs Schulen aus dem Stadtgebiet hatten sich auf ganz verschiedene Weise dem Thema gewidmet und fieberten nun dem Ergebnis der Juryberatungen entgegen. Die Schüler und Schülerinnen erstellten zahlreiche beeindruckende künstlerische Arbeiten aus verschiedenen Materialien und Genres – von Fotostrecken über Installationen bis hin zu einem Theaterstück. Den Auftakt der Präsentation machte die Theater AG der 8. Jahrgangsstufe der Liebfrauenschule. Lange hatten sie geübt, nun standen die 14 Mädchen vor ihrem ersten großen Auftritt und führten vor dem Publikum und der Jury eine „Pantomime blanche“ nach Motiven von Hans Christian Andersen auf. Es folgten die Projektdarstellungen der Wilhelm-Busch-Schule, Matthias-Claudius-Schule, Friedrich-Ebert-Schule, Käthe-Kollwitz-Schule und des Kopernikus-Gymnasiums.
Anschließend hatte die Jury die schwierige Aufgabe, aus den sechs Projekten die drei Gewinner zu küren, die sich über Preise in Höhe von 500,- Euro, 300,- Euro und 200,- Euro für die Klassenkasse freuen dürfen.
Nach einer halbstündigen Pause, in der die Jury, bestehend aus Kulturamtsleiterin Dr. Inge Röhnelt, Barbara Esser, Hannelore Hanning, Angelika Kompalik, Dr. Marie-Luise Otten, Anja Waury sowie den Jugendratsmitgliedern Jana Aulenkamp und Tim Kaldewey, sich zur Beratung zurückzog, war es soweit: Die Gewinner standen fest und wurden verkündet.
Die Preisträger sind:
1. Platz: Matthias-Claudius-Schule
(3. Klasse)
2. Platz: Friedrich-Ebert-Schule
(7. Klasse)
3. Platz: Kopernikus-Gymnasium
(13. Klasse)
Fest steht auch schon, wofür die das Preisgeld verwendet wird: „Wir nehmen das Geld für unsere Klassenfahrt an die Nordsee“, verkündete ein Schüler der 3. Klasse der Matthias-Claudius-Schule strahlend. Auch bei den anderen beiden Preisträgern gibt es schon Überlegungen, wie der Preis am besten angelegt ist.
Impressionen der Preisverleihung
SommerLeseClub 2009 erfolgreich gestartet
Am Dienstag, 16.06.2009 ging der SommerLeseClub 2009 an den Start. Bürgermeister Harald Birkenkamp begrüßte die zahlreichen Schüler und Schülerinnen, die zum Auftakt ins Medienzentrum gekommen waren und gab den Startschuss für die diesjährige Sommerleseaktion.
Parallel zur Eröffnung im Medienzentrum kamen auch in die Stadtteilbibliothek Ratingen-West Schulklassen, die den Beginn des SommerLeseClubs nutzten, um sich mit Lesestoff zu versorgen. Begeistert haben sie sich auf das Buchangebot gestürzt.
Mehr als 1.000 Bücher stehen für den SommerLeseClub im Medienzentrum und in der Stadtteilbibliothek Ratingen-West zur Verfügung. Bisher haben sich 250 Schüler/innen angemeldet. Wer nach den Sommerferien mindestens in die 5. Klasse kommt, kann am SLC teilnehmen: Mit Clubkarte und Leselogbuch ausgestattet, können die Teilnehmer/innen während der Sommerferien ihre Lieblingsbücher aus der speziellen SLC-Auswahl lesen. Auf der Abschlussparty am 29. August um 15 Uhr erhalten die Teilnehmer/innen für mindestens drei gelesene Bücher ein Zertifikat. Zudem werden Preise verlost und die erfolgreiche Teilnahme am SommerLeseClub kann auch auf dem Schulzeugnis als außerschulische Leistung vermerkt werden. Erstmalig wird auch ein Wanderpokal, von der Ratinger Schlüsselzentrale W. Reinhardt gestiftet, an die Schulklasse mit den meisten erfolgreichen Teilnehmer/innen vergeben.
Impressionen zum Sommerleseclub 2009
Schülerkulturpreis – beeindruckende Ausstellung und Preisverleihung
Der Körperkult stand im Blickpunkt des diesjährigen Schülerkulturpreises, den das Amt für Kultur und Tourismus ausgerufen hatte. Drei Monate hatten die Schüler Zeit, sich mit dem Thema „You are beautiful. Körper und Gefühle“ auseinander zu setzen und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Beteiligt haben sich insgesamt sechs Schulen aus dem Stadtgebiet: die Friedrich-Ebert-Schule, die Käthe-Kollwitz-Schule, das Kopernikus-Gymnasium, die Matthias-Claudius-Schule, die Wilhelm-Busch-Schule und die Liebfrauenschule. Die nun vorliegenden Ergebnisse sind mehr als beeindruckend: neben einem Theaterstück erstellten die Schüler viele künstlerische Arbeiten aus verschiedenen Materialien – von Fotostrecken über Installationen bis hin zum Theaterstück. Schnell wird klar: Mit dem diesjährigen Schülerkulturpreis wurde der Nerv der jugendlichen Zielgruppe getroffen.
Die eingereichten Bilder und Objekte sind ab Dienstag, den 9. Juni, eine Woche lang im Foyer des Museums der Stadt Ratingen ausgestellt und für alle Besucher zu sehen.
Impressionen zum Schülerkulturpreis
Am letzten Ausstellungstag, Dienstag den 16. Juni, kommt es dann zur großen Preisverleihung. Zunächst führt die Liebfrauenschule um 16.00 Uhr ihr Theaterstück öffentlich im Museum auf, bevor die einzelnen Projektarbeiten vorgestellt werden. Im Anschluss zieht sich die Jury – bestehend aus der Kulturamtsleiterin Dr. Inge Röhnelt, den kulturpolitischen Sprechern der Fraktionen sowie drei Mitgliedern des Jugendrats – zur Beratung zurück. Gegen 17.30 Uhr werden dann die Preise in Höhe von 500 Euro, 300 Euro und 200 Euro an die drei besten Arbeiten vergeben. Wer einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt der Jugend zum Thema Körper und Gefühle erhalten möchte, der kommt an dieser Ausstellung nicht vorbei.
„Alles Theater“: außergewöhnliche Lesung von Elmar Schneider
Nach dem gelungenen Auftakt mit dem Open-Air Theater im Poensgenpark ging die „neanderland-Biennale“ am Dienstag, den 26. Mai, in Ratingen in die zweite Runde. Das diesjährige Konzept der Biennale lautet „Alles Theater“ und wurde mit einer Lesung im Stadttheater auf eine besondere Weise wiedergegeben. Elmar Schneider, auch bekannt durch seine Kleinkunstprogramme und als Sänger der „Eisbrecher“, gab unter dem Titel „Hamlets Geist“ Texte über das Theater zum Besten. Das Publikum genoss dabei eine außergewöhnliche Perspektive, saßen sie doch gemeinsam mit Elmar Schneider auf der Bühne.
In seinem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm rezitierte Schneider über Schauspieler, Autoren und das Publikum, über die Wirkung des Theaters sowie Funktion und Zweck der bürgerlichen Institution. Von Kurt Tucholsky über Heinrich Heine und Bert Brecht bis hin zu Karl Valentin – es wurde ein vergnüglicher und unterhaltsamer Abend, auch dank der teils impulsiven, teils akrobatischen Darbietungen Schneiders. Begleitet wurde er von Olaf Cless auf dem Klavier, der ihm auch als Rezitationspartner zur Seite stand.
Open-Air Theater im Poensgenpark begeisterte die Zuschauermenge
Die zahlreich erschienenen Besucher kamen bei der Theaterpremiere im Poensgenpark am Freitag, den 22. Mai, voll auf ihre Kosten. Im Rahmen der „neanderland-Biennale“ inszenierte das Kölner N.N. Theater „Der Schimmelreiter“ unter freiem Himmel. Mehr als 400 Zuschauer hatten sich schon weit vor Beginn der Veranstaltung eingefunden und fieberten dem Open-Air Theater entgegen. Sie wurden nicht enttäuscht. Denn das Stück wurde nicht als klassisches Theater, sondern als rasantes Volkstheater zwischen Tragik und Komik aufgeführt. Die Darsteller schlüpften in verschiedene Rollen, meisterten die unzähligen Kostümwechsel und unterhielten die mehr als 400 Zuschauer blendend. Ebenso trug die breite musikalische Instrumentierung zur gelungenen Darstellung bei. Nach dem furiosen Finale genossen die Schauspieler sichtlich die andauernden stehenden Ovationen. Die Besucher machten sich zufrieden durch den illuminierten Park und die von Fackeln gesäumten Wege auf den Heimweg.
Impressionen des Abends in einer Bildergalerie
Leinwandkunst der Elsa-Brandström-Schule präsentiert
Wie gut Kultur und Schule zusammen passen, konnte man am Mittwoch, den 20. Mai, im Museum der Stadt Ratingen sehen. Mit strahlenden Gesichtern präsentierten die sieben Schülerinnen und Schüler der Elsa-Brandström-Schule am ihre Bilder, die sie in einem Projekt des Landesprogramms „Kultur und Schule“ angefertigt hatten. Insgesamt acht Werke beeindruckender Leinwandkunst mit jugendlichen Themen – von Manga über Ferrari bis hin zur ersten Liebe – stellten die Jungen und Mädchen stellvertretend für ihre gesamte Projektgruppe der versammelten Presse vor. Das Museum der Stadt Ratingen hatte zusammen mit der Künstlerin Susanne Ristow das Projekt mit den Klassen 8a und 8b der Hauptschule realisiert. Nach der Materialsichtung im Medienzentrum wurde in der Schule ein offenes Atelier errichtet, in dem die Schüler in tagelanger Arbeit in Kleingruppen ans Werk gingen. So entstanden zunächst selbstgefertigte große Keilrahmen (150 x 150 cm) und schließlich acht farbkräftige Bilder. Die Bilder spiegeln die Interessen und Vorlieben der Jugendlichen ebenso wider, wie auch ihre Auseinandersetzung mit dem im Museum und Medienzentrum Gesehenen. Die Bilder sind in naher Zukunft wieder in der neuen Aula der Elsa-Brandström-Schule zu bewundern.
Bildergalerie
„neanderland-Biennale“ startet mit Open-Air Theater in Ratingen
Die heiße Phase der „neanderland“-Biennale“, die vom 16. Mai bis zum 13. Juni in den zehn Städten des Kreises Mettmann stattfindet, hat begonnen. Am Dienstag, den 12. Mai, empfing Bürgermeister Harald Birkenkamp die „Neanderländerin“ auf dem Ratinger Marktplatz.
Die Neanderländerin, verkörpert von der Fotografin Linn Marx aus Lutterbek bei Kiel, besucht zwischen dem 10. und 16. Mai alle kreisangehörigen Städte, fotografiert Bürger und Bürgerinnen sowie die Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Stadt. Die Fotos werden anschließend auf der Website der Biennale (www.neanderland-biennale.de) zu sehen sein.
Bürgermeister Harald Birkenkamp dankte der „Neanderländerin“ für ihren Besuch und überreichte ihr den sogenannten neanderland-Kulturbeutel, gefüllt mit 10 x 2 Kulturtickets für Veranstaltungen vom Amt für Kultur und Tourismus. Die Tickets werden später während der Biennale verlost.
Anschließend besuchten der Bürgermeister und die Neanderländerin den Poensgenpark. Dort gab Irene Schwarz vom Kölner N.N. Theater vor Ort Auskunft über das Theaterstück „Der Schimmelreiter“, das am Freitag, den 22. Mai, um 20.00 Uhr aufgeführt wird. Die Aufführung stellt ein ganz besonderes Highlight dar, findet sie doch als Open-Air Theater im Poensgenpark und bei freiem Eintritt statt.
Fotos vom Besuch der Neanderländerin
Ältere und jüngere Bürger können sich noch auf zwei weitere Veranstaltungen in Ratingen freuen. Am Dienstag, den 26. Mai, wird um 20.00 Uhr der Ratinger Künstler Elmar Schneider unter dem Titel „Hamlets Geist“ Texte zum Thema Theater rezitieren. Vorwiegend vergnüglich, gelegentlich auch nachdenklich soll der Abend im Stadttheater werden. Der Eintritt beträgt 5,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Karten gibt es beim Amt für Kultur und Tourismus und allen bekannten Vorverkaufsstellen. Am Mittwoch, den 10. Juni, wird schließlich das Kölner Figurentheater Klassiker von Janosch „Oh, wie schön ist Panama!“ im Lesecafé des Medienzentrums aufführen. Die Abenteuer des ulkigen Trios auf ihrer Reise nach Panama setzt das Ensemble kindgerecht und doch künstlerisch hochwertig um. Gespielt mit liebevoll gestalteten Hand- und Stabfiguren entfaltet der Klassiker von Janosch seinen ganzen Charme. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro. Die Karten für das Figurentheater sind ausschließlich im Medienzentrum erhältlich.
Ausstellung „Ratingen 1949“ feierlich eröffnet
Zu einer Zeitreise der besonderen Art lädt seit vergangenen Freitag, den 8. Mai, das Medienzentrum Ratingen anlässlich des diesjährigen sechzigsten Geburtstags der Bundesrepublik Deutschland ein. Unter dem Titel „Ratingen 1949. Impressionen aus Alltag und Politik“ erwartet die Besucher ein eindrucksvoller Rückblick in die damalige Zeit, der den Beginn der BRD mit Material aus lokalgeschichtlichen Quellen dokumentiert.
Bürgermeister Harald Birkenkamp eröffnete am Freitagabend feierlich die Ausstellung. Gleichzeitig lud er Zeitzeugen, von denen sich einige unter den etwa 100 Gästen befanden, dazu ein, weitere Informationen zur damaligen Zeit an das Stadtarchiv weiter zu geben. Auch das Rahmenprogramm weckte Erinnerungen an die Gründungsjahre. Schüler der Klasse 9a des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums zitierten aus den städtischen Verwaltungsberichten und Tobias Glagau spielte am Klavier Schlager der 1950er Jahre. Zudem sprach Dr. Simone Derix von der Kölner Universität zum Thema „Visionen nach der Katastrophe. Das Grundgesetzt von 1949 als Versprechen“.
Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Juni im Medienzentrum Ratingen, Peter-Brüning-Platz 3, zu sehen.
Weitere Bilder zu Ausstellungseröffnung entnehmen Sie bitte einer Bildergalerie.
10. Ratinger Kulturtag am 1. März 2009
Die kulturelle Vielfalt der Stadt in vollen Zügen genießen – diese Gelegenheit nutzten die zahlreichen Besucher des 10. Ratinger Kulturtages, der am 1. März im Museum der Stadt Ratingen und im Medienzentrum stattfand. Ihnen bot sich ein buntes, voll gepacktes Programm aus Musik, Tanz und Literatur mit zahlreichen Höhepunkten. Bürgermeister Harald Birkenkamp eröffnete mit seiner Ansprache den Kulturtag und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Ratinger Kulturbund und dem Amt für Kultur und Tourismus, die den Kulturtag dieses Jahr erstmals gemeinsam veranstalteten.
Dann hieß es Bühne frei für die Kunst- und Kulturszene Ratingens, die sich in ihrer gesamten Bandbreite in beiden Häusern vorstellte. Von der Kindertanzgruppe „Relevé“ bis zur Mundartlesung, von den aktuellen Preisträgern des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ bis hin zum Konzertchor `73 begeisterten alle Künstler die Besucher. Internationalen Flair verströmten die Darbietungen der Flamenco-Gruppe „Las Candelas“, der Gruppe „Tahougan“ mit ihren afrikanischen Trommeln, aber auch Yildirim Denizli und Jörg Steinmann mit einer „orientalischen Klangzähmung“. Die Autoren Gina Mayer, Hanna Eggerath und Lutz Beyering lasen aus ihren Werken und der Literaturkreis ERA hielt sogar den ganzen Tag über Lesungen im Medienzentrum ab. Auch für die jungen Besucher war gesorgt. Der Zirkus „Pfiffikus“ trat auf, dazu gab es eine Malaktion und ein Quiz der Malschule am KAP. Außerdem brachten die „Culture Guides“ – Kinder, die sich in den letzten Monaten zu neuen Museumsexperten entwickelt haben – anderen Kinder die stadtgeschichtliche Abteilung des Museums nahe. Doch damit noch nicht genug. Die Malschule Dreier & Hanousek, die Initiative Bildende Kunst sowie der Club Ratinger Maler stellten ihre Werke im Museum und Medienzentrum aus und erfreuten so die Anhänger der Bildenden Kunst. Darüber hinaus präsentierten sich eine Reihe der Vereine mit einem eigenen Infostand und waren offen für das Gespräch mit den Besuchern. Zum Ausklang des Abends spielten schließlich „Die Eisbrecher“ auf und rissen die Zuschauer mit ihrem musikalischen Kabarett mit.
Bildergalerie zum 10. Ratinger Kulturtag am 1. März 2009
„Culture Guides“ – Kinder führen Kinder durch das Museum
Das Warten hat ein Ende: seit dem 7. Februar führen unter dem Titel „Culture Guides“ jeden Monat Kinder andere interessierte Kinder durch die stadtgeschichtliche Abteilung des Museums der Stadt Ratingen. Die acht Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und elf Jahren haben sich seit vergangenen September regelmäßig im Museum getroffen und unter der Leitung der Museumspädagogin Dr. Sabine Tünkers vorbereitet. Sie lernten die Funktionen, Inhalte und Geheimnisse des Museums kennen und wurden so zu Kulturführern, den sogenannten „Culture Guides“, ausgebildet. Nun vermitteln sie gleichaltrigen Kindern all das, was sie in den vergangenen Monaten über das Museum und die Geschichte ihrer Stadt erfahren haben. In lockerer wie unbefangener Atmosphäre begeben sich die Kinder anhand der ausgestellten Werke auf eine Zeitreise in die Vergangenheit ihrer Stadt. In Abwesenheit der Erwachsenen setzen die jungen Museumsführer selbst den Schwerpunkt auf besonders interessante und spannende Details und entwickeln in ihrer Sprache einen eigenen Blick auf die Geschichte Ratingens.
Termine der Kinderführungen (jeweils samstags um 15.00 Uhr):
7. Februar, 14. März, 4. April, 25. April, 16. Mai und 20. Juni
Schulprojekt "Gemeinschaft gestalten" im Museum der Stadt Ratingen
Was bedeutet der Begriff Heimat aus Sicht der Jugendlichen, in welcher Gemeinschaft leben sie? Welche Werte, Vorstellungen und Wünschen haben sie? Mit diesen zentralen Fragen rund um ihre Herkunft und Identität setzten sich über 20 Schüler der Ratinger Friedrich-Ebert-Realschule über mehrere Wochen auseinander. Unter Anleitung und Mitarbeit der Kunstvermittlerin Katja Schlenker beschäftigten sich die Schüler als Kunstgruppe der drei zehnten Klassen in einem Workshop unter dem Titel „Gemeinschaft gestalten“ mit diesen Themen. Die Ergebnisse der Projektarbeit wurden nun am Mittwoch, den 11. Februar, im Museum der Stadt Ratingen präsentiert .
Neben Fotos und Selbstporträts der Schüler steht ihr eigener Videofilm im Mittelpunkt des Projektes. In den gefilmten Gesprächen werden ihre Ansichten über das Zusammenleben mit Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft deutlich. Schnell fällt auf, mit wie viel Spaß die Schüler bei der Sache sind. Viele von ihnen sind froh, endlich einmal ausdrücken zu können, was sie fühlen und wie sie über das Leben mit Menschen unterschiedlicher Nationalität denken. Am Ende des Projektes steht ein spannender, offener und eindrucksvoller Einblick in die Gefühlswelt der Jugendlichen.
Bildergalerie zum Schulprojekt "Gemeinschaft gestalten" im Museum der Stadt Ratingen
Jubiläumsfeier der Stadtbibliothek Ratingen-West
Das 25-jährige Jubiläum der Stadtteilbibliothek Ratingen-West wurde am Samstag, den 24. Januar, mit einem großen Fest gebührend gefeiert. Rund 150 Kinder sowie zahlreiche Erwachsene und Vertreter der Stadt Ratingen hatten sich zu den Feierlichkeiten eingefunden. Das folgende bunte Programm bot bis zum Nachmittag viele Höhepunkte für Jung und Alt und sorgte rundum für glückliche Gesichter. Schon der Kinderchor der Karl-Arnold-Grundschule begeisterte zu Beginn mit seinen Gesangsdarbietungen die Gäste, bevor Kulturdezernent Dirk Tratzig mit seiner bewegenden Ansprache offiziell die Jubiläumsfeier eröffnete. Anschließend standen wieder die Kinder im Mittelpunkt. Zunächst stellte das Kinderorchester der Erich-Kästner-Grundschule sein musikalisches Können eindrucksvoll unter Beweis. Mit der gelungenen Theateraufführung des „Muse-Projekt“ der Astrid-Lindgren-Schule präsentierte sich danach auch die dritte Grundschule aus dem Umkreis der Stadtteilbibliothek. Dazu unterhielten Christian Siegert mit seinen satirischen und musikalischen Improvisationen sowie Zauberer „Magic Peter“ aus Köln gekonnt die Besucher.
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Kulturstrolche erforschen das Theater
Mit großen Augen und voll freudiger Erwartung betraten die Schüler der vierten Klasse der Gebrüder-Grimm-Schule am Dienstag, den 20. Januar, das Ratinger Stadttheater. Seit Anfang des Schuljahres gehen sie bereits als „Kulturstrolche“ auf Tuchfühlung mit den kulturellen Einrichtungen der Stadt und lernen die Inhalte und Veranstaltungen kennen. Nun stand das Theater auf dem Programm, in dem das Landestheater Detmold das Märchen „Kalif Storch“ aufführte. Anhand der Ausführungen der Dramaturgin des Landestheaters Detmold, Frau Reiher, erforschten die Kinder das Bühnenbild, die Toneffekte und Kostüme und konnten so einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen. Im Februar steht für die „Kulturstrolche“ dann die Erforschung weiterer Ratinger Kultureinrichtungen auf dem Programm.
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Eröffnung der Ausstellungen: "Spurensuche. Integration in Ratingen und anderswo.“ sowie "Mao und die 100 Blumen – Pflanzenmenschen“ von Ren Rong
Am Sonntag, den 18. Januar, wurden gleich zwei neue Ausstellungen im Museum der Stadt Ratingen eröffnet. Unter dem Titel „Spurensuche. Integration in Ratingen und anderswo.“ wird eine eindrucksvolle Dokumentation über die erste Ratinger Gastarbeitergeneration präsentiert. In Texten und Bildern wird deren Wohn- und Lebenssituation in den 70er Jahren geschildert. Die Ausstellung wurde von Franz Naber, dem ehemaligen Integrationsbeauftragten der Stadt Ratingen, konzipiert. Ergänzend zur Ausstellung haben sich Schüler des Franz-Rath-Weiterbildungskollegs der Aufarbeitung einzelner Biographien bis heute angenommen und in einem ca. 40-minütigen Film erfasst, der dauerhaft während der Ausstellung zu sehen sein ist.
Die Ausstellung „Mao und die 100 Blumen – Pflanzenmenschen“ zeigt aktuelle Gemälde, Papierarbeiten, Installationen und Skulpturen aus zwei Werkzyklen des chinesischen Künstlers Ren Rong. Dieser fungiert dabei als Grenzgänger zwischen den Kulturen des Orients und des Okzidents. Seine Werke sind gerade auch angesichts der politischen Entwicklung in China in den letzten Jahren ein wichtiger Beitrag zum interkulturellen Austausch. Dabei beeindrucken seine Arbeiten durch ihre Vielfalt und individuelle Ästhetik.
Ferdinand-Trimborn-Förderpreis NRW: Preisträgerkonzert
Am Freitag, den 14. November, konnte Hannah Walter ihr musikalisches Können noch einmal dem breiten Ratinger Publikum demonstrieren. Bereits im September hatte sie das Finale des landesweiten neunten Ferdinand-Trimborn-Förderpreises für Violine gewonnen. Nun fand im Stadttheater das gemeinsame Konzert mit dem Essener Folkwang-Kammerorchester anlässlich der Preisverleihung statt. Das Ausnahmetalent spielte mit dem Orchester, unter der Leitung von Achim Fiedler, Mozarts Violinkonzert Nr. 2 und begeisterte mit ihrem hohen spielerischen Niveau die Zuhörer. Im Anschluss nahm sie Freude strahlend ihren ersten Preis entgegen. Außerdem wurden die Zweitplatzierte der Endausscheidung, Stephanie Appelhans aus Arnsberg sowie die Drittplatzierte, Charlotte Worokow aus Herne, geehrt. Die stellvertretende Bürgermeisterin Anne Korzonnek dankte den jungen Musikerinnen für ihr Engagement und sprach ihnen ein großes Kompliment für ihre Darbietungen, aber auch für ihren Fleiß und ihre Disziplin aus. Das Preisträgerkonzert war gleichzeitig ein Gedächtniskonzert an den Wettbewerbsstifter und Ratinger Ehrenbürger Ferdinand Trimborn, der am 30. September diesen Jahres im Alter von 87 Jahren verstarb.
Pressestimmen:
"Ihre Interpretation von Mozarts Violinkonzert Nr. 2 zeigte nicht nur ihr hohes technisches Niveau, sondern vergegenwärtigte auch ihre beeindruckende Ausdrucksfähigkeit und das tiefe musikalische Verständnis, das ihr die Jury attestierte." - Westdeutsche Zeitung (17.11.2008)
"Ein Fest für Musikliebhaber.Herzlicher Applaus begleitete den Abend." -
Rheinische Post (18.11.2008)
Premierenfeier der „Ratinale 2008“

Am Sonntag, den 2. November, fand im Ratinger Kino die Premierenfeier der „Ratinale 2008“ – Kurzfilme von und mit Jugendlichen – statt. 23 Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Alter von 13 bis 17 Jahren hatten in den Herbstferien insgesamt drei Kurzfilme erstellt, indem sie das Drehbuch geschrieben haben und neben der Schauspielerei auch für Kameraführung, Licht, Ton und Schnitt verantwortlich waren. Veranstaltet wurde die „Ratinale“ von den beiden Jugendzentren Lux und Ratingen-Hösel sowie dem Amt für Kultur und Tourismus. Die drei Filme wurden in mehreren Vorführungen in beiden Kinosälen gezeigt.
Bildergalerie zur Premierenfeier
Die Kurzfilme der Ratinale 08 auf den Seiten des LUX:
1: Action Oma 2: Mach keine Faxen 3: Die Ratinger
Pressestimmen:
"Die Kurzfilme beweisen, dass man mit viel Kreativität und Energie auch mit geringen Mitteln tolle Streifen drehen kann." - Westdeutsche Zeitung (3.11.2008)
"Roter Teppich für junge Stars. Die Kurzfilme überzeugten durch die darstellerische Leistung und innovativen Kameraeinstellungen." -
Rheinische Post (3.11.2008)
"Voices" - Festival der Stimmen
Vom 14. bis zum 19. Oktober fand zum ersten Mal das Festival der Stimmen, kurz "Voices", statt.
Wir haben für Sie Berichte, Presseartikel und Fotos bereitgestellt.
Liebes Publikum, liebe Freunde der Vokalkunst,
ja, es ist uns gelungen! Wir haben im ersten Anlauf das Festival „Voices“ in Ratingen erfolgreich etabliert. Mit der Planung, Organisation und Durchführung dieser hochkarätigen Veranstaltung waren viele Personen monatelang beschäftigt.
Unser Dank gilt den Politikern, Sponsoren, Technikern, Werbern, Caterern - und nicht zu vergessen allen Vertretern der Presse. Über deren positive Berichterstattung und großartiges Engagement, und zwar aller Presseorgane, sind wir sehr glücklich und bedanken uns hiermit nochmals herzlich.... [weiterlesen]
















































